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WPF und Windows-Apps

Kolumne: XAML Expertise


In der Kolumne „XAML Expertise“ präsentiert Gregor Biswanger Top-How-tos zum Thema XAML. Einsteiger und fortgeschrittene XAML-Experten sollen hier durch geballtes Wissen gesättigt werden. Heute gibt es folgende Expertise: „XAML: Oberfläche aus ViewModel generieren mit XAML Power Toys“, „Windows-10-Apps: Passwort anzeigen lassen mit dem PasswordReveal­Mode“ und „Windows-10-Apps: Individuelle Titelfarbe festlegen“.

XAML: Oberfläche aus ViewModel generieren mit XAML Power Toys

Eine neue Erweiterung für Visual Studio 2015 lässt die Herzen der XAML-Entwickler höher schlagen: XAML Power Toys. Dieses ermöglicht durch einen Wizard das Generieren von Oberflächen anhand von ViewModels oder Datenklassen. So kann mit nur wenigen Klicks einiges an Zeit gespart werden. Bei den Oberflächen handelt es sich um einfache Formularoberflächen. Aktuell unterstützen die XAML Power Toys WPF- und Xamarin-Projekte. An der Unterstützung von Windows-Apps wird gerade gearbeitet. Die Erweiterung selbst wurde von Karl Shifflett entwickelt und ist Open Source auf GitHub [1] verfügbar. Installiert wird sie über Visual Studio im Menü Tools | Extensions & Updates oder direkt über die Visual Studio Gallery [2].

Als kleines Beispiel verwenden wir ein MainWindowViewModel mit zwei Eigenschaften. Ziel ist die Generierung einer Formularoberfläche, sodass neue Personen eingetragen werden können. Nachdem das ViewModel aus Listing 1 angelegt wurde, muss zunächst das Projekt neu gebuildet werden, damit die XAML Power Toys die neue Implementierung in der aktuellen Assembly finden können. Als nächster Schritt wird das ViewModel in der MainWindow.xaml unter Ressources angelegt. Mit einem Rechtsklick im XAML-Editor können die XAML Power Toys ganz unten im Kontextmenü gestartet werden. Es öffnet sich ein Wizard-Dialog.

Dieser benötigt die ViewModel-Instanz auf der linken Seite für die aktuelle Oberfläche. Weiter geht es mit einem Klick auf den „Next“-Button rechts unten. Daraufhin folgt der Part, bei dem sich die gewünschte Oberfläche zusammenklicken lässt. So sieht man links alle Eigenschaften aus dem ViewModel. In unserem Fall möchten wir aus dem Name- und E-Mail-Property ein Formular erstellen. So wird von der linken Seite das gewünschte Property mittels Drag and Drop auf die rechte Seite geschoben (Abb. 1). Zusätzliche Eigenschaften können hier nun festgelegt werden. Wie zum Beispiel der Binding Mode, das gewünschte Steuerelement, Value Converter, Labelanzeige etc. Der Wizard wird anschließend mit ...

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