© AlenaPo/Shutterstock.com
Windows Developer
Services über APIs einbinden und eigene APIs anbieten

Nach allen Seiten offen

Apps für Smartphones und Tablets bieten heute oft weiterführende Informationen. Beispiele sind das Wetter auf einem Buchungsportal für Hotels oder die Webseite der Gemeinde, die Ankunfts- und Abfahrtszeit der Bahn anzeigt. Dieser Beitrag gibt einen Überblick über interessante APIs. Und Ihr eigener Service? Den können Sie auch für andere Entwickler und deren Apps bereitstellen. Der Einstieg ist recht einfach.

Elena Bochkor


Apps auf einem mobilen Gerät können selbst nur begrenzte Funktionalität bereitstellen. Sämtliche Ressourcen, von der Rechenkapazität bis zum Speicher, sind begrenzt. Ebenso verfügt man als Entwickler üblicherweise auch nicht über die notwendigen Daten. Es wurden schon zwei Beispiele genannt, die Anzeige des Wetters und die Fahrtzeiten des regionalen Stadtverkehrs. Dafür ortet die App zunächst den Standort des Nutzers, um dann passende Informationen kontextbezogen anbieten zu können. All diese Informationen und Funktionen werden von Clouddiensten über APIs zur Verfügung gestellt. In einigen Apps sind diese Funktionen ein netter Gimmick, in anderen kann ohne die Nutzung von APIs die Kernfunktion nicht vernünftig umgesetzt werden. Hier können wir zum Beispiel eine Shopping-App anführen, die über einen Dienstleister gängige Zahlungsmethoden anbietet. Es ist auch denkbar, dass man selbst eine interessante Funktion erstellt hat bzw. einen hilfreichen Service anbieten kann und diesen über ein eigenes API anbieten möchte, sodass andere Entwickler ihn nutzen. Im Folgenden geben wir einen praktischen Überblick über die Nutzung von APIs und zeigen gleichzeitig, dass das Hosten des eigenen Service in der Cloud heute kein Hexenwerk mehr sein muss.

Microservices als Basis

Die Verwendung von APIs führt zu einer anderen Applikationsarchitektur: die Aufteilung der Funktionen auf kleine, voneinander unabhängige Dienste, die sogenannte Microservices-Architektur. Diese Services können dabei flexibel durch unterschiedlichste Anwendungssysteme, die nicht nur auf das eigene Unternehmen beschränkt sind, benutzt werden. Die Integration erfolgt üblicherweise über RESTful HTTP, d. h. über eine einheitliche Schnittstelle. Die eigene Anwendung wird damit gewissermaßen zum Service, der sich wiederum aus der Nutzung anderer Dienste zusammensetzt. Wie muss man sich das vorstellen? Werfen Sie dazu einen Blick in Abbildung 1.

Abb. 1: Die Microservices-Architektur kombiniert unterschiedliche Dienste zu einem neuen Service [1]

Eine Vielzahl von externen Services wird sinnvoll kombiniert und ggf. um weitere eigene Funktionen angereichert. Auf diese Weise muss man sich nur um seine Kernfunktion kümmern und kann zusätzliche Funktionen der App einbinden. Für die Nutzung eines Service spielt dessen technische Umsetzung keine Rolle. Verschiedene Betriebssysteme und die Bereitstellung auf gänzlich unterschiedlichen Technologien sind keine Hindernisse. Einzelne Services können ausgetauscht werden od...

Windows Developer
Services über APIs einbinden und eigene APIs anbieten

Nach allen Seiten offen

Apps für Smartphones und Tablets bieten heute oft weiterführende Informationen. Beispiele sind das Wetter auf einem Buchungsportal für Hotels oder die Webseite der Gemeinde, die Ankunfts- und Abfahrtszeit der Bahn anzeigt. Dieser Beitrag gibt einen Überblick über interessante APIs. Und Ihr eigener Service? Den können Sie auch für andere Entwickler und deren Apps bereitstellen. Der Einstieg ist recht einfach.

Elena Bochkor


Apps auf einem mobilen Gerät können selbst nur begrenzte Funktionalität bereitstellen. Sämtliche Ressourcen, von der Rechenkapazität bis zum Speicher, sind begrenzt. Ebenso verfügt man als Entwickler üblicherweise auch nicht über die notwendigen Daten. Es wurden schon zwei Beispiele genannt, die Anzeige des Wetters und die Fahrtzeiten des regionalen Stadtverkehrs. Dafür ortet die App zunächst den Standort des Nutzers, um dann passende Informationen kontextbezogen anbieten zu können. All diese Informationen und Funktionen werden von Clouddiensten über APIs zur Verfügung gestellt. In einigen Apps sind diese Funktionen ein netter Gimmick, in anderen kann ohne die Nutzung von APIs die Kernfunktion nicht vernünftig umgesetzt werden. Hier können wir zum Beispiel eine Shopping-App anführen, die über einen Dienstleister gängige Zahlungsmethoden anbietet. Es ist auch denkbar, dass man selbst eine interessante Funktion erstellt hat bzw. einen hilfreichen Service anbieten kann und diesen über ein eigenes API anbieten möchte, sodass andere Entwickler ihn nutzen. Im Folgenden geben wir einen praktischen Überblick über die Nutzung von APIs und zeigen gleichzeitig, dass das Hosten des eigenen Service in der Cloud heute kein Hexenwerk mehr sein muss.

Microservices als Basis

Die Verwendung von APIs führt zu einer anderen Applikationsarchitektur: die Aufteilung der Funktionen auf kleine, voneinander unabhängige Dienste, die sogenannte Microservices-Architektur. Diese Services können dabei flexibel durch unterschiedlichste Anwendungssysteme, die nicht nur auf das eigene Unternehmen beschränkt sind, benutzt werden. Die Integration erfolgt üblicherweise über RESTful HTTP, d. h. über eine einheitliche Schnittstelle. Die eigene Anwendung wird damit gewissermaßen zum Service, der sich wiederum aus der Nutzung anderer Dienste zusammensetzt. Wie muss man sich das vorstellen? Werfen Sie dazu einen Blick in Abbildung 1.

Abb. 1: Die Microservices-Architektur kombiniert unterschiedliche Dienste zu einem neuen Service [1]

Eine Vielzahl von externen Services wird sinnvoll kombiniert und ggf. um weitere eigene Funktionen angereichert. Auf diese Weise muss man sich nur um seine Kernfunktion kümmern und kann zusätzliche Funktionen der App einbinden. Für die Nutzung eines Service spielt dessen technische Umsetzung keine Rolle. Verschiedene Betriebssysteme und die Bereitstellung auf gänzlich unterschiedlichen Technologien sind keine Hindernisse. Einzelne Services können ausgetauscht werden od...

Neugierig geworden?


   
Loading...

Angebote für Teams

Für Firmen haben wir individuelle Teamlizenzen. Wir erstellen Ihnen gerne ein passendes Angebot.

Das Library-Modell:
IP-Zugang

Das Company-Modell:
Domain-Zugang