© best_vector/Shutterstock.com
Ist die Ablehnung von Cloud und PaaS ein Generationenproblem?

Kolumne: Stropek as a Service


In meiner Freizeit bin ich im Linzer CoderDojo aktiv. CoderDojo ist eine weltweite Bewegung, in deren Rahmen kostenlose Programmierclubs für Kinder und Jugendliche angeboten werden. Jeden zweiten Freitag treffen sich im Linzer CoderDojo dreißig bis vierzig Kids mit rund zehn Mentoren. Gemeinsam wird an verschiedenen Softwareprojekten gearbeitet. Jugendliche, die im Umgang mit dem Computer schon etwas Erfahrung gesammelt haben, erstellen hier oftmals ihre ersten Webseiten. Sie starten mit einfachem HTML und CSS und arbeiten sich schließlich zu JavaScript und TypeScript voran. Natürlich ist man stolz auf die ersten, konkreten Ergebnisse und möchte sie im Verwandten- und Bekanntenkreis umherzeigen.

Keine Lust auf langweilige Server

Im Geschäftsleben predige ich immer, dass es Cloud und PaaS ermöglichen, sich auf seine eigentliche Entwicklungsarbeit zu konzentrieren. Die CoderDojo-Kids zeigen, wie das geht. Sie sind IT-Neulinge und wollen von mir nichts über professionelles Servermanagement hören, bevor sie ihre Werke ins Internet stellen und am nächsten Tag in der Schule mit ihrer mobilen Web-App glänzen können. Server sind für sie von gestern. Die App muss stabil und schnell laufen. Wie das im Hintergrund funktioniert, ist ihnen egal. Es gibt natürlich auch die Kids, die hacken und tiefer graben wollen. Diese haben am Konfigurieren eines Web- oder DB-Servers allerdings ebenfalls keinen Spaß, sondern tauchen gleich in die IoT-Welt von Raspberry oder Arduino ein.

Kids mit Weltklasseinfrastruktur

PaaS-Dienste in der Cloud sind für die CoderDojo-Kids genau das Richtige. Die Webseite landet auf GitHub-Pages, und schon hat man sich den Webserver gespart. Das Web-API für das entwickelte Mini-Game wird im Azure App Service betrieben – kein Server ist zu installieren, keine Updates sind zu beachten und über den Free-Plan kann Software dauerhaft kostenlos betrieben werden. Man benötigt eine kleine Datenbank zum Speichern von Spielerdaten und Spielständen? Kein Problem: Eine kostenlose MongoDB-Datenbank bei Azure, AWS oder Google ist in Nullkommanichts bei mLab angelegt. Die Wartung wird ebenfalls von mLab erledigt.

Sieht man sich Dienste wie die zuvor genannten genauer an, wird schnell klar, dass die CoderDojo-Kids damit auf Weltklasseinfrastruktur aufbauen. Cluster sind die Regel, keine Ausnahme. Neueste Sicherheits- und Verschlüsselungsstandards sind von Haus aus vorhanden und können in vielen Fällen nicht einmal abgeschaltet werden. Zertifikate für SSL? Kein Prob...

Neugierig geworden? Wir haben diese Angebote für dich:

Angebote für Gewinner-Teams

Wir bieten Lizenz-Lösungen für Teams jeder Größe: Finden Sie heraus, welche Lösung am besten zu Ihnen passt.

Das Library-Modell:
IP-Zugang

Das Company-Modell:
Domain-Zugang