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Was gibt es Neues in der Version 2.0 von Power BI?

Power BI - die Evolution von Self-Service BI


Nachdem Microsoft Power BI auf der World Partner Conference (WPC) in Houston vorgestellt hat und das Produkt in den darauffolgenden zwei Jahren sehr erfolgreich vermarkten konnte, wurde im März 2015 die neue Version von Power BI, die wir in diesem Artikel der Einfachheit halber als Power BI 2.0 bezeichnen, veröffentlicht. Seit der Veröffentlichung wurde kontinuierlich an Power BI 2.0 gearbeitet und jeden Monat ein Update veröffentlicht. Außerdem wurden die so genannten „custom visuals“ und Content Packs eingeführt, über die man Power BI erheblich erweitern kann. In diesem Artikel wollen wir Ihnen die Neuerungen von Power BI 2.0 vorstellen und auf die Unterschiede zur Version 1 eingehen.

Business Intelligence hat sich in den vergangenen Jahren in drei Stufen entwickelt. Als erste Stufe, die ca. 1998 begann, ist die so genannte „technische BI“ zu sehen. Bei der „technischen BI“ werden die BI-Lösungen von der IT-Abteilung in einem Unternehmen erstellt. Hierbei stehen Tools im Mittelpunkt, die hauptsächlich für Anwender mit technischem Hintergrund gedacht sind, wie beispielsweise Reporting Services oder die Analysis Services. Entsprechend der Tools verliefen auch die Prozesse. Die Fachanwender erklärten der IT-Abteilung, welche Berichte oder BI-Auswertungen benötigt werden, und die IT-Abteilung setzte diese dann dementsprechend um. Der Haken an dieser Vorgehensweise war, dass es unter Umständen ziemlich lange gedauert hat, bis die IT-Abteilung die Anforderungen der Fachabteilung umgesetzt hat. Oft mussten mehrere „Schleifen“ gedreht werden, da Fachabteilung und IT-Abteilung unterschiedliche „Sprachen“ sprechen und demnach die erstellten Lösungen selten im ersten Anlauf richtig waren, zumal die Fachabteilung die zu verarbeitenden Daten in der Regel besser kannte als die IT-Abteilung. Vor dem Hintergrund dieser Situation wurden etwa ab 2008 die so genannten Self-Service-BI-Tools entwickelt. Bei diesen Tools handelte es sich um Programme, die den Fachanwender im Fokus hatten, beispielsweise Power Pivot. Die Self-Service-Tools versetzen den Fachanwender in die Lage, auf Basis seines Fachwissens relativ einfach Datenmodelle und BI-Auswertungen zu erstellen. Ein gutes Beispiel für ein Self-Service-BI-Tool ist Power Query, mit dem der Fachanwender Datenmodelle aufbauen kann, die auf den unterschiedlichsten Datenquellen basieren können und für die auch Berechnungen definiert werden können. Momentan befinden wir uns in der dritten Stufe der BI-Tools, dem so genannten...

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