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Cross-Device-Entwicklung mit der Universal-Windows-Plattform

Ein Code, eine App - alle Windows-Geräte


Ein Hochgenuss für Entwickler: Mit Windows 10 ist das Cross-Device-Konzept endlich erwachsen geworden. Es wird nur noch ein Code und ein App-Paket benötigt, um auf allen Windows-Geräten dabei sein zu können. Diesem Konzept folgt jetzt auch der neue einheitliche Windows Store, der nun nicht mehr zwischen Smartphone, Desktop oder TV unterscheidet. Das spart Zeit und Geld. Der Gewinn ist eine größere Reichweite für Entwickler und mehr Komfort für den Anwender. In diesem Artikel entdecken wir gemeinsam das ausgereifte Konzept und einige weitere Leckerbissen.

Mit Windows 8.1 und Windows Phone 8.1 wurde das Universal-App-Konzept geboren. Das Konzept dahinter ist, so viel Code wie möglich wiederverwenden zu können. So bestand ein Universal-Windows-8.1-App-Projekt aus unterschiedlichen Welten. Darunter ein Windows-Phone-8.1- und ein Windows-8.1-Projekt. Eine gemeinsame Codebasis wurde zudem über ein drittes Shared-Projekt bereitgestellt. Zu guter Letzt wurde für jede Welt ein eigenständiges App-Paket kompiliert, das die .NET Assemblies mit dem eigenen Code beinhaltete. Diese Pakete mussten jeweils im Windows 8.1 und Windows Phone Store veröffentlicht werden. Für beide Stores war ein eigenständiger Entwickleraccount nötig, der durch eine einmalige Gebühr von Microsoft freigeschaltet wurde.

Aus einem Guss

Das hat sich unter Windows 10 stark verändert. Auf jedem Windows-10-Gerät befindet sich exakt der gleiche Kernel, womit die neue Universal-App nur noch aus einem Projekt und somit aus einem App-Paket besteht. Die Windows-10-Landschaft hat zudem eine gigantische Gerätereichweite erzielt. So läuft Windows 10 auf dem klassischen Desktop-PC und Notebook. Mobil ist es auf Tablets und Smartphones unterwegs. Im TV-Bereich haben wir die Xbox und den neuen Surface Hub. Sogar für das Internet of Things (IoT) ist es für Rasp­berry Pi, Intel Edison und Microsoft Band vertreten. Zukünftig ebenfalls für die holografische Datenbrille HoloLens (Abb. 1).

biswanger_crossdevice_1.tif_fmt1.jpgAbb. 1: Die Windows-10-Landschaft

In bester Form mit .NET Native

Das universale App-Paket beinhaltet die von uns entwickelten .NET Assemblies. Dass diese allerdings zukünftig auf jedem Gerät die beste Kompatibilität und Performance erhalten, ist technisch betrachtet gar nicht so einfach. Dazu hat Microsoft ein neues Konzept mit .NET Native eingeführt. Beim Einreichen des App-Pakets in den Store wird in der Cloud aus den .NET Assemblies nativer Code kompiliert.

Das bedeutet, es wird kein JIT-Compiler zur Laufzeit nötig sein. Auf d...

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