© best_vector/Shutterstock.com
Windows Developer
Buchtipp

Windows Server 2019

.NET-Programmierer finden sich insbesondere in kleineren Unternehmen allzu schnell in der Rolle des Admins wider Willen wieder. In diesem Fall verspricht ein bei Rheinwerk erschienenes Buch Hilfe in Form einer Komplettbesprechung der Möglichkeiten von Windows Server 2019.

Tam Hanna


Das hinter dem rund 1 300 Seiten langen Buch stehende Autorenkollektiv beginnt sein Werk mit den verschiedenen Arten der Installation – neben dem klassischen Herumfuhrwerken im GUI kommt auch das auf XML basierende SysPrep zum Einsatz. Da nicht alle Windows Server dieselben Aufgaben bewältigen, sind die Ausführungen zweigeteilt: Nach der Grundinstallation folgt ein weiteres Kapitel, das die verschiedenen Rollen im Detail erklärt. In jeder Rollenbeschreibung findet der Leser auch Überlegungen dazu, welche neuen Funktionen in diesem Bereich im Laufe der letzten Updates dazugekommen sind. Lizenzierungsthemen und eine Liste der optionalen Features handeln die Autoren an dieser Stelle ebenfalls en passant ab.Kann man sich als gewöhnlicher Programmierer meist ohne große Kenntnisse im Bereich Netzwerk durchschummeln, so gilt das nicht für Administratoren. Das Autorenkollektiv begegnet diesem Problem mit zwei Kapiteln, die erst die allgemeine Netzwerkinfrastruktur und danach das TCP/IP-Protokoll im Detail vorstellen. Ein kurzes Intermezzo zu Authentifizierungsprotokollen dient als Überleitung in die Welt des Active Directory. Rheinwerk demonstriert theoretische Grundlagen im Allgemeinen sehr genau. Das zeigt sich auch im Kapitel zu Virtualisierung: Die Vorstellung der Möglichkeiten von Hyper-V erfolgt erst nach einer Grunderklärung dessen, was sich im Virtualisierungsbereich an Technologien und Konzepten herumtreibt.Ab dieser Stelle wechseln sich verwaltungsbezogene und nutzungsrelevante Themenkreise ab. Kapitel neun demonstriert beispielsweise Dateiserver, während Kapitel zehn die Werkzeuge zur Interaktion mit dem Server vorstellt. Die PowerShell bekommt ebenfalls ein eigenes Kapitel, das neben PowerShell Core auch auf das Konzept des Just-enough-Administrators eingeht. Danach folgen wieder betriebstechnische Überlegungen zur Zusammenführung verschiedener Dienste auf einem Windows Server 2019 – wenn Sie sich noch an Resten Ihres Vorgängers erfreuen, finden Sie hier Wege zur Aktualisierung.Heutige Windows Server erbringen nicht nur gewöhnliche Hostingaufgaben. Das Autorenkollektiv trägt dieser neuen Situation mit der Themenauswahl Rechnung: Neben einer Erklärung der gern verspotteten IIS-Internetdienste dürfen sich die Leser auch auf Überlegungen zur Einrichtung von Remote-Desktop-Verbindungen freuen. WSUS und Azure sind ebenfalls Teil des Themenkreises, die Besprechung ist durch die Bank detailliert.Die Autoren nutzen die von Rheinwerk gebotenen Möglichkeiten ...

Windows Developer
Buchtipp

Windows Server 2019

.NET-Programmierer finden sich insbesondere in kleineren Unternehmen allzu schnell in der Rolle des Admins wider Willen wieder. In diesem Fall verspricht ein bei Rheinwerk erschienenes Buch Hilfe in Form einer Komplettbesprechung der Möglichkeiten von Windows Server 2019.

Tam Hanna


Das hinter dem rund 1 300 Seiten langen Buch stehende Autorenkollektiv beginnt sein Werk mit den verschiedenen Arten der Installation – neben dem klassischen Herumfuhrwerken im GUI kommt auch das auf XML basierende SysPrep zum Einsatz. Da nicht alle Windows Server dieselben Aufgaben bewältigen, sind die Ausführungen zweigeteilt: Nach der Grundinstallation folgt ein weiteres Kapitel, das die verschiedenen Rollen im Detail erklärt. In jeder Rollenbeschreibung findet der Leser auch Überlegungen dazu, welche neuen Funktionen in diesem Bereich im Laufe der letzten Updates dazugekommen sind. Lizenzierungsthemen und eine Liste der optionalen Features handeln die Autoren an dieser Stelle ebenfalls en passant ab.Kann man sich als gewöhnlicher Programmierer meist ohne große Kenntnisse im Bereich Netzwerk durchschummeln, so gilt das nicht für Administratoren. Das Autorenkollektiv begegnet diesem Problem mit zwei Kapiteln, die erst die allgemeine Netzwerkinfrastruktur und danach das TCP/IP-Protokoll im Detail vorstellen. Ein kurzes Intermezzo zu Authentifizierungsprotokollen dient als Überleitung in die Welt des Active Directory. Rheinwerk demonstriert theoretische Grundlagen im Allgemeinen sehr genau. Das zeigt sich auch im Kapitel zu Virtualisierung: Die Vorstellung der Möglichkeiten von Hyper-V erfolgt erst nach einer Grunderklärung dessen, was sich im Virtualisierungsbereich an Technologien und Konzepten herumtreibt.Ab dieser Stelle wechseln sich verwaltungsbezogene und nutzungsrelevante Themenkreise ab. Kapitel neun demonstriert beispielsweise Dateiserver, während Kapitel zehn die Werkzeuge zur Interaktion mit dem Server vorstellt. Die PowerShell bekommt ebenfalls ein eigenes Kapitel, das neben PowerShell Core auch auf das Konzept des Just-enough-Administrators eingeht. Danach folgen wieder betriebstechnische Überlegungen zur Zusammenführung verschiedener Dienste auf einem Windows Server 2019 – wenn Sie sich noch an Resten Ihres Vorgängers erfreuen, finden Sie hier Wege zur Aktualisierung.Heutige Windows Server erbringen nicht nur gewöhnliche Hostingaufgaben. Das Autorenkollektiv trägt dieser neuen Situation mit der Themenauswahl Rechnung: Neben einer Erklärung der gern verspotteten IIS-Internetdienste dürfen sich die Leser auch auf Überlegungen zur Einrichtung von Remote-Desktop-Verbindungen freuen. WSUS und Azure sind ebenfalls Teil des Themenkreises, die Besprechung ist durch die Bank detailliert.Die Autoren nutzen die von Rheinwerk gebotenen Möglichkeiten ...

Neugierig geworden?


   
Loading...

Angebote für Teams

Für Firmen haben wir individuelle Teamlizenzen. Wir erstellen Ihnen gerne ein passendes Angebot.

Das Library-Modell:
IP-Zugang

Das Company-Modell:
Domain-Zugang