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Windows Developer
Raspberry Pi trifft auf Dynamics CRM

CRM goes IoT

Das Thema IoT hat aktuell Hochsaison. In jedem Bereich versucht man die kleinen internetfähigen Geräte unterzubringen, ob im öffentlichen Nahverkehr zur Sammlung von Telemetriedaten, um die Auslastung der Fahrzeuge zu optimieren oder in Zentrallagern zur Erfassung der Wege und Lagerstellen der Pakete. Wieso sollte man also solch ein Telemetriesystem nicht innerhalb der fiktiven Büros eines Softwaredienstleisters installieren, um interne Schulungen zu optimieren?

Oliver Dzaeck, Felix Reisch


Die Monitore vor den Schulungsräumen werden jeweils mit einem Raspberry Pi und RFID-Leser ausgestattet, die die Zugangstokens der Mitarbeiter auslesen können. Findet eine Schulung statt, kann über das Token die Teilnahme bestätigt werden. Die Teilnahmebestätigung wird anschließend über einen Azure Cloud Service direkt an Dynamics CRM weitergeleitet. Das CRM kann nun Antworten an das Display vom Schulungsraum zurücksenden oder dem Teilnehmer eine E-Mail mit weiteren Infos schicken.

Die Vermischung von Themengebieten ist heute etwas ganz Normales; kein Entwickler kann sich nur noch auf eine Technologie beschränken. Dank der Integration, die Microsofts Visual Studio den Entwicklern bietet, ist das auch gar nicht schwer. Das Thema IoT ist dabei längst über die Phase hinaus, in der sich ausschließlich mit Lötkolben bewaffnete Bastler damit beschäftigt haben. Besonders in der heutigen Welt, in der alles miteinander vernetzt ist, wird es für Unternehmen interessant, mithilfe von CRM-/ERP-Systemen Telemetriedaten zu visualisieren, zu analysieren und sogar Aussagen auf zukünftige Entwicklungen von industriellen Szenarien zu treffen. Wirft man einen Blick in den Release Preview Guide des Microsoft-Dynamics-CRM-2016-Spring-Wave-Updates [1], das im 2. Quartal dieses Jahres für CRM-Onlinekunden erscheint, erkennt man klar, dass dies auch Microsoft nicht entgangen ist; besonders mit der Integration von FieldOne [2] als fester Bestandteil der CRM-Servicefunktion. Was aber noch viel spannender werden könnte, ist die für die Zukunft geplante Integration von Azure IoT und Cortana Analytics.

In unserem geschaffenen Szenario wollen wir nicht zu weit ausholen und zeigen, wie sich mit einfachen Mitteln der Prozess von Mitarbeiterschulungen innerhalb eines Microsoft-Dynamics-CRM-2016-Online-Systems umsetzen lässt. Nahezu jeder Mitarbeiter in der IT besitzt ein Zugangstoken, sei es zur Zeiterfassung, Zugangskontrolle oder für den Druckerzugriff.

Ein großer Teil dieser Tokens verwendet MIFARE [3] von NXP. Diese ist auch die weltweit meistgenutzte kontaktlose Chipkartentechnik und daher breit vertreten. Dabei unterscheiden sich die genutzten Tokens in ihrer Form und den beschreibbaren Sektoren. Einzig die Übertragungsfrequenz von 13,56 MHz haben alle MIFARE-Systeme gemein. Jedes dieser Tokens hat eine einzigartige alphanumerische Seriennummer, die wir uns im Verlauf des Artikels zu Nutze machen.

Dabei ist der Mitarbeiter bereits mit dieser Seriennummer im CRM-System als Kontakt hin...

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Raspberry Pi trifft auf Dynamics CRM

CRM goes IoT

Das Thema IoT hat aktuell Hochsaison. In jedem Bereich versucht man die kleinen internetfähigen Geräte unterzubringen, ob im öffentlichen Nahverkehr zur Sammlung von Telemetriedaten, um die Auslastung der Fahrzeuge zu optimieren oder in Zentrallagern zur Erfassung der Wege und Lagerstellen der Pakete. Wieso sollte man also solch ein Telemetriesystem nicht innerhalb der fiktiven Büros eines Softwaredienstleisters installieren, um interne Schulungen zu optimieren?

Oliver Dzaeck, Felix Reisch


Die Monitore vor den Schulungsräumen werden jeweils mit einem Raspberry Pi und RFID-Leser ausgestattet, die die Zugangstokens der Mitarbeiter auslesen können. Findet eine Schulung statt, kann über das Token die Teilnahme bestätigt werden. Die Teilnahmebestätigung wird anschließend über einen Azure Cloud Service direkt an Dynamics CRM weitergeleitet. Das CRM kann nun Antworten an das Display vom Schulungsraum zurücksenden oder dem Teilnehmer eine E-Mail mit weiteren Infos schicken.

Die Vermischung von Themengebieten ist heute etwas ganz Normales; kein Entwickler kann sich nur noch auf eine Technologie beschränken. Dank der Integration, die Microsofts Visual Studio den Entwicklern bietet, ist das auch gar nicht schwer. Das Thema IoT ist dabei längst über die Phase hinaus, in der sich ausschließlich mit Lötkolben bewaffnete Bastler damit beschäftigt haben. Besonders in der heutigen Welt, in der alles miteinander vernetzt ist, wird es für Unternehmen interessant, mithilfe von CRM-/ERP-Systemen Telemetriedaten zu visualisieren, zu analysieren und sogar Aussagen auf zukünftige Entwicklungen von industriellen Szenarien zu treffen. Wirft man einen Blick in den Release Preview Guide des Microsoft-Dynamics-CRM-2016-Spring-Wave-Updates [1], das im 2. Quartal dieses Jahres für CRM-Onlinekunden erscheint, erkennt man klar, dass dies auch Microsoft nicht entgangen ist; besonders mit der Integration von FieldOne [2] als fester Bestandteil der CRM-Servicefunktion. Was aber noch viel spannender werden könnte, ist die für die Zukunft geplante Integration von Azure IoT und Cortana Analytics.

In unserem geschaffenen Szenario wollen wir nicht zu weit ausholen und zeigen, wie sich mit einfachen Mitteln der Prozess von Mitarbeiterschulungen innerhalb eines Microsoft-Dynamics-CRM-2016-Online-Systems umsetzen lässt. Nahezu jeder Mitarbeiter in der IT besitzt ein Zugangstoken, sei es zur Zeiterfassung, Zugangskontrolle oder für den Druckerzugriff.

Ein großer Teil dieser Tokens verwendet MIFARE [3] von NXP. Diese ist auch die weltweit meistgenutzte kontaktlose Chipkartentechnik und daher breit vertreten. Dabei unterscheiden sich die genutzten Tokens in ihrer Form und den beschreibbaren Sektoren. Einzig die Übertragungsfrequenz von 13,56 MHz haben alle MIFARE-Systeme gemein. Jedes dieser Tokens hat eine einzigartige alphanumerische Seriennummer, die wir uns im Verlauf des Artikels zu Nutze machen.

Dabei ist der Mitarbeiter bereits mit dieser Seriennummer im CRM-System als Kontakt hin...

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