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Windows Developer
Buchtipp

Buchtipp: Visual C# 2012/Visual Basic 2012

Die Autoren Walter Doberenz und Thomas Gewinnus haben die vorliegenden Bücher zeitgleich veröffentlicht. Ursprünglich war geplant, jedes dieser Bücher einzeln zu rezensieren. Doch schon bald stellte sich heraus, dass es sich um ein Buch in zwei Sprachvariationen handelt. Die Autoren empfehlen sogar, beide Versionen nebeneinander zu legen, um so eine Übersetzungshilfe zwischen diesen Programmiersprachen zu erhalten. Nun, wer von C# nach Visual Basic und vice versa übersetzen muss, wird dafür nicht zwei gleich lautende Bücher anschaffen, sondern eher eine systematische Übersetzungshilfe. Doch dies ist eine andere Geschichte. Da beide Bücher inhaltlich gleich sind, erfolgt hier eine gemeinsame Rezension. Wenn im Folgenden von „dem Buch“ die Rede ist, so bezieht sich dies je nach Geschmack des Lesers auf das eine wie das andere.

Michael Müller


Die vorliegenden Bücher richten sich, so die Autoren, sowohl an Einsteiger als auch an fortgeschrittene Leser. Und so erhält der Leser eine Fülle von Informationen, die in einem Buch, so es denn gedruckt werden soll, nicht mehr handhabbar unterzubringen sind. Von weit über 2 000 Seiten erhält der Leser in den vorliegenden Büchern nur knapp mehr als die Hälfte ausgedruckt. Den Rest gibt es in elektronischer Form dazu. Und so bieten die Autoren tatsächlich Einsteigerthemen wie auch eine ausführliche Beschreibung der vielfältigen Möglichkeiten der beiden Programmiersprachen, die auch Profis eine Fülle von Informationen liefern. Dabei mussten die Autoren entscheiden, welche Teile des Buchs im gedruckten Teil erscheinen sollten. Da kaum eine Software ohne die Speicherung von Daten auskommt, ist es fraglich, ob es tatsächlich so sinnvoll ist, im gedruckten Teil auf drei verschiedene Oberflächentypen (Windows Forms, WPF, WinRT) einzugehen, während die Datenbankprogrammierung und ­ASP.NET als weiteres User Interface für Webapplikationen in die elektronischen Zusatzkapitel verbannt wurden. Möglicherweise ist diese Aufteilung dem Vorhaben geschuldet, in einem Band sowohl Grundlagen als auch Profiwissen unterbringen zu wollen.So starten die Autoren mit einem Einstieg in die Entwicklungsumgebung Visual Studio 2012, Grundlagen der Sprache C# bzw. Visual Basic, Konzepte der objektorientierten Programmierung und elementaren Sprachfeatures wie Arrays, Strings, Funktionen, Name­spaces etc. Daran schließen sich Themen wie Generics und LINQ an, die den eher fortgeschrittenen Entwickler interessieren. Der Zugriff auf das Dateisystem gehört dann wieder zu den Grundlagen, während die sich anschließenden Themen asynchrone Programmierung und Task Parallel Library wieder mehr den Profi ansprechen. Teil III des Buchs widmet sich WPF-Anwendungen, während Teil IV Windows RT im Allgemeinen und Windows-Store-Apps im Speziellen behandelt. Ein kurzer Anhang mit Glossar, Dateierweiterungen und dem Index beenden die gedruckten Kapitel. Auch wenn oben Windows Forms als im Buch beschriebene Technologie benannt wurde, so findet sich erst in der elektronischen Ausgabe ein eigener Teil dazu. Im gedruckten Buch findet der Leser den Bezug zu Windows Forms insbesondere im Bereich der asynchronen Programmierung und der speziellen Anforderungen, aus Hintergrundtasks die Oberfläche zu aktualisieren. Das ist bereits Profiwissen zu diesem Thema, während die Grundlagen erst später nachgeliefert werde...

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Buchtipp: Visual C# 2012/Visual Basic 2012

Die Autoren Walter Doberenz und Thomas Gewinnus haben die vorliegenden Bücher zeitgleich veröffentlicht. Ursprünglich war geplant, jedes dieser Bücher einzeln zu rezensieren. Doch schon bald stellte sich heraus, dass es sich um ein Buch in zwei Sprachvariationen handelt. Die Autoren empfehlen sogar, beide Versionen nebeneinander zu legen, um so eine Übersetzungshilfe zwischen diesen Programmiersprachen zu erhalten. Nun, wer von C# nach Visual Basic und vice versa übersetzen muss, wird dafür nicht zwei gleich lautende Bücher anschaffen, sondern eher eine systematische Übersetzungshilfe. Doch dies ist eine andere Geschichte. Da beide Bücher inhaltlich gleich sind, erfolgt hier eine gemeinsame Rezension. Wenn im Folgenden von „dem Buch“ die Rede ist, so bezieht sich dies je nach Geschmack des Lesers auf das eine wie das andere.

Michael Müller


Die vorliegenden Bücher richten sich, so die Autoren, sowohl an Einsteiger als auch an fortgeschrittene Leser. Und so erhält der Leser eine Fülle von Informationen, die in einem Buch, so es denn gedruckt werden soll, nicht mehr handhabbar unterzubringen sind. Von weit über 2 000 Seiten erhält der Leser in den vorliegenden Büchern nur knapp mehr als die Hälfte ausgedruckt. Den Rest gibt es in elektronischer Form dazu. Und so bieten die Autoren tatsächlich Einsteigerthemen wie auch eine ausführliche Beschreibung der vielfältigen Möglichkeiten der beiden Programmiersprachen, die auch Profis eine Fülle von Informationen liefern. Dabei mussten die Autoren entscheiden, welche Teile des Buchs im gedruckten Teil erscheinen sollten. Da kaum eine Software ohne die Speicherung von Daten auskommt, ist es fraglich, ob es tatsächlich so sinnvoll ist, im gedruckten Teil auf drei verschiedene Oberflächentypen (Windows Forms, WPF, WinRT) einzugehen, während die Datenbankprogrammierung und ­ASP.NET als weiteres User Interface für Webapplikationen in die elektronischen Zusatzkapitel verbannt wurden. Möglicherweise ist diese Aufteilung dem Vorhaben geschuldet, in einem Band sowohl Grundlagen als auch Profiwissen unterbringen zu wollen.So starten die Autoren mit einem Einstieg in die Entwicklungsumgebung Visual Studio 2012, Grundlagen der Sprache C# bzw. Visual Basic, Konzepte der objektorientierten Programmierung und elementaren Sprachfeatures wie Arrays, Strings, Funktionen, Name­spaces etc. Daran schließen sich Themen wie Generics und LINQ an, die den eher fortgeschrittenen Entwickler interessieren. Der Zugriff auf das Dateisystem gehört dann wieder zu den Grundlagen, während die sich anschließenden Themen asynchrone Programmierung und Task Parallel Library wieder mehr den Profi ansprechen. Teil III des Buchs widmet sich WPF-Anwendungen, während Teil IV Windows RT im Allgemeinen und Windows-Store-Apps im Speziellen behandelt. Ein kurzer Anhang mit Glossar, Dateierweiterungen und dem Index beenden die gedruckten Kapitel. Auch wenn oben Windows Forms als im Buch beschriebene Technologie benannt wurde, so findet sich erst in der elektronischen Ausgabe ein eigener Teil dazu. Im gedruckten Buch findet der Leser den Bezug zu Windows Forms insbesondere im Bereich der asynchronen Programmierung und der speziellen Anforderungen, aus Hintergrundtasks die Oberfläche zu aktualisieren. Das ist bereits Profiwissen zu diesem Thema, während die Grundlagen erst später nachgeliefert werde...

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