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Windows Developer
Multischichtapplikationen mit ASP.NET MVC und JavaScript

Die Mischung macht’s

Webapplikationen sind heute mehr denn je eine Mischung aus serverseitigen Funktionen, leistungsfähigen Datenbanken und umfassender clientseitiger Funktionalität. Schon die Standardvorlagen in Visual Studio bringen ein ganzes Paket von Skriptbibliotheken mit. Es geht also um mehr als nur ein bisschen Scripting. Warum das gebraucht und wie es clever benutzt wird, zeigt dieser Artikel.

Jörg Krause


Ein neues ASP.NET-MVC-Projekt beginnt meist mit der Standardvorlage in Visual Studio. Neben ein paar Ordnern und Beispielen für Controller und Views fallen vor allem die vielen Skripte ins Auge. Die ersten Schritte in die Welt der Skripte zeigen darüber hinaus, dass es offensichtlich noch sehr viel mehr Bibliotheken und Frameworks gibt. Muss der moderne Webent­wickler all dies wirklich haben und unbedingt immer benutzen? Die Frage ist berechtigt, denkt man an das bereits enorm umfassende .NET Framework und ergänzende Technologien.

Moderne Webapplikationen erfüllen eine ganze Reihe von Ansprüchen, die vor wenigen Jahren noch als „nice to have“ galten, inzwischen aber Stand der Technik sind. Dazu gehören, auch bei Intranet-Applikationen, folgende Forderungen:

Klarheit: Die Benutzerschnittstelle muss eindeutig sein und eine klare Sprache, Fluss, Hierarchie und Metaphern für visuelle Elemente haben. Ideal wäre es, wenn kein Handbuch erforderlich ist. Benutzer sollten nicht in der Lage sein, unter normalen Umständen Fehler zu machen.Kompaktheit: Es ist leicht, durch permanente Hilfen, Beschreibungen und Warnungen den Benutzer klar und weit zu führen. Das führt aber zu einem Informationsüberlauf – es sind zu viele Informationen gleichzeitig auf den Bildschirm. Der Benutzer verliert dann die Orientierung. Klarheit und Kompaktheit gleichzeitig sind eine große Herausforderung.Vertrautheit: Es erscheint uns etwas vertraut, wenn wir es bereits einmal gesehen haben. Manche Elemente einer Benutzerschnittstelle sind uns vertraut, auch wenn wir eine Anwendung das erste Mal benutzen. Zuviel „Innovation“ kann deshalb kontraproduktiv sein. Anleihen im echten Leben sind durchaus angebracht – wie Tabs beispielsweise. Vermeiden sollte man aber Lächerliches oder Veraltetes, wie Stellknöpfe von Röhrenradios.Reaktionsfreudigkeit: Dies ist in erster Linie eine schnelle, am besten unmittelbare Reaktion. Klar kann eine Suche etwas dauern, aber nach dem Klick auf den Suchknopf muss eine Reaktion unmittelbar erfolgen. Die Reaktion muss zudem sinnvoll sein, dem Nutzer also klar vermitteln, dass die beabsichtigte Aktion passiert und nicht irgendetwas anderes.Konsistenz: Hier geht es vor allem darum, dass innerhalb der Applikation gleiche Aktionen immer gleich ausgelöst werden. Dazu gehört auch die Anordnung und Gestaltung. Sind Schaltflächen zur Bestätigung einmal rechts unten und einmal links, ist dies verwirrend.Ästhetik: Vor allem im Intranet kommt der Gestaltung alles Mögliche zu G...

Windows Developer
Multischichtapplikationen mit ASP.NET MVC und JavaScript

Die Mischung macht’s

Webapplikationen sind heute mehr denn je eine Mischung aus serverseitigen Funktionen, leistungsfähigen Datenbanken und umfassender clientseitiger Funktionalität. Schon die Standardvorlagen in Visual Studio bringen ein ganzes Paket von Skriptbibliotheken mit. Es geht also um mehr als nur ein bisschen Scripting. Warum das gebraucht und wie es clever benutzt wird, zeigt dieser Artikel.

Jörg Krause


Ein neues ASP.NET-MVC-Projekt beginnt meist mit der Standardvorlage in Visual Studio. Neben ein paar Ordnern und Beispielen für Controller und Views fallen vor allem die vielen Skripte ins Auge. Die ersten Schritte in die Welt der Skripte zeigen darüber hinaus, dass es offensichtlich noch sehr viel mehr Bibliotheken und Frameworks gibt. Muss der moderne Webent­wickler all dies wirklich haben und unbedingt immer benutzen? Die Frage ist berechtigt, denkt man an das bereits enorm umfassende .NET Framework und ergänzende Technologien.

Moderne Webapplikationen erfüllen eine ganze Reihe von Ansprüchen, die vor wenigen Jahren noch als „nice to have“ galten, inzwischen aber Stand der Technik sind. Dazu gehören, auch bei Intranet-Applikationen, folgende Forderungen:

Klarheit: Die Benutzerschnittstelle muss eindeutig sein und eine klare Sprache, Fluss, Hierarchie und Metaphern für visuelle Elemente haben. Ideal wäre es, wenn kein Handbuch erforderlich ist. Benutzer sollten nicht in der Lage sein, unter normalen Umständen Fehler zu machen.Kompaktheit: Es ist leicht, durch permanente Hilfen, Beschreibungen und Warnungen den Benutzer klar und weit zu führen. Das führt aber zu einem Informationsüberlauf – es sind zu viele Informationen gleichzeitig auf den Bildschirm. Der Benutzer verliert dann die Orientierung. Klarheit und Kompaktheit gleichzeitig sind eine große Herausforderung.Vertrautheit: Es erscheint uns etwas vertraut, wenn wir es bereits einmal gesehen haben. Manche Elemente einer Benutzerschnittstelle sind uns vertraut, auch wenn wir eine Anwendung das erste Mal benutzen. Zuviel „Innovation“ kann deshalb kontraproduktiv sein. Anleihen im echten Leben sind durchaus angebracht – wie Tabs beispielsweise. Vermeiden sollte man aber Lächerliches oder Veraltetes, wie Stellknöpfe von Röhrenradios.Reaktionsfreudigkeit: Dies ist in erster Linie eine schnelle, am besten unmittelbare Reaktion. Klar kann eine Suche etwas dauern, aber nach dem Klick auf den Suchknopf muss eine Reaktion unmittelbar erfolgen. Die Reaktion muss zudem sinnvoll sein, dem Nutzer also klar vermitteln, dass die beabsichtigte Aktion passiert und nicht irgendetwas anderes.Konsistenz: Hier geht es vor allem darum, dass innerhalb der Applikation gleiche Aktionen immer gleich ausgelöst werden. Dazu gehört auch die Anordnung und Gestaltung. Sind Schaltflächen zur Bestätigung einmal rechts unten und einmal links, ist dies verwirrend.Ästhetik: Vor allem im Intranet kommt der Gestaltung alles Mögliche zu G...

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