© best_vector/Shutterstock.com
Windows Developer
Teamwork 2.0: Was bei der Zusammenarbeit in virtuellen Teams zu beachten ist

Kolumne: Karrieretipps

Entwicklerteams bestehen heute aus multinationalen Experten, die irgendwo auf der Welt sitzen. Das macht die Zusammenarbeit nicht immer einfach. Von unterschiedlichen Sprachen und Zeitzonen mal ganz abgesehen, fließt der Informationsaustausch nicht immer nach Plan. Denn an den Teamplayer von heute werden ganz neue Anforderungen gestellt als früher. Fachkompetenz und ein nettes kollegiales Miteinander reichen nicht mehr aus, um Entwicklungsprojekte erfolgreich abzuschließen. In der Zusammenarbeit mit virtuellen Teams kommt es vor allem auf emotionale Intelligenz, sensitive Hartnäckigkeit und hervorragende kommunikative Fähigkeiten an.

Yasmine Limberger


Früher saßen Entwicklerteams zusammen in einem Büro, jeder hatte einen eigenen Schreibtisch, mindestens einen Desktopcomputer, je nach Fachrichtung verschiedene Devices drum herum, Monitore, Kabel, Tastaturen, ein Telefon und einen großen Urlaubs- und Release-Terminkalender an der Wand. Hatte man eine Frage, schaute man einfach über den Monitor rüber zum Kollegen oder schrie verzweifelt seinen Hilfeaufruf in den Raum. Man konnte sich darauf verlassen, dass sofort ein oder gar mehrere hilfsbereite Kollegen herbeieilten, hungrig darauf, die Lösung für das Problem eines anderen zu finden. Und heute? Heute sitzen Entwicklerteams an verschiedenen Standorten überall auf der Welt: in München, Stuttgart, Paderborn, in Bangalore und Bratislava, in Spanien oder auf den Philippinen, in Büros oder im Home Office. Die Ausstattung ist zum Teil geringer geworden, denn der leistungsfähige Laptop mit einer hochkomplexen Simulationssoftware ersetzt Devices und Steuergeräte, den Terminkalender an der Wand und das Telefon sowieso.Aber wie schafft man es heute, dass alle wichtigen Informationen gleichzeitig bei allen Entwicklern ankommen? Spezifikationen und Projektpläne auf einem gemeinsamen Share abzulegen oder gar per E-Mail zu versenden, bedeutet noch lange nicht, dass alle die Informationen auch lesen, geschweige denn bei der Flut an Informationen und Dokumenten überhaupt finden. Wie tauscht man sich ad hoc zu einem Problem aus, wenn der Kollege in einer anderen Zeitzone gerade zu Bett gegangen ist? Wie stellt man sicher, dass sich ein Teamgefühl entwickelt und alle motiviert sind, die bestmögliche Leistung zu erbringen? Können Onlinemeetings und Telefonkonferenzen tatsächlich persönliche Kontakte und Face-to-face-Meetings ersetzen? Die Antwort lautet wie immer: „Kommt drauf an!“ Und zwar vor allem darauf, wie stark die Unternehmenskultur den Austausch über Ländergrenzen hinweg in den virtuellen Teams fördert und den Mitarbeitern auf allen Seiten die richtigen Kommunikationstools sowie entsprechende Trainings zur Verfügung stellt. Neben technischen Trainings sind hier auch vor allem Trainings zu interkulturellen Besonderheiten gemeint. Fakt ist, je besser man seinen Kollegen kennt, umso besser kann man dessen Arbeit und die Bedürfnisse einschätzen und bei der täglichen Zusammenarbeit darauf eingehen. Für eine effektive und vertrauensvolle Kommunikation mit den Kollegen sind Gestik und Mimik sowie die allgemeine Körpersprache sehr wichtig. Diese Komponenten gehen aber b...

Windows Developer
Teamwork 2.0: Was bei der Zusammenarbeit in virtuellen Teams zu beachten ist

Kolumne: Karrieretipps

Entwicklerteams bestehen heute aus multinationalen Experten, die irgendwo auf der Welt sitzen. Das macht die Zusammenarbeit nicht immer einfach. Von unterschiedlichen Sprachen und Zeitzonen mal ganz abgesehen, fließt der Informationsaustausch nicht immer nach Plan. Denn an den Teamplayer von heute werden ganz neue Anforderungen gestellt als früher. Fachkompetenz und ein nettes kollegiales Miteinander reichen nicht mehr aus, um Entwicklungsprojekte erfolgreich abzuschließen. In der Zusammenarbeit mit virtuellen Teams kommt es vor allem auf emotionale Intelligenz, sensitive Hartnäckigkeit und hervorragende kommunikative Fähigkeiten an.

Yasmine Limberger


Früher saßen Entwicklerteams zusammen in einem Büro, jeder hatte einen eigenen Schreibtisch, mindestens einen Desktopcomputer, je nach Fachrichtung verschiedene Devices drum herum, Monitore, Kabel, Tastaturen, ein Telefon und einen großen Urlaubs- und Release-Terminkalender an der Wand. Hatte man eine Frage, schaute man einfach über den Monitor rüber zum Kollegen oder schrie verzweifelt seinen Hilfeaufruf in den Raum. Man konnte sich darauf verlassen, dass sofort ein oder gar mehrere hilfsbereite Kollegen herbeieilten, hungrig darauf, die Lösung für das Problem eines anderen zu finden. Und heute? Heute sitzen Entwicklerteams an verschiedenen Standorten überall auf der Welt: in München, Stuttgart, Paderborn, in Bangalore und Bratislava, in Spanien oder auf den Philippinen, in Büros oder im Home Office. Die Ausstattung ist zum Teil geringer geworden, denn der leistungsfähige Laptop mit einer hochkomplexen Simulationssoftware ersetzt Devices und Steuergeräte, den Terminkalender an der Wand und das Telefon sowieso.Aber wie schafft man es heute, dass alle wichtigen Informationen gleichzeitig bei allen Entwicklern ankommen? Spezifikationen und Projektpläne auf einem gemeinsamen Share abzulegen oder gar per E-Mail zu versenden, bedeutet noch lange nicht, dass alle die Informationen auch lesen, geschweige denn bei der Flut an Informationen und Dokumenten überhaupt finden. Wie tauscht man sich ad hoc zu einem Problem aus, wenn der Kollege in einer anderen Zeitzone gerade zu Bett gegangen ist? Wie stellt man sicher, dass sich ein Teamgefühl entwickelt und alle motiviert sind, die bestmögliche Leistung zu erbringen? Können Onlinemeetings und Telefonkonferenzen tatsächlich persönliche Kontakte und Face-to-face-Meetings ersetzen? Die Antwort lautet wie immer: „Kommt drauf an!“ Und zwar vor allem darauf, wie stark die Unternehmenskultur den Austausch über Ländergrenzen hinweg in den virtuellen Teams fördert und den Mitarbeitern auf allen Seiten die richtigen Kommunikationstools sowie entsprechende Trainings zur Verfügung stellt. Neben technischen Trainings sind hier auch vor allem Trainings zu interkulturellen Besonderheiten gemeint. Fakt ist, je besser man seinen Kollegen kennt, umso besser kann man dessen Arbeit und die Bedürfnisse einschätzen und bei der täglichen Zusammenarbeit darauf eingehen. Für eine effektive und vertrauensvolle Kommunikation mit den Kollegen sind Gestik und Mimik sowie die allgemeine Körpersprache sehr wichtig. Diese Komponenten gehen aber b...

Neugierig geworden?


   
Loading...

Angebote für Teams

Für Firmen haben wir individuelle Teamlizenzen. Wir erstellen Ihnen gerne ein passendes Angebot.

Das Library-Modell:
IP-Zugang

Das Company-Modell:
Domain-Zugang