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Einblick in die WEBCON Business Process Suite

Prozesse abbilden und automatisieren


Im Zuge der Digitalisierung setzen immer mehr Unternehmen auf Workflowtools, um ihre Geschäftsprozesse zu automatisieren. Ziehen auch Sie eine solche Automatisierung in Erwägung, müssen Sie eine Vielzahl von Workflowtools wie Nintex oder K2 vergleichen, um das optimale Produkt für Ihr Unternehmen zu finden. In diesem Artikel möchten wir Ihnen einen kleinen technischen Einblick in die Modellierung von Prozessen mittels WEBCON Business Process Suite (WEBCON BPS) geben.

Die WEBCON BPS zeichnet sich besonders durch ein verständliches System aus, mit dessen Hilfe eine Vielzahl an Geschäftsprozessen optimiert werden kann. Darüber hinaus können sowohl Papier als auch elektronische Dokumente effektiv verwaltet werden. Einer der größten Vorteile dieses Produkts liegt in der Geschwindigkeit, in der Businessanwendungen entwickelt werden können.

Die eigens entwickelte BPS Engine erlaubt es, eine große Menge von Tätigkeiten durchzuführen, z. B. das Arbeiten mit Workflows, Formularen, Aufgaben und Dokumenten. Das Entwickeln und Erstellen von Businessanwendungen geschieht mithilfe eines grafischen Editors, des so genannten Designer Studios. Um Konfigurationen und Inhalte zu speichern, werden Microsoft-SQL-Datenbanken genutzt, die Daten liegen also nicht direkt im SharePoint. Die Workflow Engine erlaubt es, zu jeder Zeit Änderungen vorzunehmen, selbst während eines laufenden Prozesses. So können Änderungen und Optimierungen jederzeit flexibel und agil übernommen werden. Durch sehr viele mitgelieferte Aktionen und Konfigurationen macht WEBCON BPS es möglich, sowohl einfache als auch komplexe Szenarien abzubilden.

Konfiguration

Die Installation wird durch eine Set-up-Datei auf dem SharePoint Server ausgeführt. Neben den Solutions, die auf dem SharePoint Server eingesetzt werden, werden im Wizard auch die Verbindung zum Microsoft SQL Server und ein Datenbankname abgefragt. Nach Abschluss des Wizards sind bereits alle Vorbereitungen getroffen, um WEBCON BPS auf einer Site zu aktivieren. Um eine Site zu konfigurieren, müssen in den Webseiteneinstellungen die Sitefeatures „WEBCON WebParts and Site Templates“ und das Webfeature „WEBCON BPS CONFIG“ aktiviert werden. Anschließend erscheint ein neuer Menüeintrag im Einstellungsmenü hinter dem Zahnrad. Dort kann angegeben werden, welche Datenbank für die Site benutzt werden soll, außerdem stehen nun die WEBCON WebParts zur Verfügung.

Bespielprozess

Anhand eines Beispielprozesses möchten wir die verschiedenen Bestandteile der Software, deren Konfiguration und Funktionen zeigen. Im Beispiel handelt sich um einen zweistufigen Freigabeprozess für Materialien. Der Mitarbeiter kann das zu bestellende Material eingeben, anschließend muss der Vorgesetzte die Bestellung genehmigen und in der zweiten Stufe die Finanzabteilung. Bei einer Ablehnung kann der Besteller Änderungen vornehmen und den Prozess erneut über den Vorgesetzten starten. Außerdem soll es dem Vorgesetzten möglich sein, einen neuen Materialnamen vorzuschlagen, und die Finanzabteilung kann einen neuen Preis sowie die Menge vorschlagen, wie in Abbildung 2 zu sehen. Um den Prozess etwas zu vereinfachen, weisen wir die Aufgaben fest an bestimmte Personen zu und lassen den Benutzer sowohl das Material als auch den Preis eingeben. In Abbildung 4 ist zu sehen, wie der Prozess dann in der SharePoint-Oberfläche aussehen kann.

Designer Studio

Nachdem die Konfiguration abgeschlossen ist, kann es mit der Modellierung des ersten Prozesses losgehen. Dazu wird das mitinstallierte Designer Studio gestartet. Beim Start öffnet sich zunächst ein Wizard, der benutzt werden kan...

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