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Vollautomatisierte Pipelines als erster Schritt zum Erfolg

IoT im DevOps-Zeitalter


Für Verbraucher ist das Internet der Dinge längst in den Alltag vorgedrungen, sei es über Heimautomatisierung, intelligente Fahrzeuge oder E-Health-Szenarien. Auch im industriellen Kontext werden seit einiger Zeit vermehrt IIoT-Projekte (Industrial Internet of Things) umgesetzt. Hiervon verspricht man sich eine Verbesserung der Effizienz, des Ertrags und auch der Qualität [1].

Durch intelligentere Maschinen wird auch die Produktion selbst intelligenter. Während der Proof of Concept meist nur aus der Visualisierung von Daten besteht, wird der eigentliche Mehrwert erst dadurch erzielt, dass weitere Prozessschritte automatisiert werden oder Wissen aus den Daten abgeleitet wird. Nur durch die kontinuierliche Arbeit am Produkt und mit den Daten entstehen ständige Verbesserungen. Das lässt sich nicht erreichen, indem man einmal zu Projektbeginn die Pflichten zusammenschreibt. Vielmehr müssen verschiedene Kompetenzen und Verantwortungen vereint werden, um in einem fortlaufenden Prozess die Entwicklung voranzubringen.

DevOps in IoT-Projekten

„DevOps ist die Vereinigung von Menschen, Prozessen und Produkten, um einen kontinuierlichen Mehrwert an den Endnutzer zu liefern“ [2]. Mit diesem Zitat bringt Donovan Brown, Principal DevOps Manager bei Microsoft, das Thema DevOps ganz gut auf den Punkt. Denn bei DevOps geht es darum, einen kontinuierlichen Mehrwert für den Endnutzer zu schaffen.

DevOps besteht aus verschiedenen Aspekten, die die bessere Kollaboration zwischen Dev und Ops fördern sollen. Die Kollaboration findet dabei im gesamten Entwicklungsprozess statt und wird durch Continuous Integration und Continuous Feedback geprägt. Während es bei Continuous Integration um den automatischen Test des aktuellen Codestands und sein automatisches Ausliefern in Systeme geht, beschäftigt sich Continuous Feedback damit, wie der Zustand dieser Systeme überwacht werden kann.

Viele der Aspekte von DevOps können auch bei IoT-Projekten angewendet werden. Im Folgenden wollen wir einige davon anhand eines konkreten Projekts weiter beleuchten. Dabei fokussieren wir uns technisch auf einen hohen Grad an Automatisierung im Microsoft-Azure-IoT-Edge-Umfeld.

Das Szenario

Um an die besagten Maschinendaten zu gelangen, muss die Maschine mit ihren Sensoren einen geeigneten Weg haben, diese Daten an eine zentrale Stelle zur Auswertung zu übertragen. An dieser Stelle kommen die sogenannten Edge-Devices ins Spiel und bringen im IIoT-Umfeld diverse Vorteile mit sich. Sie dienen als Gateway z...

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