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Windows Developer 10.13

Editorial


Liebe Leserin, lieber Leser,

der Zuwachs intelligenter Systeme und der damit verbundenen Devices und Services bewegt die IT-Szene derzeit technologieübergreifend. 2012 bestand dieser Markt bereits aus mehr als 2,3 Milliarden Geräten, die einen Umsatz von 1,3 Billionen US-Dollar erwirtschafteten (Quelle: IDC Worldwide Intelligent Systems 2012–2016 Forecast: The Next Big Opportunity Accelerates, Dok. Nr. 235404, Juni 2012).

In unserem Alltag sind sie längst gang und gäbe – wenn auch in den seltensten Fällen sichtbar. Vom Herzschrittmacher über die Zündsteuerung von Airbags bis hin zum Sensor an der Windel, der den Eltern twittert, wenn der Nachwuchs sich nass gemacht hat – vieles funktioniert bereits über Embedded Systems. Von hochkomplexen bis trivialen Anwendungsbeispielen ist alles dabei. Übrigens wurde das erste nennenswerte moderne eingebettete System bereits für das Apollo-Raumfahrtprojekt eingesetzt.

Klassische IT-Systeme nutzen gerade einmal zwei Prozent der heute produzierten Mikroprozessoren. Der Großteil findet sich in Systemen für Autos, mobiler Kommunikation, Haushaltsgeräten, Flugzeugen, Robotern, Verkehrsmanagement, Kameras oder Medizintechnik wieder. Das „Internet der Dinge“ ist auf dem Vormarsch mit der Tendenz „steigend“: Eine Studie von Ericsson spricht gar von 50 Milliarden vernetzten Geräten bis 2020 (http://bit.ly/oo9LWQ). Wer angesichts solcher Zahlen immer noch an der explosiven Kraft des Embedded-Markts zweifelt, dem ist nicht zu helfen.

Embedded – the next big Thing

Laut einer BITKOM-Studie (http://bit.ly/b3x3Wb) haben Autos heute 100 MB Software in ihren Rechnern laufen – mit einer Komplexität, die schneller wächst als die von IT-Systemen von SAP, Oracle und Microsoft zusammen. Das Anwendungsgebiet fordert gleichzeitig höhere Komplexität. Eingebettete Systeme müssen stets verfügbar und echtzeitfähig sein, denn sonst kann es durchaus brenzlig werden. Carsten Eilers hat in dieser Ausgabe die größten Sicherheitsrisiken von Embedded Systems zusammengefasst. Die großen IT-Player jedenfalls haben inzwischen alle ihr eigenes Embedded-Pferdchen im Rennen. Aus dem Hause Microsoft kommt Windows Embedded. Erstmals 1996 veröffentlicht, befindet sich die Plattform mit Windows Embedded Compact 2013 inzwischen im 12. Release. Es bietet Verbesserungen gegenüber Windows Embedded CE 6 und 7 Compact. Der aktualisierte Kernel ermöglicht schnellere Multi-Core-CPUs und optional mehr RAM. Außerdem kann nun in Visual Studio 2012 gearbeitet werden.

Unse...

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