Windows Developer - 11.2015 - JavaScript-Entwicklung


Preis: 9,80 €

Erhältlich ab:  Oktober 2015

Umfang:  100

Autoren / Autorinnen: Manfred Steyer, Jussi Mori, Mirko Schrempp, Achim Krallmann, Pawel Gerr, Holger Schwichtenberg, Manfred Steyer, Gregor Biswanger, Manfred Steyer, Matthias Fischer, Philipp Eger, Yasmine Limberger, Sebastian Springer, Carsten Eilers, Marc André Zhou, Tam Hanna, Tam Hanna, Mirko Schrempp

Liebe Leserin, lieber Leser,

uns fliegen die Apps um die Ohren, dass es nur so scheppert! Und jede Plattform will in ihrer eigenen Tonart und jede Programmiersprache die erste Geige spielen. Ob iOS, Android, Windows 8 und nun noch Windows 10, für alle Plattformen sind Apps in Zahl und Qualität das Maß aller Dinge – doch oft geht es nur um die Zahl: je mehr, desto besser. Vertrackter wird das Ganze noch, wenn Web und Desktop mitspielen wollen. Und dann wollen oder sollen Sie als Entwickler auch noch mitspielen und mal ordentlich auf die Pauke hauen – aber wie und womit? Auf welcher Plattform wollen Sie mitspielen, welche Sprache ist dazu nötig, welche Tools sind nötig, wie viele Versionen gibt es von der Plattform, wie viele Nutzer hat sie, kann sie überhaupt, was ich will usw.? Microsoft versucht gerade unter Einsatz verschiedener Strategien, dem Problem zu begegnen und Ihnen die Arbeit leichter zu machen – was nicht unbedingt heißt, dass es einfacher wird. Zum einen bieten die neuen Universal-Apps von Hause aus die Möglichkeit, auf unterschiedlichsten Gerätetypen zu laufen, wenn denn auf diesen Windows 10 läuft. Das ist aktuell nicht der Fall, aber im Frühjahr sollten auch die Xbox und die Windows Phones soweit sein. Zum anderen baut Microsoft gerade Brücken auf die neue Plattform, über die iOS- und Android-Apps, aber auch Webseiten oder Win32-Anwendungen auf Windows 10 gebracht werden sollen. Umgekehrt soll z. B. Xamarin dabei helfen, auf die anderen Plattformen zu kommen. Doch was, wenn man den direkten Weg gehen will?

JavaScript als Lingua franca

Es ist kein Geheimnis mehr, dass JavaScript und HTML5 einen direkten Weg darstellen, wenn man in dem Konzert der Apps und Plattformen mitspielen möchte und sich auch mit Kollegen rundherum austauschen will. Da wir das Thema wichtig finden, haben wir in dieser Ausgabe einige Artikel zusammengestellt, die allgemeine und zentrale Aspekte vorstellen. Dabei stehen AngularJS und TypeScript im Fokus, aber auch das Open-Source-Tooling zur Überwindung der Plattformhürden (Pawel Gerr, S. 38) und natürlich Visual Studio 2015, in dem die JavaScript-Unterstützung noch einmal ausgebaut wurde (Matthias Fischer, S. 32). Gerade TypeScript stellt für .NET-Entwickler eine gute Möglichkeit zur Arbeit mit JavaScript bereit. Manfred Steyer stellt in seinem Artikel TypeScript 1.5 vor, mit dem Entwickler die neuen Sprachkonstrukte des erst im Juni verabschiedeten Standards ECMAScript 6 nutzen können (S. 20). Er stellt auch das neue Modulsystem vor sowie die neue For-of-Schleife und weitere Funktionen. Doch Sprache und Tooling reichen nicht aus. Mit TypeScript ist zwar ein großer Beitrag dazu geleistet worden, dass JavaScript-Code übersichtlich ist, aber es geht auch hierbei nichts über ordentliches, handwerklich sauberes Arbeiten. Gerade JavaScript hat durch seine Verbreitung und Struktur in dieser Hinsicht einen schlechten Ruf. Dass die Qualität des Codes aber nicht (nur) von der Sprache, sondern auch vom Umgang damit abhängt, muss man Ihnen als professionelle Entwickler nicht sagen. Dennoch ist es gerade im Falle von JavaScript hilfreich, sich das in Erinnerung zu rufen. Sebastian Springer stellt dazu in seinem Artikel einige Best Practices und Vorschläge zusammen, die dabei helfen, die Wartbarkeit und Erweiterbarkeit Ihrer Applikation im Auge zu behalten und gemeinsam mit dem Team ein klares Verständnis des Designs und der Architektur zu haben, um Misstöne von Anfang an auf ein Minimum zu reduzieren.

schrempp_mirko_sw.tif_fmt1.jpgMirko Schrempp, Redakteur

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