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Die Bedeutung der aktuellen Planung für Office 365 und SharePoint Server

SharePoint ist wieder im Spiel


In den vergangenen Jahren ist es um SharePoint und sein bekanntes Serverprodukt SharePoint Server relativ ruhig geworden. Nach Jahren des Anstiegs zwischen 2003 und 2010 mit prominenten Themen wie Collaboration, Web Content Management, Enterprise Search oder der Integration von Line-of-Business-Systemen wurde SharePoint in den vergangenen Jahren eher mit schlechten Nachrichten in Verbindung gebracht: Stellt Microsoft SharePoint aufs Abstellgleis? Wird es überhaupt noch eine neue SharePoint-Server-Version geben? Welches Feature wird als Nächstes abgekündigt? Das sind nur einige der sorgengeprägten Fragen vieler Nutzer und Kunden aus den vergangenen Jahren.

Die Gründe hierfür liegen vor allem darin, dass Microsoft und die Produktgruppe rund um Office 365 und SharePoint ihren kompletten Fokus auf seine Cloud-Produkte legten – auf Ebene der Technik und auch in der Kommunikation. So war die Wirkung von SharePoint mehr und mehr die eines in die Jahre gekommenen Produkts, das nur noch gezwungenermaßen mit Updates aus der Cloud versorgt werden muss, weil die Kunden nicht so schnell nach Office 365 wechseln können.

Die Strategie von Microsoft war zu diesem Zeitpunkt sehr eindeutig: „Bring dein Unternehmen in die Cloud“. Wer hier nicht mitzieht, bleibt dann wohl auf der Strecke. Doch das starke Feedback vieler Kunden und auch der Community hat wohl dazu geführt, die Strategie und vor allem die Kommunikation zu SharePoint noch einmal neu zu justieren [1].

Ein erster Schritt war es, nicht mehr davon zu sprechen, dass ein Unternehmen in die Cloud muss, sondern davon, dass die Cloud ins Unternehmen darf „Bring die Cloud in dein Unternehmen“, gefolgt von klaren Statements des Managements. Herauszustellen ist hier zum Beispiel der Auftritt von Julia White – General Manager für Office – auf der Partnerkonferenz 2015, die mit einem fünfmaligen „SharePoint, SharePoint, SharePoint, SharePoint, SharePoint“ zum Ausdruck gebracht hat, welche Bedeutung dieses Produkt nach wie vor für Microsoft hat, auch wenn es augenscheinlich etwas in den Hintergrund gerückt ist. Hinzu kamen wichtige personelle Veränderungen bei Microsoft, die das untermauerten. Unter anderem wurde Jeff Teper – Corporate Vice President für OneDrive + SharePoint und der so genannte „Vater von SharePoint“ – zurück ins SharePoint-Team geholt, zusammen mit der Communityikone Dan Holme – jahrelanger MVP für SharePoint und Office 365.

Höhepunkt der neuen strategischen Ausrichtung war der 4. Mai 2016. Hier lud Micr...

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