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Windows Developer
Azure DevOps einfach per Kommandozeile steuern

Eine Zeile für die Cloud

Die Konfiguration und die Prozesse in Microsofts Clouddienst Azure DevOps kann man auch per Kommandozeile statt per Klickorgien steuern. In diesem Artikel wird erklärt, wie es geht und was alles zu beachten ist.

Holger Schwichtenberg


Azure DevOps ist die Nachfolgemarke von Team Foundation Server (TFS) und Visual Studio Team Services (VSTS). Microsoft differenziert durch die Zusätze „Azure DevOps Server“ und „Azure DevOps Services“ zwischen der lokal installierbaren Version und der Cloudversion. Aktuelle Version des Servers ist 2019.0.1, siehe Release Notes [1]. Das zum Redaktionsschluss aktuelle Release der Cloudvariante ist Sprint 154 [2]. Hierin findet man in den Release Notes den Eintrag „Azure DevOps CLI general availability“.

Von VSTS CLI zu Azure DevOps CLI

Die Steuerung von Azure DevOps per Kommandozeile (CLI, Command Line Interface) bietet sich für wiederkehrende Aufgaben oder Anwendungsintegration an. So könnte man zum Beispiel aus einer Monitoringsoftware heraus automatisch Bugs in Azure DevOps anlegen, wenn es zu Fehlern im laufenden Betrieb kommt. Per Kommandozeile lassen sich derzeit viele, aber nicht alle Funktionen von Azure DevOps steuern. Man kann zum Beispiel Projekte, Git Repositories, Pipelines, Work Items, Wikis, Banner sowie Teams, Gruppen und Benutzer anlegen und verwalten. Allerdings kann man keine Repositories mit Team Foundation Version Control (TFVC) damit administrieren. Auch das Hinzufügen von Benutzern zu Teams ist noch nicht im Angebot.

Das Azure DevOps CLI gibt es seit Februar 2019 als Preview, doch es ist nun am 8. Juli 2019 im Stadium „General Availability“ keineswegs fertig, wie der Beitrag noch aufzeigen wird. Es gab schon ein Vorgängerprodukt, das VSTS CLI [3], das trotz seines auf die Cloudvariante hindeutenden Namens auch mit dem lokalen TFS (ab Version 2017 Update 2) funktionierte.

Bei GitHub findet man noch einen Abzweig des alten Entwicklungsstands [4] mit der Aussage „VSTS CLI is a new command line interface for Visual Studio Team Services (VSTS) and Team Foundation Server (TFS) 2017 Update 2 and later“. Diese Aussage ist jedoch veraltet; auf der echten Projektseite von Microsoft [5] liest man dann auch klar: „The Azure CLI with the Azure DevOps Extension has replaced the VSTS CLI. The VSTS CLI has been deprecated and will no longer be receiving new features. We recommend that users of the VSTS CLI switch to the Azure CLI and add the Azure DevOps extension.“

Azure CLI als Grundlage

Während das VSTS CLI ein in Python implementiertes, eigenständiges Werkzeug (vsts, installiert in C:\Program Files (x86)\Microsoft SDKs\VSTS\CLI) war, ist das Azure DevOps CLI eine Erweiterung zum allgemeinen Azure CLI (az). Auch az ist in Python geschrieben und insta...

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Azure DevOps einfach per Kommandozeile steuern

Eine Zeile für die Cloud

Die Konfiguration und die Prozesse in Microsofts Clouddienst Azure DevOps kann man auch per Kommandozeile statt per Klickorgien steuern. In diesem Artikel wird erklärt, wie es geht und was alles zu beachten ist.

Holger Schwichtenberg


Azure DevOps ist die Nachfolgemarke von Team Foundation Server (TFS) und Visual Studio Team Services (VSTS). Microsoft differenziert durch die Zusätze „Azure DevOps Server“ und „Azure DevOps Services“ zwischen der lokal installierbaren Version und der Cloudversion. Aktuelle Version des Servers ist 2019.0.1, siehe Release Notes [1]. Das zum Redaktionsschluss aktuelle Release der Cloudvariante ist Sprint 154 [2]. Hierin findet man in den Release Notes den Eintrag „Azure DevOps CLI general availability“.

Von VSTS CLI zu Azure DevOps CLI

Die Steuerung von Azure DevOps per Kommandozeile (CLI, Command Line Interface) bietet sich für wiederkehrende Aufgaben oder Anwendungsintegration an. So könnte man zum Beispiel aus einer Monitoringsoftware heraus automatisch Bugs in Azure DevOps anlegen, wenn es zu Fehlern im laufenden Betrieb kommt. Per Kommandozeile lassen sich derzeit viele, aber nicht alle Funktionen von Azure DevOps steuern. Man kann zum Beispiel Projekte, Git Repositories, Pipelines, Work Items, Wikis, Banner sowie Teams, Gruppen und Benutzer anlegen und verwalten. Allerdings kann man keine Repositories mit Team Foundation Version Control (TFVC) damit administrieren. Auch das Hinzufügen von Benutzern zu Teams ist noch nicht im Angebot.

Das Azure DevOps CLI gibt es seit Februar 2019 als Preview, doch es ist nun am 8. Juli 2019 im Stadium „General Availability“ keineswegs fertig, wie der Beitrag noch aufzeigen wird. Es gab schon ein Vorgängerprodukt, das VSTS CLI [3], das trotz seines auf die Cloudvariante hindeutenden Namens auch mit dem lokalen TFS (ab Version 2017 Update 2) funktionierte.

Bei GitHub findet man noch einen Abzweig des alten Entwicklungsstands [4] mit der Aussage „VSTS CLI is a new command line interface for Visual Studio Team Services (VSTS) and Team Foundation Server (TFS) 2017 Update 2 and later“. Diese Aussage ist jedoch veraltet; auf der echten Projektseite von Microsoft [5] liest man dann auch klar: „The Azure CLI with the Azure DevOps Extension has replaced the VSTS CLI. The VSTS CLI has been deprecated and will no longer be receiving new features. We recommend that users of the VSTS CLI switch to the Azure CLI and add the Azure DevOps extension.“

Azure CLI als Grundlage

Während das VSTS CLI ein in Python implementiertes, eigenständiges Werkzeug (vsts, installiert in C:\Program Files (x86)\Microsoft SDKs\VSTS\CLI) war, ist das Azure DevOps CLI eine Erweiterung zum allgemeinen Azure CLI (az). Auch az ist in Python geschrieben und insta...

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