© best_vector/Shutterstock.com
App-Entwicklung mit MVC4 und Dynamics CRM

Standard­software in der mobilen Welt


„Viele Wege führen nach Rom“ und mindestens genauso viele Wege gibt es, um eine App zu entwickeln. Grundsätzlich wird unterschieden zwischen nativen und hybriden Apps. Hybride Apps bieten gegenüber den nativen den Vorteil einer gemeinsamen Codebasis und funktionieren auf nahezu allen am Markt erhältlichen Geräten. Mit der Azure Cloud und Dynamics CRM Online bietet Microsoft eine solide und flexibel skalierbare Basis für solche Apps. Aus Sicht eines IT-Entscheiders bietet Dynamics CRM Online Out of the Box viele Möglichkeiten zur Kundenbindung und der prozessgeführten Monetarisierung und unterstützt so den Erfolg des Projekts. Auf welche technischen Herausforderungen der Entwickler hierbei stößt und wie er diese umschiffen kann, beschreibt der folgende Artikel.

Bevor mit der eigentlichen Entwicklung begonnen werden kann, sollte eine grobe Schätzung darüber vorliegen, wie viele Benutzer in einer ersten Phase die App benutzen werden, ob größere Dateien hoch- bzw. heruntergeladen werden und wie die Kommunikation zwischen den Servern im Backend abläuft. Sind Kennzahlen, wie die durchschnittliche Benutzeranzahl oder der zu erwartende Traffic, bekannt, ist zu prüfen, ob diese den Angaben im Kasten „Microsoft Dynamics CRM 2011 Online Service“ entsprechen. Sind die Ressourcenvoraussetzungen erfüllt, kann damit begonnen werden, eine Demo- bzw. Testumgebung in der Cloud aufzusetzen. Diese lässt sich selbstverständlich jederzeit in eine Vollversion umwandeln.

Microsoft Dynamics CRM 2011 Online Service

Neben den quantitativen Restriktionen, die bei der Entscheidung für ein Backend herangezogen werden sollten, bietet die Onlinevariante von Dynamics CRM 2011 dem kleinen Entwicklerteam weitere Vorteile:

  • Proaktive Überwachung von Applikationsserver-/Hardwareausfällen

  • Datenbanküberwachung

  • Sicherung und Wiederherstellung

  • Versionsupgrades

  • Service Level Agreement: 99,9-prozentige Verfügbarkeit

  • Support

Relevante Limits von CRM Online

  • max. 200 Workflows

  • max. 300 anpassbare Komponenten

  • 5 GB Grundspeicherkapazität (erweiterbar)

Die Speicherkapazität kann für ca. zehn Euro/GB im Monat erweitert werden. Für diesen Artikel wurden 100 000 Kundendatensätze mit je zehn Feldern à 100 Zeichen importiert. Dies verbraucht knapp 800 MB der Speicherkapazität. Demnach sollten die allermeisten Apps mit der Grundspeicherkapazität von 5 GB auskommen. Die Erfahrung zeigt, dass die Grenzen von 300 anpassbaren Komponenten und 200 Workflows für App-Projekte absolut ausreichend sind.

Infra...

Neugierig geworden?

Angebote für Teams

Für Firmen haben wir individuelle Teamlizenzen. Wir erstellen Ihnen gerne ein passendes Angebot.

Das Library-Modell:
IP-Zugang

Das Company-Modell:
Domain-Zugang