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Editorial

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die Windows-Welt und damit auch die Anwendungsentwicklung ändern sich radikal. Spätestens mit der Veröffentlichung von Windows 10 am 29. Juli ist das offensichtlich, und wenn im November Windows 10 Mobile veröffentlicht wird und diesem dann Windows 10 für die Xbox folgt, ist das Windows-as-a-Service-Paket vollständig geliefert – gut, die HoloLens fehlt noch. Für den Anfang ist damit die Ankündigung „Three Screens and the Cloud“ von Ray Ozzi aus 2009 tatsächlich umgesetzt. Ein Fakt, auf den Jörg Neumann beim Eröffnungspanel der BASTA! 2015 (S. 6) zu Recht hingewiesen hat. Und das bedeutet nicht nur, dass Windows 10 als Betriebssystem auf allen Gerätetypen laufen wird, sondern auch, dass die Windows-10-Universal-Apps auf allen Bildschirmen zuhause sein werden und ihre Daten aus der Cloud bekommen. Egal ob Smartphone, Desktop oder TV, dank des App-Modells, dem ein Code und ein App-Paket zugrunde liegt, das über einen einheitlichen Store verteilt wird, laufen die Apps überall – mit dem Continuum-Feature der neuen Windows-Smartphone-Generation sogar von einem Gerät aus auf zwei Bildschirmen. Das Smartphone ist dann tatsächlich ein vollwertiger PC in der Jackentasche – für die Hosentaschen sind die Geräte inzwischen doch etwas zu groß.

Aber wie entwickelt man für Windows 10?

Die Artikel dieser Ausgabe stellen Ihnen die Neuerungen vor, zeigen Wege, mit den neuen Möglichkeiten zu arbeiten und beschreiben dazu erste Erfahrungen.

Gregor Biswanger gibt einen Überblick über grundlegende Änderungen der App-Modelle von Windows 8.1 und Windows Phone 8.1 zum neuen Universal-App-Modell von Windows 10 (S. 14). Chris Spettmann beschreibt dazu in seinem Artikel die Erfahrungen, die er beim Portieren seiner Audiobook-App von Windows 8 auf Windows 10 gemacht hat (S. 40).

Mit .NET Core, das Anfang 2016 vollständig kommen soll, halten auch Neuerungen in die NuGet-Paketverwaltung Einzug. Für Entwickler bedeutet das, dass ihre Anwendungen nicht mehr mit dem großen monolitischen 4.x.x-Framework ausgeliefert werden müssen, sondern nur noch Komponenten genutzt werden, die die App wirklich benötigt. Zudem bietet dies die Möglichkeit, Anwendungen auch für Linux und Mac OS zu schreiben – und das als .NET-Entwickler. Aber hier funktioniert noch nicht alles so rund, wie gewünscht. Klaus Löffelmann zeigt in seinem Artikel (S. 33), was es bei der Arbeit mit .NET Core, Visual Studio 2015 und NuGet zu beachten gilt und wie Sie die aktuell noch bestehenden Probleme lösen oder umgehen können. ...

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