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Windows Developer
Von RPA zu Intelligent Process Automation

UiPath Advanced

Dank Tools wie UiPath lassen sich Unternehmensprozesse einfach und effizient automatisieren. In der gewachsenen Enterprise-IT können jedoch einige Fallstricke lauern, die das vermeintlich einfache Automatisierungsprojekt schnell zu einem Hürdenlauf machen. Dieser Artikel soll dabei helfen, Hindernisse frühzeitig zu erkennen, und gibt nützliche Tipps, wie zum Beispiel Maschine Learning bei der Realisierung von Robotic-Process-Automation-Projekten helfen kann.

Kevin Gerndt


Schenkt man aktuellen Studien zum Thema Automatisierungstrends Glauben, so haben sich 90 Prozent der Unternehmen bereits mit Automatisierungstechnologien wie Robotic Process Automation (RPA) auseinandergesetzt. Bis zum Jahr 2020 wollen rund 90 Prozent der deutschen Unternehmen Softwarebots einsetzen. Die Vorteile dieser Technologie liegen klar auf der Hand. Für einige Unternehmen ist RPA die Antwort auf den immer größer werdenden Mangel an Fachkräften, für andere eine effiziente Möglichkeit der Kosteneinsparung. Gelingt es, wertvolle Mitarbeiterressourcen für höherwertigere Tätigkeiten einzusetzen, kann das in vielfacher Hinsicht einen enormen Gewinn darstellen. Einfache, repetitive und wenig wertschöpfende Tätigkeiten werden statt durch einen Menschen durch Softwareroboter abgearbeitet.

Der Einsatz von Robotic Process Automation kann sich für ein Unternehmen aber nicht nur finanziell auszahlen. Auch aus Sicht der Mitarbeiter stellt RPA einen hohen Nutzen dar. Denn wer kennt sie nicht, die unliebsamen Aufgaben, bei denen verschiedene Applikationen nach einem stetig wiederkehrenden Muster bedient werden müssen, um einen Arbeitsschritt zu erledigen. Ein einfaches Beispiel hierfür ist das manuelle Übertragen von Informationen von einer Applikation in eine andere. Die Gründe für einen händischen Arbeitsschritt dieser Art können vielfältig sein. Möglicherweise ist eine technische Integration nicht möglich oder verhältnismäßig zeitaufwendig und teuer. Gerade in solchen Szenarien spielt Robotic Process Automation ihren Trumpf aus. Dadurch, dass vorwiegend auf Oberflächenautomation gesetzt wird, ist sowohl der Aufwand als auch das Risiko einer Integration in eine bestehende IT-Landschaft überschaubar. Da repetitive Prozesse, die vorgegebenen Mustern oder Regelwerken folgen, in nahezu allen Unternehmenszweigen, wie etwa der Buchhaltung, Human Resources, Logistik oder im IT-Support vorhanden sind, ist das Einsatzpotenzial für RPA enorm.

Jedoch hat auch Robotic Process Automation wie nahezu jede Technologie ihre Grenzen. Für den richtigen Prozess eingesetzt, mag ein Softwareroboter zwar wesentlich produktiver sein als ein menschlicher Mitarbeiter, jedoch fehlen ihm kognitive Fähigkeiten. Für einen Menschen ist es ein Leichtes, Handschrift zu erkennen, eine Rechnung oder Bewerbung anhand bestimmter Merkmale, wie etwa Schlagworten oder einem bestimmten Format, dem entsprechenden Unternehmensbereich zuzuordnen. Eine technische Hürde kann auch bereits dann gegeben sei...

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Von RPA zu Intelligent Process Automation

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Dank Tools wie UiPath lassen sich Unternehmensprozesse einfach und effizient automatisieren. In der gewachsenen Enterprise-IT können jedoch einige Fallstricke lauern, die das vermeintlich einfache Automatisierungsprojekt schnell zu einem Hürdenlauf machen. Dieser Artikel soll dabei helfen, Hindernisse frühzeitig zu erkennen, und gibt nützliche Tipps, wie zum Beispiel Maschine Learning bei der Realisierung von Robotic-Process-Automation-Projekten helfen kann.

Kevin Gerndt


Schenkt man aktuellen Studien zum Thema Automatisierungstrends Glauben, so haben sich 90 Prozent der Unternehmen bereits mit Automatisierungstechnologien wie Robotic Process Automation (RPA) auseinandergesetzt. Bis zum Jahr 2020 wollen rund 90 Prozent der deutschen Unternehmen Softwarebots einsetzen. Die Vorteile dieser Technologie liegen klar auf der Hand. Für einige Unternehmen ist RPA die Antwort auf den immer größer werdenden Mangel an Fachkräften, für andere eine effiziente Möglichkeit der Kosteneinsparung. Gelingt es, wertvolle Mitarbeiterressourcen für höherwertigere Tätigkeiten einzusetzen, kann das in vielfacher Hinsicht einen enormen Gewinn darstellen. Einfache, repetitive und wenig wertschöpfende Tätigkeiten werden statt durch einen Menschen durch Softwareroboter abgearbeitet.

Der Einsatz von Robotic Process Automation kann sich für ein Unternehmen aber nicht nur finanziell auszahlen. Auch aus Sicht der Mitarbeiter stellt RPA einen hohen Nutzen dar. Denn wer kennt sie nicht, die unliebsamen Aufgaben, bei denen verschiedene Applikationen nach einem stetig wiederkehrenden Muster bedient werden müssen, um einen Arbeitsschritt zu erledigen. Ein einfaches Beispiel hierfür ist das manuelle Übertragen von Informationen von einer Applikation in eine andere. Die Gründe für einen händischen Arbeitsschritt dieser Art können vielfältig sein. Möglicherweise ist eine technische Integration nicht möglich oder verhältnismäßig zeitaufwendig und teuer. Gerade in solchen Szenarien spielt Robotic Process Automation ihren Trumpf aus. Dadurch, dass vorwiegend auf Oberflächenautomation gesetzt wird, ist sowohl der Aufwand als auch das Risiko einer Integration in eine bestehende IT-Landschaft überschaubar. Da repetitive Prozesse, die vorgegebenen Mustern oder Regelwerken folgen, in nahezu allen Unternehmenszweigen, wie etwa der Buchhaltung, Human Resources, Logistik oder im IT-Support vorhanden sind, ist das Einsatzpotenzial für RPA enorm.

Jedoch hat auch Robotic Process Automation wie nahezu jede Technologie ihre Grenzen. Für den richtigen Prozess eingesetzt, mag ein Softwareroboter zwar wesentlich produktiver sein als ein menschlicher Mitarbeiter, jedoch fehlen ihm kognitive Fähigkeiten. Für einen Menschen ist es ein Leichtes, Handschrift zu erkennen, eine Rechnung oder Bewerbung anhand bestimmter Merkmale, wie etwa Schlagworten oder einem bestimmten Format, dem entsprechenden Unternehmensbereich zuzuordnen. Eine technische Hürde kann auch bereits dann gegeben sei...

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