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Kolumne: Karrieretipps

Kolumne: Karrieretipps


Da arbeitet man nun schon seit einigen Jahren als UX-Designer in einem größeren Unternehmen mit internationaler Ausrichtung, als man irgendwann merkt, dass neue Impulse fehlen. Im Freundeskreis hat man sich zudem gerade am Wochenende über den Jobwechsel eines Freundes unterhalten und dabei realisiert, dass es nach vier Jahren auch bei einem selbst Zeit für etwas Neues ist. Aber sich bei einem anderen Unternehmen bewerben, in Stellenanzeigen nach einem passenden Job suchen? Der aktuelle Arbeitgeber ist eigentlich recht cool, die Bezahlung stimmt, das Team und die Branche auch; nur die Routine im Alltag macht den aktuellen Job nicht mehr spannend genug. Die persönlichen Ziele hat man hier schon erreicht. Was tun?

Die Motivationskurve eines qualifizierten Entwicklers läuft in den ersten ein bis zwei Jahren mehr oder weniger bergauf, bleibt dann eine Weile auf einem zufriedenstellenden Niveau, bis sich nach etwa drei Jahren die Routine eingeschlichen hat. Dann wird es langsam langweilig. Man ärgert sich tagtäglich über die gleichen Dinge, man arbeitet unter Zeit- und Kostendruck – wohlwissend, wie das Projekt am Ende ausgeht. Überstunden, hitzige Diskussionen, Rechtfertigungen, aber dennoch hält das Team zusammen. Man unternimmt auch privat viel zusammen, tauscht sich aus und bekommt neue Anregungen und Impulse. Nach spätestens fünf Jahren ist die Luft raus. Spannung und Herausforderung fehlen, die Unzufriedenheit steigt.

Da hört man von einer Kollegin, dass eine neue Abteilung aufgebaut werden soll. Das Thema „Digitalisierung“ soll einen höheren Stellenwert bekommen. Die Strategie wurde auch bereits bei der letzten Betriebsversammlung vorgestellt. Und nun scheint die Struktur klar zu sein und die ersten Stellen werden intern ausgeschrieben. Durch den Tipp der Kollegin schaut man doch gleich mal ganz unverbindlich, aber voller Neugier ins interne Stellenportal, hoffend, dass hier vielleicht etwas Passendes dabei ist.

Und siehe da: Es werden Entwickler und Teamleiter für die neue Abteilung gesucht, mit UX-Background und entsprechenden Erfahrungen in der Visualisierung von digitalisierten Prozessen. Nach vier Jahren ist man reif für die nächste Stufe. Eine Teamleiterstelle und noch dazu in einem neuen, innovativen Bereich? Klingt doch perfekt!

Und jetzt? Kann man sich nun einfach darauf bewerben? Sollte man den Chef, zu dem man ein offenes und vertrauensvolles Verhältnis hat, über seine Pläne informieren? Oder erstmal ganz vorsichtig in der Personalabteilung na...

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