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Teil 2: DevOps und Agilität 2.0

DevOps - ein Team mit dem Kunden


Agilität ist in den meisten Softwareentwicklungsprojekten heute Realität. Dennoch werden die erwarteten Vorteile durch Agilität nur in wenigen Projekten in vollem Rahmen realisiert. Agilität, wie sie heute vielfach gelebt wird, krankt daran, dass sie oftmals nur auf die Entwicklungsteams beschränkt ist. Erst in einem besser geeigneten Umfeld kann Agilität das volle Potenzial entfalten. Es gilt also, die Agilität auf den Unternehmenskontext auszuweiten, man könnte auch sagen, die zweite Stufe von Agilität zu zünden. Wie sieht aber Agilität 2.0 dann aus und wie wirkt sie?

Video: Interview mit Thomas Schissler

Artikelserie

Teil 1: DevOps und Business Agility

Teil 2: DevOps und Agilität 2.0

Teil 3: Echtes Continuous Delivery realisieren

Teil 4: Bessere Qualität durch häufige Releases

Teil 5: DevOps setzt robuste Architekturen voraus

Teil 6: Wissen wie’s läuft – Schnell reagieren können mit Telemetrie

Teil 7: DevOps ein Erfahrungsbericht

Bei der Evolution von Agilität auf die nächste Entwicklungsstufe geht es nicht um verschiedene Definitionen von Agilität – das Grundkonzept hat sich bewährt. Tatsächlich besteht aber ein erheblicher Verbesserungsbedarf, wenn es darum geht, dieses Konzept in der täglichen Arbeit im Unternehmenskontext umzusetzen. Wie müssen Business- und Umsetzungsteams umlernen und sich neu organisieren, um in den Genuss der zu erwartenden Vorteile zu kommen?

Agilität 1.0: Beschränkung auf die Entwicklungsabteilung

Agilität bedeutet für viele zunächst einmal, die Herausforderungen im Projektalltag besser organisieren zu können. Der Ausgangspunkt für viele Teams ist entweder ein klassischer Planungsprozess wie Wasserfall- oder V-Modell, der als oft unflexibel und ineffizient wahrgenommen wird. In anderen Fällen existiert nicht einmal ein formaler Entwicklungsprozess, sondern die Entwicklung passiert „auf Zuruf“.

In beiden Fällen verspricht man sich durch Agilität eine leichtgewichtige, effiziente und flexible Methode, mit der Softwareprojekte organisiert werden können. In den meisten Organisationen wird die Transformation zur Agilität von der Entwicklungsabteilung initiiert. Und genau das wird später zum Problem: Die Agilität bleibt häufig auf die Entwicklungsabteilung begrenzt. Wir nennen dies „Agilität 1.0“.

Der große Graben

Der Graben zwischen agil arbeitenden und organisierten Entwicklungsteams und dem klassischen, inflexiblen Umfeld mit fixen, vorgegebenen Rahmenbedingungen ist eine echte Herausforderung. Ansätze wie der „agile Festpre...

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