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Windows Developer
BASTA! 2013 - Konferenzbericht

Die Welten wachsen zusammen

Wenige Wochen vor dem Releaserundumschlag, im Zuge dessen nicht nur Windows 8, sondern auch Visual Studio, TFS und mehr aktualisiert wurden, fand in Mainz Ende September die BASTA! 2013 statt. Schon zum dreißigsten Mal hob die unabhängige Konferenz für Microsoft-Technologien Entwickler auf den aktuellsten Stand, informierte sie über Neuigkeiten aus der Microsoft-Welt und vermittelte ihnen Best Practices für die tägliche Arbeit.

Judith Lungstraß


„Die Welten wachsen zusammen“ – mit diesem Motto begrüßte Windows-Developer-Redakteur Mirko Schrempp die Teilnehmer der BASTA! 2013 und warf mit ihnen gleich einen Blick auf die jüngsten Geschäftszahlen Microsofts. Hier wird ein Schwerpunkt deutlich: 55 Prozent des Gesamtumsatzes werden im Enterprise-Bereich gemacht, nur 20 Prozent direkt bei den Consumern. Doch gerade letztgenannter Sektor steht im Fokus der Medien, und so kommen dann Aussagen zustande wie „Microsoft hinkt Konkurrenten wie Google und Apple meilenweit hinter“. Andererseits hat Microsoft aber seinen Gewinn im Laufe der vergangenen neun Jahre fast verdreifacht, und diese Gewinne stammen eben aus dem Enterprise-Bereich.

Spricht Mirko Schrempp also von zwei Welten, meint er damit die beiden Pole Enterprise und Consumer – einer davon weiterhin an der Spitze, der andere zugegebenermaßen noch nicht ganz auf dem Niveau der Big Player. Doch gerade diese beiden Welten sollen nun zusammenwachsen. „Devices and Services“ erklärte Ballmer vor rund zwei Jahren zum Fokus seines Unternehmens und seitdem wird diese Strategie in Redmond verfolgt.

Industrie 4.0

Aber betrachten wir doch die Technologiewelt einmal als Ganzes und beschränken wir uns nicht ausschließlich auf IT-Unternehmen wie Microsoft. Diese Position nahm Clemens Vasters (Microsoft) in seiner Eröffnungs-Keynote „Device to Cloud – Smart Products und Industrie 4.0“ an. Er stellte den Begriff „Industrie 4.0“ vor, eine Initiative der Bundesregierung, die die Industrie stärker horizontal integrieren und auf dem Weg zu einer besseren Zusammenarbeit begleiten soll. Schnittstellen zwischen elektronischen Systemen und Maschinen verbinden die IT mit der OT und sorgen so für ein Zusammenwachsen dieser beiden Welten. Die Herausforderungen solcher smarten Systeme sind vielleicht nicht auf den ersten Blick erkennbar, denkt man doch zuerst nur an Sensorik und Steuerelemente. Aber wie sieht es etwa mit der Skalierung aus? Die Informationsabfrage smarter Geräte erfolgt ja quasi andauernd zur selben Zeit – ermöglicht wird sie zumeist durch bidirektionale Kommunikationsprotokolle, ein Betriebssystem wiederum ist nur bei den wenigsten der Geräte im Spiel. Allerdings steht die Entscheidung für ein gemeinsames Kommunikationsprotokoll noch aus, hier arbeitet momentan noch jede Branche für sich. Und auch die Diskussionen rund um das Thema Sicherheit wurden noch nicht zu Ende geführt. Wenn wir also davon reden, dass die Welten zusammenwachsen, beschreiben wir einen...

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BASTA! 2013 - Konferenzbericht

Die Welten wachsen zusammen

Wenige Wochen vor dem Releaserundumschlag, im Zuge dessen nicht nur Windows 8, sondern auch Visual Studio, TFS und mehr aktualisiert wurden, fand in Mainz Ende September die BASTA! 2013 statt. Schon zum dreißigsten Mal hob die unabhängige Konferenz für Microsoft-Technologien Entwickler auf den aktuellsten Stand, informierte sie über Neuigkeiten aus der Microsoft-Welt und vermittelte ihnen Best Practices für die tägliche Arbeit.

Judith Lungstraß


„Die Welten wachsen zusammen“ – mit diesem Motto begrüßte Windows-Developer-Redakteur Mirko Schrempp die Teilnehmer der BASTA! 2013 und warf mit ihnen gleich einen Blick auf die jüngsten Geschäftszahlen Microsofts. Hier wird ein Schwerpunkt deutlich: 55 Prozent des Gesamtumsatzes werden im Enterprise-Bereich gemacht, nur 20 Prozent direkt bei den Consumern. Doch gerade letztgenannter Sektor steht im Fokus der Medien, und so kommen dann Aussagen zustande wie „Microsoft hinkt Konkurrenten wie Google und Apple meilenweit hinter“. Andererseits hat Microsoft aber seinen Gewinn im Laufe der vergangenen neun Jahre fast verdreifacht, und diese Gewinne stammen eben aus dem Enterprise-Bereich.

Spricht Mirko Schrempp also von zwei Welten, meint er damit die beiden Pole Enterprise und Consumer – einer davon weiterhin an der Spitze, der andere zugegebenermaßen noch nicht ganz auf dem Niveau der Big Player. Doch gerade diese beiden Welten sollen nun zusammenwachsen. „Devices and Services“ erklärte Ballmer vor rund zwei Jahren zum Fokus seines Unternehmens und seitdem wird diese Strategie in Redmond verfolgt.

Industrie 4.0

Aber betrachten wir doch die Technologiewelt einmal als Ganzes und beschränken wir uns nicht ausschließlich auf IT-Unternehmen wie Microsoft. Diese Position nahm Clemens Vasters (Microsoft) in seiner Eröffnungs-Keynote „Device to Cloud – Smart Products und Industrie 4.0“ an. Er stellte den Begriff „Industrie 4.0“ vor, eine Initiative der Bundesregierung, die die Industrie stärker horizontal integrieren und auf dem Weg zu einer besseren Zusammenarbeit begleiten soll. Schnittstellen zwischen elektronischen Systemen und Maschinen verbinden die IT mit der OT und sorgen so für ein Zusammenwachsen dieser beiden Welten. Die Herausforderungen solcher smarten Systeme sind vielleicht nicht auf den ersten Blick erkennbar, denkt man doch zuerst nur an Sensorik und Steuerelemente. Aber wie sieht es etwa mit der Skalierung aus? Die Informationsabfrage smarter Geräte erfolgt ja quasi andauernd zur selben Zeit – ermöglicht wird sie zumeist durch bidirektionale Kommunikationsprotokolle, ein Betriebssystem wiederum ist nur bei den wenigsten der Geräte im Spiel. Allerdings steht die Entscheidung für ein gemeinsames Kommunikationsprotokoll noch aus, hier arbeitet momentan noch jede Branche für sich. Und auch die Diskussionen rund um das Thema Sicherheit wurden noch nicht zu Ende geführt. Wenn wir also davon reden, dass die Welten zusammenwachsen, beschreiben wir einen...

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