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Olis bunte Welt der IT

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Alle benutzen heute Angular, oder? So scheint es manchmal, wenn man sich bei Konferenzen umschaut oder auch in bestimmten Kreisen umhört. Allerdings sieht die Wahrheit ganz anders aus: Seit Monaten sind die Downloadzahlen für React mehr als fünfmal so groß wie die für Angular, und wesentlich größer sind sie schon seit Jahren (Quelle: www.npmtrends.com).

Wenn man noch die Zahlen für verwandte Pakete wie react-native oder die für alternative Implementationen wie Preact einrechnet, ist der Unterschied noch viel größer. Selbst Vue – eine Library, die konzeptionell stark in Richtung React tendiert – hat jetzt mehr Downloads als Angular.

Ich denke, es ist Zeit, sich mit React zumindest oberflächlich zu beschäftigen, wenn das bisher unterlassen wurde. Sie kennen mittlerweile meine Einstellung zur Entscheidungsfindung: Wenn ich mich gegen etwas entscheide, sollte ich wissen, warum. Wenn ich mich für etwas entscheide, möchte ich zumindest eine Alternative evaluiert haben. Ganz einfach und logisch, oder?

Ein Vorbehalt gegen React, der in der Vergangenheit nicht von der Hand zu weisen war, bezog sich auf die Lizenzierung. Facebook hatte nämlich unangenehme Klauseln zur Standard-BSD-Lizenz hinzugefügt, die manch potenzieller Anwender von React problematisch fand. Details hierzu sind heute nicht mehr relevant, da React seit September 2017 mit einer ganz normalen MIT-Lizenz verfügbar ist.

Den Vergleich mit Angular möchte ich im Folgenden nicht weiter betreiben. Dazu gibt's online viel zu lesen, aber letztlich hinkt ein solcher Vergleich deutlich aufgrund der unterschiedlichen Ansprüche der Basispakete Angular und React. Angular kann viel, tut viel und ist auch in einfachen Fällen ordentlich komplex – React ist klein (sehr klein mit Preact – 3 KB!), bietet ein Kernmodell und überlässt weitere Funktionalität anderen Libraries. Für den Angular-Neuling besteht eine umfangreiche Aufgabe darin, das System kennen zu lernen und zu verstehen, und Fehler sind leicht gemacht, wenn eigene Funktionalität auf „falsche“ Weise eingebunden wird. Der React-Neuling hingegen steht vor der Herausforderung, nach einem schnellen Einstieg aus der Vielfalt der verfügbaren Libraries diejenigen herauszufiltern, die Mehrwert für den eigenen Anwendungsfall versprechen.

Der Einstieg

Nun kann es losgehen. Grundsätzlich ist zu empfehlen, ein neues Projekt mithilfe des Tools create-react-app zu erzeugen. Das Tool selbst kann mit npm oder yarn installiert werden. Also etwa so:

npm install -g create-rea...
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Alle benutzen heute Angular, oder? So scheint es manchmal, wenn man sich bei Konferenzen umschaut oder auch in bestimmten Kreisen umhört. Allerdings sieht die Wahrheit ganz anders aus: Seit Monaten sind die Downloadzahlen für React mehr als fünfmal so groß wie die für Angular, und wesentlich größer sind sie schon seit Jahren (Quelle: www.npmtrends.com).

Oliver Sturm


Alle benutzen heute Angular, oder? So scheint es manchmal, wenn man sich bei Konferenzen umschaut oder auch in bestimmten Kreisen umhört. Allerdings sieht die Wahrheit ganz anders aus: Seit Monaten sind die Downloadzahlen für React mehr als fünfmal so groß wie die für Angular, und wesentlich größer sind sie schon seit Jahren (Quelle: www.npmtrends.com).

Wenn man noch die Zahlen für verwandte Pakete wie react-native oder die für alternative Implementationen wie Preact einrechnet, ist der Unterschied noch viel größer. Selbst Vue – eine Library, die konzeptionell stark in Richtung React tendiert – hat jetzt mehr Downloads als Angular.

Ich denke, es ist Zeit, sich mit React zumindest oberflächlich zu beschäftigen, wenn das bisher unterlassen wurde. Sie kennen mittlerweile meine Einstellung zur Entscheidungsfindung: Wenn ich mich gegen etwas entscheide, sollte ich wissen, warum. Wenn ich mich für etwas entscheide, möchte ich zumindest eine Alternative evaluiert haben. Ganz einfach und logisch, oder?

Ein Vorbehalt gegen React, der in der Vergangenheit nicht von der Hand zu weisen war, bezog sich auf die Lizenzierung. Facebook hatte nämlich unangenehme Klauseln zur Standard-BSD-Lizenz hinzugefügt, die manch potenzieller Anwender von React problematisch fand. Details hierzu sind heute nicht mehr relevant, da React seit September 2017 mit einer ganz normalen MIT-Lizenz verfügbar ist.

Den Vergleich mit Angular möchte ich im Folgenden nicht weiter betreiben. Dazu gibt's online viel zu lesen, aber letztlich hinkt ein solcher Vergleich deutlich aufgrund der unterschiedlichen Ansprüche der Basispakete Angular und React. Angular kann viel, tut viel und ist auch in einfachen Fällen ordentlich komplex – React ist klein (sehr klein mit Preact – 3 KB!), bietet ein Kernmodell und überlässt weitere Funktionalität anderen Libraries. Für den Angular-Neuling besteht eine umfangreiche Aufgabe darin, das System kennen zu lernen und zu verstehen, und Fehler sind leicht gemacht, wenn eigene Funktionalität auf „falsche“ Weise eingebunden wird. Der React-Neuling hingegen steht vor der Herausforderung, nach einem schnellen Einstieg aus der Vielfalt der verfügbaren Libraries diejenigen herauszufiltern, die Mehrwert für den eigenen Anwendungsfall versprechen.

Der Einstieg

Nun kann es losgehen. Grundsätzlich ist zu empfehlen, ein neues Projekt mithilfe des Tools create-react-app zu erzeugen. Das Tool selbst kann mit npm oder yarn installiert werden. Also etwa so:

npm install -g create-rea...

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