© best_vector/Shutterstock.com
Buchtipp

Buchtipp: Windows PowerShell und PowerShell Core - Der schnelle Einstieg


Holger Schwichtenbergs Klassiker zur PowerShell ist mittlerweile auf mehr als tausend Seiten angewachsen. Nun bringt der Hanser Verlag eine schlankere Version auf den Markt, die kompakter über die PowerShell informieren möchte.

Kapitel 1 erklärt die Installation der PowerShell unter verschiedenen Versionen von Windows und geht auf die interne Architektur ein. Wer sich schon immer gewundert hat, wo Commandlets im Dateisystem anzutreffen sind, bekommt hier seine Antwort. Die Vorstellung des ISE ermöglicht danach komfortables Arbeiten an größeren Problemen.

Wo die PowerShell ist, ist der Windows Script Host nicht fern: Kapitel 2 vergleicht die beiden Programmierumgebungen kurz, während Kapitel 3 die verschiedenen in PowerShell vorhandenen Kommandos auf systemtechnischer Ebene vorstellt – es gibt nämlich nicht nur Commandlets, sondern auch eine Gruppe anderer Instruktionsarten.

Microsoft ist sich des immensen Umfangs der PowerShell durchaus bewusst und bietet diverse Hilfsfunktionen an, die Thema des vierten Kapitels sind. Im fünften wiederum wendet sich das Buch der objektorientierten Verkettung von Kommandos zu: Hier findet sich auch eine Aufgabenliste, die das erfolgreiche Anwenden der für die professionelle Arbeit mit PowerShell immens wichtigen Konzepte überprüft.

Nachdem die Programme bisher allein standen, stellt Schwichtenberg im sechsten Kapitel die Nutzung von PowerShell als Skriptsprache in den Vordergrund. Nach einer Besprechung des Sicherheitssystems der Windows-Plattform folgt die Analyse der klassischen Sprachelemente und der Ausgabefunktionen. Letztere bringt das Buch ob ihres immensen Umfangs in einem eigenen Kapitel unter, das zudem reich bebildert ist.

PowerShell-Skripte existieren nicht im Vakuum. Kapitel 9 stellt Methoden vor, dank derer man Informationen in das Skript holt – neben dem Einlesen der Tastatur geht das Werk auch auf die Zwischenablage, grafische Steuerelemente und CSV-Dateien ein. Hierbei kommen oft .NET-Klassen zur Anwendung; die Interaktion mit .NET-Code aus der PowerShell heraus findet allerdings erst im zwölften Kapitel detaillierte Erwähnung.

Schwichtenberg geht vorher noch auf das Navigationsmodell ein – danach folgen Kapitel zu Fehlerbehandlung und ähnlichen Problemen, die man bei der täglichen Arbeit mit der PowerShell nur allzu häufig antrifft. Ein Kapitel zur Fernausführung ist insbesondere für jene interessant, die die PowerShell (wie von Microsoft vorgesehen) für Systemadministrationsaufgaben deployen.

Auf dem Co...

Neugierig geworden? Wir haben diese Angebote für dich:

Angebote für Gewinner-Teams

Wir bieten Lizenz-Lösungen für Teams jeder Größe: Finden Sie heraus, welche Lösung am besten zu Ihnen passt.

Das Library-Modell:
IP-Zugang

Das Company-Modell:
Domain-Zugang