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Workflows (3)

Kolumne: SharePoint ganz praktisch


Im Vergleich zu vorherigen SharePoint-Versionen hat sich die Entwicklung von Workflows erheblich gewandelt und verbessert. Die Realisierung von SharePoint-Workflows mit dem SharePoint Designer ist, wie in der vorherigen Ausgabe der Kolumne gezeigt wurde, relativ einfach möglich. Genau wie der SharePoint Designer kann auch Visual Studio für die Realisierung von SharePoint-Workflows verwendet werden. Für den SharePoint-Entwickler sollte dies auch das bevorzugte Werkzeug sein. Für die Realisierung schneller Prototypen hingegen empfiehlt sich vorerst noch die Verwendung des SharePoint Designers. Der erste Schritt, um einen Workflow in Visual Studio anzulegen, erfolgt über die Anlage eines neuen leeren SharePoint-Projekts. SharePoint-Workflows in Visual Studio werden genau wie im SharePoint Designer vollständig deklarativ erstellt. Das heißt, an dieser Stelle ist kein eigener Code, wie er zum Beispiel in der vorherigen Workflowlaufzeitumgebung über eine Codeaktivität eingefügt werden konnte, möglich. Somit kann die neue leere SharePoint-Projektmappe auch als Sandkastenlösung (Sandboxed) erstellt werden. Dieser Umstand ermöglicht es auch, wie es in einer späteren Ausgabe dieser Kolumne noch erläutert wird, Workflows über eine SharePoint-App bereitzustellen. Der neuen leeren Projektmappe muss nun ein neues Element vom Typ „Workflow“, das sich in der Gruppe „Office/SharePoint“ verbirgt, hinzugefügt werden. Abbildung 1 zeigt den dazugehörigen Dialog in Visual Studio. Im unteren Feld „Name“ ist ein entsprechender Name für den neuen Workflow anzugeben. Nach Auswahl der Schaltfläche Ok startet ein Assistent, der die grundlegenden Workfloweigenschaften abfragt. Zunächst kann ein Anzeigename für den Workflow vergeben werden, und es muss festgelegt werden, ob es sich um ein Listen- oder Site-Workflow handelt – so wie es auch Abbildung 2 demonstriert. Im zweiten Schritt ist die gewünschte Liste bzw. Bibliothek anzugeben, auf der der Workflow operieren soll. Weiterhin können hier die Protokoll- sowie die Aufgabenliste angegeben werden. Stehen keine solchen Listen in dem gewählten SharePoint-Web zur Verfügung, kann hier die Auswahl Create New selektiert werden. Die Auswahl und Festlegung der Listen ist jedoch optional. Soll dies zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen, muss nur das obere Kontrollkästchen Yes, associate this workflow with the following libraries and lists […] deaktiviert werden.

Abb. 1: Hinzufügen eines neuen Workflows

Abb. 2: Festlegung des Workflowtypen

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