Windows Developer - 10.2020 - Machine Learning


Preis: 9,80 €

Erhältlich ab:  September 2020

Umfang:  100

Autoren / Autorinnen: Hartmut Schlosser, Yasmine Limberger, Holger Schwichtenberg, Thomas Claudius Huber, Daniel Costea, Max Kleiner, Rainer Stropek, Alexander Schmitt, Manfred Steyer, Tam Hanna, Florian Bader, Thomas Rümmler, Patrick Tinz, Janik Tinz, Marc André Zhou

Werte Leserin, werter Leser,

die Idee der künstlichen Intelligenz beschäftigt unsere Phantasie seit vielen Jahrzehnten. Von Fritz Langs Maschinenmenschen aus Metropolis über Joseph Weizenbaums Eliza-Experimente bis zu den Machine Learning und Deep Learning Frameworks von heute ist es aber ein weiter Weg.

Das Besondere am aktuellen ML-Boom liegt nicht etwa an neuen theoretischen Erkenntnissen zum Thema KI. Vielmehr ist es der technologische Fortschritt – schnelle CPUs und GPUs, billiger Speicher, dezidierte Hardware –, der es ermöglicht, aus der Flut an Daten in realistischen Zeiträumen zu sinnvollen Vorhersagen zu gelangen.

Ebenso bemerkenswert am aktuellen Trend ist, dass das oft etwas sperrige Spezialwissen rund um mathematische KI-Modelle, neuronale Netzwerke und ML-Algorithmen zunehmend hinter Softwareschnittstellen gekapselt wird. Durch Frameworks wie TensorFlow wird Machine Learning auch für den Nichtmathematiker zugänglich. Oder wie Daniel Costea im Titelthema dieser Ausgabe des Windows Developer sagt: „Man muss heute kein Data Scientist sein, um Machine Learning zu betreiben.“

Costea stellt uns in seiner neuen Artikelserie das Framework ML.NET vor, das quasi Microsofts Antwort auf die von Python geprägte ML-Szene ist. Das Framework baut auf .NET Core auf und bietet neben typischen ML-Funktionalitäten umfassende Möglichkeiten für Deep Learning und Probabilistik. Folgen Sie Costea Schritt für Schritt auf seinem Weg von den reinen Daten zur Vorhersage und eruieren Sie, in welchen Ausprägungen ML auch Ihrem Projekt (mehr) Intelligenz verleiht.

Angst um sein erworbenes Programmier-Know-how braucht indes niemand zu haben: Die bewährten Paradigmen der Softwareentwicklung behalten durchaus ihre Gültigkeit, werden allerdings durch die Möglichkeiten des Machine Learning ergänzt. Klassisches Programmieren sei wie das Schreiben eines Kuchenrezeptes, das von anderen Schritt für Schritt ausgeführt werden kann, schreibt Costea. In Machine-Learning-Szenarien hingegen werden viele Kuchenrezepte samt ihren möglichen Zutaten verglichen, analysiert, klassifiziert – um schließlich zu einer Annäherung an den perfekten Kuchen zu gelangen.

In diesem Sinne: Lassen Sie sich den neuen Windows Developer munden! Geschmacklich angereichert wird die Ausgabe mit Leckereien wie WinUI 3, Platform Uno, Blazor, Angular 10, Microsoft Power Platform, Azure Web-Apps und vielen Zutaten mehr.

Bon Appétit!

schlosser_hartmut_sw.tif_fmt1.jpgHartmut Schlosser, Redaktion Windows Developer

PS: Kommentare, Anregungen zu den Themen und Ideen sind uns immer willkommen unter:

E-Mail Website Twitter

Neugierig geworden?


    
Loading...

Angebote für Teams

Für Firmen haben wir individuelle Teamlizenzen. Wir erstellen Ihnen gerne ein passendes Angebot.

Das Library-Modell:
IP-Zugang

Das Company-Modell:
Domain-Zugang