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Windows Developer
Teil 3: Komplexe Remote-Interaktionen mit App Services

Römische Meisterklasse

In den letzten beiden Heften hat Project Rome das Deployment von URL-basierten Nachrichten sowohl auf der Universal Windows Platform als auch von Android aus bewerkstelligt. In diesem Artikel wollen wir auf Custom App Services eingehen, die noch reichhaltigere Interaktionsmöglichkeiten bieten.

Tam Hanna


ArtikelserieTeil 1: Project Rome: Apps auf WanderschaftTeil 2: Project Rome auf AbwegenTeil 3: Komplexe Remote-Interaktionen mit App Services

Wie beim Start einer Applikation mit einem URL gilt auch hier, dass die darunterliegende Technologie nichts Neues ist. Application Services sind seit Jahr und Tag Bestandteil der Universal Windows Platform: Da sie nicht jedermanns täglich Brot sind, wollen wir trotzdem mit der Erstellung eines solchen Service beginnen.

Grundlegendes

Erstellen Sie eine neue Applikation namens SuSServer auf Basis der Vorlage Visual C# | Windows | Windows Universal | Blank app (Windows Universal), und achten Sie darauf, als Ziel-SDK mindestens Version 10.0.15063 auszuwählen. App Services stehen selbst zwar ab Version 10.0.14393 zur Verfügung, wir wollen hier aber auf das in der neueren Ausgabe eingeführte SupportsMultipleInstances-Attribut setzen.

Öffnen Sie im nächsten Schritt die Manifest-Datei und ergänzen Sie sie um die Deklaration von zwei Namespaces. Wir benötigen an dieser Stelle Elemente aus uap3 und uap4, weshalb der Umfang des Files etwas zunimmt:

Als Nächstes müssen wir unseren Service in Form einer Extension anmelden, die im Application Tag eingepflegt wird. Das Category-Attribut sorgt dafür, dass die Extension vom Betriebssystem und von sonstigen Komponenten auch als App Service erkannt werden kann. Im EntryPoint wird dabei festgelegt, welche Klasse als Einsprungpunkt dient. Das Attribut SupportsMultipleInstances ist insofern interessant, als es die Runtime anweist, bei jedem Aufruf des App Service eine neue Instanz des Diensts zu starten (Listing 1).

Listing 1

Klicken Sie im nächsten Schritt auf File | Add | New Project, um den Assistenten zum Anlegen eines weiteren Unterprojekts zu öffnen. Als Vorlage dient diesmal Visual C# | Windows | Windows Universal | Windows Runtime Component (Windows Universal); der Projektname lautet in Anlehnung an das EntryPoint-Attribut SuSBGT. Erweitern Sie SuSProject danach um eine Reference auf das neu angelegte Projekt, und benennen Sie Class1.cs in TestService.cs um. Witzigerweise ist diese Refere...

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Teil 3: Komplexe Remote-Interaktionen mit App Services

Römische Meisterklasse

In den letzten beiden Heften hat Project Rome das Deployment von URL-basierten Nachrichten sowohl auf der Universal Windows Platform als auch von Android aus bewerkstelligt. In diesem Artikel wollen wir auf Custom App Services eingehen, die noch reichhaltigere Interaktionsmöglichkeiten bieten.

Tam Hanna


ArtikelserieTeil 1: Project Rome: Apps auf WanderschaftTeil 2: Project Rome auf AbwegenTeil 3: Komplexe Remote-Interaktionen mit App Services

Wie beim Start einer Applikation mit einem URL gilt auch hier, dass die darunterliegende Technologie nichts Neues ist. Application Services sind seit Jahr und Tag Bestandteil der Universal Windows Platform: Da sie nicht jedermanns täglich Brot sind, wollen wir trotzdem mit der Erstellung eines solchen Service beginnen.

Grundlegendes

Erstellen Sie eine neue Applikation namens SuSServer auf Basis der Vorlage Visual C# | Windows | Windows Universal | Blank app (Windows Universal), und achten Sie darauf, als Ziel-SDK mindestens Version 10.0.15063 auszuwählen. App Services stehen selbst zwar ab Version 10.0.14393 zur Verfügung, wir wollen hier aber auf das in der neueren Ausgabe eingeführte SupportsMultipleInstances-Attribut setzen.

Öffnen Sie im nächsten Schritt die Manifest-Datei und ergänzen Sie sie um die Deklaration von zwei Namespaces. Wir benötigen an dieser Stelle Elemente aus uap3 und uap4, weshalb der Umfang des Files etwas zunimmt:

Als Nächstes müssen wir unseren Service in Form einer Extension anmelden, die im Application Tag eingepflegt wird. Das Category-Attribut sorgt dafür, dass die Extension vom Betriebssystem und von sonstigen Komponenten auch als App Service erkannt werden kann. Im EntryPoint wird dabei festgelegt, welche Klasse als Einsprungpunkt dient. Das Attribut SupportsMultipleInstances ist insofern interessant, als es die Runtime anweist, bei jedem Aufruf des App Service eine neue Instanz des Diensts zu starten (Listing 1).

Listing 1

Klicken Sie im nächsten Schritt auf File | Add | New Project, um den Assistenten zum Anlegen eines weiteren Unterprojekts zu öffnen. Als Vorlage dient diesmal Visual C# | Windows | Windows Universal | Windows Runtime Component (Windows Universal); der Projektname lautet in Anlehnung an das EntryPoint-Attribut SuSBGT. Erweitern Sie SuSProject danach um eine Reference auf das neu angelegte Projekt, und benennen Sie Class1.cs in TestService.cs um. Witzigerweise ist diese Refere...

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