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Windows Developer
Windows Azure Websites mit dem Team Foundation Service

Continuous Delivery in der Cloud

Die großen SaaS-Angebote im Web machen es vor und kleinere Anbieter wollen es nachmachen: kurze Releasezyklen und kontinuierliche Innovation. Ein jährliches Updateintervall für eine Website wirkt heute wie aus der Steinzeit. Neue Funktionen im Monatsrhythmus sind normal geworden und noch häufigere Deployments keine Seltenheit mehr.

Rainer Stropek


Diese Beschleunigung stellt immer höhere Anforderungen an die Entwicklerteams, die ihren Build- und Qualitätssicherungsprozess so weit wie möglich automatisieren müssen. Für .NET-Entwicklerteams wäre Microsofts Team Foundation Server (TFS) dafür oft die erste Wahl. TFS inklusive Build-Server im eigenen Rechenzentrum zu installieren und zu betreiben, ist aber keine Kleinigkeit. Microsoft hat diese Hürde erkannt und bietet mit dem Team Foundation Service eine mit Windows Azure eng integrierte, fertige Lösung in der Cloud an. Macht dieses Angebot das Leben tatsächlich leichter? Wo sind die Nachteile und Grenzen? In diesem Artikel zeigen wir, was das „Dream Team“ in der Cloud kann.

Team Foundation Service

Der Team Foundation Service (in Folge kurz als TFService) ist eine Multitenant-Version von TFS, betrieben von Microsoft in der Cloud. Der Dienst zielt auf Entwicklerteams ab, die davor zurückschrecken, TFS mit der zugehörigen IT-Infrastruktur im eigenen Rechenzentrum aufzubauen. Speziell kleine Teams werden damit in die Lage versetzt, innerhalb von Minuten zu einem vollwertigen Application-Lifecycle-Management-(ALM-)System inklusive Build- und Deployment-Automatisierung zu gelangen und dadurch in Sachen Prozessunterstützung auf Augenhöhe mit den großen Marktbegleitern zu kommen. Durch das Preismodell unterstreicht Microsoft ebenfalls den Fokus auf kleine bis mittelgroße Teams: Der TFService ist für bis zu fünf EntwicklerInnen kostenlos. Selbst für größere Teams ist der Dienst kostenfrei, wenn entsprechende MSDN-Lizenzen vorhanden sind. Nähere Preisinformationen findet man auf der Website des TFService [1], auf der man sich auch zu dem Dienst anmelden kann.

Der TFService deckt die ganze Funktionspalette ab, die man auch vom lokal installierten TFS kennt. Einschränkungen gibt es aber dennoch, z. B. werden Anpassungen an der Work-Item-Verwaltung und das Reporting nicht bzw. nur rudimentär unterstützt.

In diesem Artikel konzentrieren wir uns auf das Thema Build-Automatisierung. Diese Funktion ist zum Zeitpunkt des Schreibens dieses Artikels im Previewstatus. Das bedeutet, dass Microsoft dafür im Moment kein Geld verlangt und gewisse Einschränkungen in Kauf genommen werden müssen. So darf ein Build-Prozess maximal eine Stunde dauern – nimmt er mehr Zeit in Anspruch, wird er abgebrochen. Funktional zeigt der aktuelle Stand der Build-Funktion im TFService aber schon sehr gut, was letztendlich möglich sein wird. Grund genug, dieser neuen Funktion auf den Zahn zu fühlen.

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Windows Azure Websites mit dem Team Foundation Service

Continuous Delivery in der Cloud

Die großen SaaS-Angebote im Web machen es vor und kleinere Anbieter wollen es nachmachen: kurze Releasezyklen und kontinuierliche Innovation. Ein jährliches Updateintervall für eine Website wirkt heute wie aus der Steinzeit. Neue Funktionen im Monatsrhythmus sind normal geworden und noch häufigere Deployments keine Seltenheit mehr.

Rainer Stropek


Diese Beschleunigung stellt immer höhere Anforderungen an die Entwicklerteams, die ihren Build- und Qualitätssicherungsprozess so weit wie möglich automatisieren müssen. Für .NET-Entwicklerteams wäre Microsofts Team Foundation Server (TFS) dafür oft die erste Wahl. TFS inklusive Build-Server im eigenen Rechenzentrum zu installieren und zu betreiben, ist aber keine Kleinigkeit. Microsoft hat diese Hürde erkannt und bietet mit dem Team Foundation Service eine mit Windows Azure eng integrierte, fertige Lösung in der Cloud an. Macht dieses Angebot das Leben tatsächlich leichter? Wo sind die Nachteile und Grenzen? In diesem Artikel zeigen wir, was das „Dream Team“ in der Cloud kann.

Team Foundation Service

Der Team Foundation Service (in Folge kurz als TFService) ist eine Multitenant-Version von TFS, betrieben von Microsoft in der Cloud. Der Dienst zielt auf Entwicklerteams ab, die davor zurückschrecken, TFS mit der zugehörigen IT-Infrastruktur im eigenen Rechenzentrum aufzubauen. Speziell kleine Teams werden damit in die Lage versetzt, innerhalb von Minuten zu einem vollwertigen Application-Lifecycle-Management-(ALM-)System inklusive Build- und Deployment-Automatisierung zu gelangen und dadurch in Sachen Prozessunterstützung auf Augenhöhe mit den großen Marktbegleitern zu kommen. Durch das Preismodell unterstreicht Microsoft ebenfalls den Fokus auf kleine bis mittelgroße Teams: Der TFService ist für bis zu fünf EntwicklerInnen kostenlos. Selbst für größere Teams ist der Dienst kostenfrei, wenn entsprechende MSDN-Lizenzen vorhanden sind. Nähere Preisinformationen findet man auf der Website des TFService [1], auf der man sich auch zu dem Dienst anmelden kann.

Der TFService deckt die ganze Funktionspalette ab, die man auch vom lokal installierten TFS kennt. Einschränkungen gibt es aber dennoch, z. B. werden Anpassungen an der Work-Item-Verwaltung und das Reporting nicht bzw. nur rudimentär unterstützt.

In diesem Artikel konzentrieren wir uns auf das Thema Build-Automatisierung. Diese Funktion ist zum Zeitpunkt des Schreibens dieses Artikels im Previewstatus. Das bedeutet, dass Microsoft dafür im Moment kein Geld verlangt und gewisse Einschränkungen in Kauf genommen werden müssen. So darf ein Build-Prozess maximal eine Stunde dauern – nimmt er mehr Zeit in Anspruch, wird er abgebrochen. Funktional zeigt der aktuelle Stand der Build-Funktion im TFService aber schon sehr gut, was letztendlich möglich sein wird. Grund genug, dieser neuen Funktion auf den Zahn zu fühlen.

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