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Olis bunte Welt der IT

Heute schon gedockert? Was Docker im Alltag alles kann


Wenn Sie sich mit Docker bisher nicht angefreundet haben, verpassen Sie etwas! Tatsächlich lassen sich mit dem Werkzeug im Entwickleralltag viele Probleme auf elegante Art lösen. Docker taugt nicht nur für Systemadministratoren und DevOps in der Cloud.

Ich habe bestimmt schon einmal erwähnt, dass ich gern VMware benutze. Die Plattform begleitet mich jetzt seit den späten 90er Jahren. Damals entwickelte meine Firma Geschäftsanwendungen für mehrere Kunden, und es stellte sich als der beste Weg heraus, die unterschiedlichen Entwicklungsumgebungen für die Kundenprojekte mit Hilfe virtueller Systeme strikt zu trennen. Natürlich ließen sie sich dadurch gleichzeitig auch archivieren und versionieren, was im Laufe der Zeit durch drastisches Wachstum der Massenspeicher immer einfacher wurde. Ich bin immer wieder darüber erstaunt, dass sich Entwickler auch heute noch über dieselben Probleme beklagen, die ich durch den Einsatz virtueller Maschinen seit zwanzig Jahren nicht mehr habe.

Um virtuelle Maschinen im „alten“ Sinne soll es hier allerdings nicht gehen. Seit längerer Zeit spielt eine andere Technologie eine wichtige Rolle in meinem Alltag: Docker. Nun haben Sie von Docker sicherlich schon viel gehört und gelesen, denn es ist ja keine Neuheit mehr. Allerdings habe ich in Gesprächen festgestellt, dass für viele Entwickler die Einschätzung dazu, was man mit Docker machen kann, offenbar anders ist als meine. Natürlich ist Docker komplex – man kann an aufwendige Deployment-Szenarien mit Schwärmen und Clustern und Kubernetes und anderen Fachbegriffen denken, die eigentlich nur IT-Leuten so richtig etwas sagen (oder auch nicht). Ich habe solch komplexe Projekte miterlebt, aber der Umgang mit dieser administrativen Seite der Technologie zählt für mich (zum Glück!) nicht zum Alltagsgeschäft.

Docker ist einfach

Das Tolle an Docker ist, dass es so einfach einzusetzen ist. Für den Anfang ist da die Ad-hoc-Verwendung eines Servers oder Dienstes, vermutlich aus der Open-Source-Ecke, der für eine Testumgebung gerade benötigt wird. Zum Beispiel gibt es eine Kundenanfrage mit einem Testprojekt, das MySQL verwendet. Wenn ich früher MySQL brauchte, musste ich es erst installieren. Auf meinem Linux-System ist das mit apt-get install mysql wahrscheinlich erledigt, aber etwa unter Windows sind grafische Installer leider noch immer sehr verbreitet. Am Rande: Ich empfehle sehr die Verwendung von Chocolatey, damit installiert man MySQL ebenfalls mit einem einzigen Kommando! Nun gehts ...

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