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Windows Developer
UWP-Background-Task und Microsoft Band 2

Nachricht aus dem Hintergrund

Mithilfe von Microsoft Band kann die Experience einer App auf den Arm des Nutzers erweitert werden. Informationen, Aktionen oder Benachrichtigungen sind dadurch jederzeit schnell erreichbar. Mit dem Microsoft Band SDK und einer Universal-Windows-Platform-(UWP-)App sind solche Interaktionen leicht umzusetzen, und das sogar ohne dass die gekoppelte App im Vordergrund laufen muss.

Florian Tiefenbach


Wearables, vor allem in Form von Smartwatches, sind in Teilbereichen unseres Alltags bereits angekommen. Pulsmesser und Kalorienverbrauchsrechner in Armbändern sind zum Beispiel im Fitnessbereich allgegenwärtig. Auch Microsoft bietet mit dem Microsoft Band und der zugehörigen Health-App eine auf diesen Bereich zugeschnittene Lösung. Doch den wirklich großen Durchbruch der Wearables hat es bisher noch nicht gegeben. Dabei bieten die Geräte wie das Band mit all seinen Sensoren und Features das Potenzial für Einsätze fernab des Gesundheitsbereichs. Allerdings ist das Angebot an Apps, die die Smartwatch als erweitertes Interface nutzen oder bei denen die Sensoren Anwendung finden, sehr rar. Dabei ist die Integration der Smartwatch in eine App mit dem Microsoft Band SDK einfach und komfortabel. Dies soll am folgenden Beispiel anhand einer simplen Time-Tracking-App verdeutlicht werden.

Microsoft Band 2

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Informationen auf einem Microsoft Band darzustellen, oder mit dem Gerät zu interagieren. Für dieses Beispiel wird die Verbindung über eine App auf dem gekoppelten Gerät etabliert. Auf dem Band selbst laufen keine Anwendungen von Drittanbietern, das heißt, jegliche Logik muss in dieser App ausgeführt werden. Apps können so genannte ­„Tiles“ auf dem Band erstellen. Über die Verbindung zwischen Tile und App können Handler für verschiedene Events in der Anwendung registriert und Änderungen an Texten oder dem Layout vorgenommen werden. Für iOS und Android ist das aktuell nur möglich, wenn die entsprechende App auch im Vordergrund läuft. Lediglich die Universal Windows Platform (UWP) bietet zusätzlich die Möglichkeit, solche Events auch in einem BackgroundTask entgegenzunehmen, ohne dass die Hauptanwendung im Vordergrund laufen muss.

Auf der Developer-Seite [1] finden sich noch weitere Möglichkeiten, Daten auf das Band zu bringen. Dort findet man, zusätzlich zu der oben beschriebenen Variante, Informationen über WebTiles und die Cloud-API-Preview. Beide kommen in diesem Beispiel nicht zum Einsatz (Abb. 1).

Abb. 1: Page-Layout des Tiles

Architektur

Es ist wichtig, die Architektur hinter dem Zusammenspiel von App, Band, Health-App und dem Background-Task zu verstehen. Abbildung 2 zeigt den eigentlichen Ablauf schematisch. Zunächst sucht und verbindet sich die im Vordergrund laufende UWP-App mit einem gekoppelten Band und erstellt dort ein Tile. Zusätzlich registriert diese Anwendung den Empfang von Hintergrundevents an der Microsoft-Heal...

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UWP-Background-Task und Microsoft Band 2

Nachricht aus dem Hintergrund

Mithilfe von Microsoft Band kann die Experience einer App auf den Arm des Nutzers erweitert werden. Informationen, Aktionen oder Benachrichtigungen sind dadurch jederzeit schnell erreichbar. Mit dem Microsoft Band SDK und einer Universal-Windows-Platform-(UWP-)App sind solche Interaktionen leicht umzusetzen, und das sogar ohne dass die gekoppelte App im Vordergrund laufen muss.

Florian Tiefenbach


Wearables, vor allem in Form von Smartwatches, sind in Teilbereichen unseres Alltags bereits angekommen. Pulsmesser und Kalorienverbrauchsrechner in Armbändern sind zum Beispiel im Fitnessbereich allgegenwärtig. Auch Microsoft bietet mit dem Microsoft Band und der zugehörigen Health-App eine auf diesen Bereich zugeschnittene Lösung. Doch den wirklich großen Durchbruch der Wearables hat es bisher noch nicht gegeben. Dabei bieten die Geräte wie das Band mit all seinen Sensoren und Features das Potenzial für Einsätze fernab des Gesundheitsbereichs. Allerdings ist das Angebot an Apps, die die Smartwatch als erweitertes Interface nutzen oder bei denen die Sensoren Anwendung finden, sehr rar. Dabei ist die Integration der Smartwatch in eine App mit dem Microsoft Band SDK einfach und komfortabel. Dies soll am folgenden Beispiel anhand einer simplen Time-Tracking-App verdeutlicht werden.

Microsoft Band 2

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Informationen auf einem Microsoft Band darzustellen, oder mit dem Gerät zu interagieren. Für dieses Beispiel wird die Verbindung über eine App auf dem gekoppelten Gerät etabliert. Auf dem Band selbst laufen keine Anwendungen von Drittanbietern, das heißt, jegliche Logik muss in dieser App ausgeführt werden. Apps können so genannte ­„Tiles“ auf dem Band erstellen. Über die Verbindung zwischen Tile und App können Handler für verschiedene Events in der Anwendung registriert und Änderungen an Texten oder dem Layout vorgenommen werden. Für iOS und Android ist das aktuell nur möglich, wenn die entsprechende App auch im Vordergrund läuft. Lediglich die Universal Windows Platform (UWP) bietet zusätzlich die Möglichkeit, solche Events auch in einem BackgroundTask entgegenzunehmen, ohne dass die Hauptanwendung im Vordergrund laufen muss.

Auf der Developer-Seite [1] finden sich noch weitere Möglichkeiten, Daten auf das Band zu bringen. Dort findet man, zusätzlich zu der oben beschriebenen Variante, Informationen über WebTiles und die Cloud-API-Preview. Beide kommen in diesem Beispiel nicht zum Einsatz (Abb. 1).

Abb. 1: Page-Layout des Tiles

Architektur

Es ist wichtig, die Architektur hinter dem Zusammenspiel von App, Band, Health-App und dem Background-Task zu verstehen. Abbildung 2 zeigt den eigentlichen Ablauf schematisch. Zunächst sucht und verbindet sich die im Vordergrund laufende UWP-App mit einem gekoppelten Band und erstellt dort ein Tile. Zusätzlich registriert diese Anwendung den Empfang von Hintergrundevents an der Microsoft-Heal...

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