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Buchtipp

Buchtipp: Windows Store Apps entwickeln


Man kann über Windows 8 denken was man will, aber Tatsache ist, dass es einige Neuerungen eingeführt hat, die wohl so schnell nicht rückgängig gemacht werden. An erster Stelle liegt dabei vermutlich der Windows Store, mit dem sich Anwendungen direkt vom Desktop aus kaufen und installieren lassen – vor allem in Anbetracht des Erfolgs, den die Konkurrenz von Apple mit diesem Geschäftsmodell hat. Dass Microsoft hier nicht nachstehen will und genauso sein Stück vom Kuchen abhaben möchte, ist ganz klar. Für Entwickler ist in erster Linie aber nicht das wieso und warum, sondern eine Frage interessant: Wie kann ich die neue Umgebung nutzen, um meine Programme an den Mann zu bringen?

Wer sich diese Frage schon immer gestellt hat, bis jetzt aber noch keine Zeit oder Gelegenheit hatte, sich näher damit zu befassen, für den ist das neue Buch „Windows Store Apps entwickeln“ genau die richtige Lektüre. Das vierköpfige, ungarische Autorenteam aus Developern, Softwareingenieuren und Technologieberatern ist eine Mannschaft, die sich lange mit den verschiedensten Aspekten von Windows und .NET-Entwicklung beschäftigt hat. Dementsprechend umfassend ist das Buch geraten und wer sich die Zeit nimmt, das gesamte Werk von vorne bis hinten durchzuarbeiten, sollte keine Schwierigkeiten haben, in der schönen, neuen Welt des Windows App Stores voll durchzustarten.

Windows 8 kommt im Vergleich zu den Vorgängerversionen mit einigen relativ tiefgreifenden Änderungen in der Benutzeroberfläche daher und ist aufgrund leichter Imageprobleme zudem immer noch nicht ganz so verbreitet, wie sich Microsoft das vielleicht gewünscht hat. Deshalb steht am Anfang auch erst einmal ein Überblick über die wichtigsten Neuerungen und Funktionen des neuen Betriebssystems: das geänderte Design, ein Touchscreen-basiertes User Interface, die Integration von Apps in die Oberfläche und eine Vielzahl von neuen Termini. Für Entwickler von Anwendungen ergeben sich daraus eine ganze Reihe von Implikationen. Die Apps müssen stärker auf den Nutzer zugeschnitten sein, Möglichkeiten zur Interaktion bieten und am besten auch noch auf mobilen Geräten laufen. Wie man dieses Kunststück bewerkstelligt, macht den Hauptteil des Buchs aus.

Selbst wer mit Windows 8 bis jetzt noch ein wenig fremdelt, wird nach einigen Kapiteln feststellen, dass die Entwicklung von Anwendungen unkomplizierter ist, als es zunächst den Anschein hat. Der Grund ist relativ klar und lässt sich dem Untertitel des Buchs entnehmen: Der Prozess ist ni...

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