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Buchtipp

Buchtipp: PostgreSQL 10


PostgreSQL ist der „kleine Bruder“ von MySQL – zumindest dann, wenn man den Wert einer Datenbank in Medienaufmerksamkeit bemisst. Legt man als Kriterium Funktionsumfang an, entpuppt sich PostgreSQL als Gigant. Der Hanser Verlag bietet seit längerer Zeit ein Buch an, das Personen mit allgemeiner Erfahrung in der Welt der relationalen Datenbanken beim Umstieg auf PostgreSQL hilft. Vor wenigen Wochen wurde das Werk auf die neue Version 10 angepasst.

Der erste Teil des Buchs beschäftigt sich mit Housekeeping: Neben der Installation von PostgreSQL geht der Autor darauf ein, wie man ältere Deployments der Datenbank aktualisiert. Im vierten Kapitel wird es für MySQL-Umsteiger interessant: Das Buch stellt systemtechnische Attribute vor, die man nur in der Welt von PostgreSQL findet. Das fünfte Kapitel bespricht die Möglichkeiten zur Administration der Datenbank als Ganzes, während das sechste Kapitel einen groben Überblick über die neuen Funktionen des zehnten Release wagt.

Datenbanksysteme sind ein begehrtes Weichziel – es gibt kaum einen Hacker, der sich nicht darüber freuen würde, die Datenbank eines Konkurrenten zu erbeuten. Aus diesem Grund gehen die Kapitel sieben und acht auf Replikation und Überwachung von PostgreSQL-Datenbanken ein. Kapitel zehn zeigt die Fähigkeiten in Sachen Replikation und geht auf die neuen Features ein. Das zehnte Kapitel wendet sich einer Besonderheit von PostgreSQL zu: Die Datenbank ist in der Lage, eingehende Anfragen zu optimieren. Im elften Kapitel wird – unter anderem – auch dieser Prozess eingesetzt, um die Performance der Datenbank als Ganzes zu optimieren. Das zwölfte Kapitel behandelt dann, wie man SQL-Befehle analysiert und die von ihnen erzeugte Totzeit minimiert.

Ist die zu erledigende Aufgabe klein, kann man jedes Datenbanksystem einsetzen. Erst bei großen Datenmengen zeigen sich Stärken und Schwächen. Das dreizehnte Kapitel geht darauf ein, wie man PostgreSQL mit sehr großen Informationen zusammenbringt. Daran schließt sich ein Kapitel an, das Geoinformationen in die Datenbank schreibt.

Während die meisten Lehrbücher nur die Administration der Datenbank besprechen, geht Fröhlich in einer Gruppe von Kapiteln auch auf die Entwicklung ein. Er stellt den Workflow einer erfolgreichen Datenbankanwendung vor und bespricht anschließend die SQL-Syntax von PostgreSQL. Im neunzehnten Kapitel geht es um die Interaktion zwischen Java und PostgreSQL, während sich in den folgenden Abschnitten alles um die Programmiersprachen C, PHP ...

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