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Windows Developer
Microsoft Azure Stack läuft im eigenen Rechenzentrum

Die Cloud im Keller

Die Cloud im eigenen Rechenzentrum zu betreiben, klingt spannend. Innovativ ist es auch. Seit 2016 ermöglicht Microsoft mit Azure Stack seinen Kunden genau das. Hinter der Technologie steht die gleiche Architektur, die Microsoft in seiner eigenen Azure-Cloud anbietet. Kunden und Unternehmen können die gleichen Funktionen und Services nutzen, nur eben im eigenen Rechenzentrum.

Benjamin Lanzendörfer


Insbesondere die Flexibilität und Skalierbarkeit von Azure Stack kann einen hohen Mehrwert für bestimmte Einsatzszenarien generieren. Dazu zählt beispielsweise, dass sich festlegen lässt, welche Applikationen und Daten wo gehostet und betrieben werden. So kann der Anwender diese in der Public-Azure-Cloud von Microsoft oder in der eigenen Azure-Stack-Infrastruktur organisieren und administrieren, jeweils in der gewohnten Azure-Oberfläche. Vor allem IT-Verantwortlichen in Unternehmen, die in den Bereichen Systemadministration und Softwareentwicklung tätig sind, bietet es die Möglichkeit, hinsichtlich der Bereitstellung von selbst entwickelten Anwendungen und der Vernetzung von komplexen Serverarchitekturen eine performante und erweiterbare Architektur aufzubauen. Systemarchitekten können die Hauptschwerpunkte elementarer Bereitstellungskriterien wie Netzwerk, Storage und Rechenleistung selbst definieren, konzipieren und konfigurieren.

Softwarearchitekten können frei wählen, wie eine genau auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Entwicklungsumgebung aussehen soll. Kernthemen der Softwareentwicklung wie Code-Repository, Build- und Testmanagement sowie automatisierte Deployment-Strategien lassen sich mit Azure Stack flexibel gestalten und fein abgestimmt konfigurieren. Entsprechende Planungen und Prozesskonzeptionen, wie die auf das Unternehmen abgestimmte Gesamtarchitektur aussehen soll, sind natürlich unabdingbar und sollten sauber und entsprechend der Anforderungen an Applikationen, Datenhandhabung, Netzwerk sowie Prozesse in einer Evaluierungsphase beleuchtet werden.

IaaS, PaaS und SaaS

Die wichtigsten Services rund um Azure lassen sich in drei Artefakten zusammenfassen: Infrastructure as a Service (IaaS), Platform as a Service (PaaS) und Software as a Service (SaaS) (Abb. 1).

IaaS bedeutet, eine gewisse Rechenleistung und Hardware, zum Beispiel virtuelle Maschinen, bei Bedarf zu mieten und diese für die vorgesehenen Bedürfnisse zu nutzen. Ein großer Vorteil hierbei ist vor allem die Skalierbarkeit, da sich Ressourcen schnell hinzufügen und erweitern lassen. Eigene Hardware zu kaufen, entfällt bei dieser Variante. Die Hauptzielgruppe dieser ersten Schicht sind IT-Administratoren. Dazugehörige Azure-IaaS-Services wären zum Beispiel virtuelle Netzwerke, Firewalls, virtuelle Maschinen, Storage etc.

Hinter PaaS steckt, eine Plattform, beispielsweise bestimmte Laufzeitumgebungen, über die Cloud zu mieten und zu nutzen. PaaS ist ein auf IaaS aufbauendes Artefakt und l...

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Microsoft Azure Stack läuft im eigenen Rechenzentrum

Die Cloud im Keller

Die Cloud im eigenen Rechenzentrum zu betreiben, klingt spannend. Innovativ ist es auch. Seit 2016 ermöglicht Microsoft mit Azure Stack seinen Kunden genau das. Hinter der Technologie steht die gleiche Architektur, die Microsoft in seiner eigenen Azure-Cloud anbietet. Kunden und Unternehmen können die gleichen Funktionen und Services nutzen, nur eben im eigenen Rechenzentrum.

Benjamin Lanzendörfer


Insbesondere die Flexibilität und Skalierbarkeit von Azure Stack kann einen hohen Mehrwert für bestimmte Einsatzszenarien generieren. Dazu zählt beispielsweise, dass sich festlegen lässt, welche Applikationen und Daten wo gehostet und betrieben werden. So kann der Anwender diese in der Public-Azure-Cloud von Microsoft oder in der eigenen Azure-Stack-Infrastruktur organisieren und administrieren, jeweils in der gewohnten Azure-Oberfläche. Vor allem IT-Verantwortlichen in Unternehmen, die in den Bereichen Systemadministration und Softwareentwicklung tätig sind, bietet es die Möglichkeit, hinsichtlich der Bereitstellung von selbst entwickelten Anwendungen und der Vernetzung von komplexen Serverarchitekturen eine performante und erweiterbare Architektur aufzubauen. Systemarchitekten können die Hauptschwerpunkte elementarer Bereitstellungskriterien wie Netzwerk, Storage und Rechenleistung selbst definieren, konzipieren und konfigurieren.

Softwarearchitekten können frei wählen, wie eine genau auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Entwicklungsumgebung aussehen soll. Kernthemen der Softwareentwicklung wie Code-Repository, Build- und Testmanagement sowie automatisierte Deployment-Strategien lassen sich mit Azure Stack flexibel gestalten und fein abgestimmt konfigurieren. Entsprechende Planungen und Prozesskonzeptionen, wie die auf das Unternehmen abgestimmte Gesamtarchitektur aussehen soll, sind natürlich unabdingbar und sollten sauber und entsprechend der Anforderungen an Applikationen, Datenhandhabung, Netzwerk sowie Prozesse in einer Evaluierungsphase beleuchtet werden.

IaaS, PaaS und SaaS

Die wichtigsten Services rund um Azure lassen sich in drei Artefakten zusammenfassen: Infrastructure as a Service (IaaS), Platform as a Service (PaaS) und Software as a Service (SaaS) (Abb. 1).

IaaS bedeutet, eine gewisse Rechenleistung und Hardware, zum Beispiel virtuelle Maschinen, bei Bedarf zu mieten und diese für die vorgesehenen Bedürfnisse zu nutzen. Ein großer Vorteil hierbei ist vor allem die Skalierbarkeit, da sich Ressourcen schnell hinzufügen und erweitern lassen. Eigene Hardware zu kaufen, entfällt bei dieser Variante. Die Hauptzielgruppe dieser ersten Schicht sind IT-Administratoren. Dazugehörige Azure-IaaS-Services wären zum Beispiel virtuelle Netzwerke, Firewalls, virtuelle Maschinen, Storage etc.

Hinter PaaS steckt, eine Plattform, beispielsweise bestimmte Laufzeitumgebungen, über die Cloud zu mieten und zu nutzen. PaaS ist ein auf IaaS aufbauendes Artefakt und l...

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