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Windows Developer
Durch Könnerschaft hochwertige Software entwickeln

Agile Exzellenzkultur

Wer stehen bleibt, wird abgehängt. In der IT werden Menschen ständig mit neuen Technologien, Praktiken, Prozessen, Frameworks und komplexen Problemstellungen konfrontiert. Nur mit einem Höchstmaß an Exzellenz ist es möglich, diesen Herausforderungen gerecht zu werden und gute Qualität auf allen Ebenen zu liefern. Das bedeutet: Entwickler (und alle anderen natürlich auch) müssen kontinuierlich lernen. Die Qualität der Weiterbildung definiert hierbei grundlegend die Qualität der Software, denn richtig gute Qualität schaffen nur Könner.

Frank Düsterbeck, Rico Saßen


Wie lernen Menschen, und was fördert das Lernen? Hier haben sich Methoden wie Katas, Randoris, Pair und Mob Programming, Communities of Practice und Gilden etabliert. Wir wollen uns anschauen, wie diese Methoden im Entwickleralltag zusammenspielen und wie eine agile Exzellenzkultur dafür sorgt, dass unstrukturiertes Üben zum richtig wirksamen Trainieren wird. „Unsere höchste Priorität ist es, den Kunden durch frühe und kontinuierliche Auslieferung wertvoller Software zufriedenzustellen“ [1]. Dies ist das erste Prinzip des Manifests für agile Softwareentwicklung. Anders ausgedrückt bedeutet es, dass Menschen zusammenarbeiten, um die Bedürfnisse eines Nutznießers, sprich des Kunden oder des Markts, durch eine Softwarelösung zu befriedigen. Der Nutzen oder Wert ist hierbei das Maß der zeitgerechten Befriedigung der Bedürfnisse. Immer ist die Suche nach einer wertvollen Lösung für die Bedürfnisbefriedigung die Ursache für das Zusammenwirken der Menschen.

Der Markt als Treiber

Treiber ist also der Markt – derjenige, bei dem der Nutzen generiert wird. Dieser unterliegt heute einem stetig dynamischer werdenden Wandel. Vernetzung sorgt beispielsweise für eine höhere Geschwindigkeit im Informationsfluss. Für die Entwicklung bedeutet das, dass die Änderungsgeschwindigkeit der Fachlichkeit ungleich höher geworden ist als beispielsweise noch vor zwanzig Jahren. Die heutigen Softwaresysteme und die moderne Softwareentwicklung müssen diesem Wandel und dieser Dynamik gerecht werden. Nur dann kann eine wertvolle Lösung schnell genug am Markt platziert werden, um den erforderlichen Nutzen zu stiften. Ist die Herstellung dieser Lösung zu langsam, läuft ein Unternehmen Gefahr, durch die Konkurrenz abgehängt zu werden, und ist in der Konsequenz nicht dauerhaft überlebensfähig. Damit ein Unternehmen der Dynamik gerecht werden kann, müssen exzellent ausgebildete Menschen (Könner) mit möglichst effektiven Prozessen und Praktiken unter Nutzung moderner Technologien und Infrastrukturen die wertvolle Lösung herstellen (Abb. 1). Nur wenn diese Komponenten optimal ineinandergreifen und die Organisation einen guten Rahmen für das Ineinandergreifen bietet, lässt sich das Ziel erfolgreich erreichen.

Abb. 1: Herstellung einer wertvollen Lösung

Menschen und Interaktionen

Unterschiedliche Lösungen verlangen nach unterschiedlichen Teamplayern. Einerseits in Abhängigkeit von den fachlichen und technischen Herausforderungen, andererseits in Abhängigkeit von der sozialen Kompetenz. Letztere wird...

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Durch Könnerschaft hochwertige Software entwickeln

Agile Exzellenzkultur

Wer stehen bleibt, wird abgehängt. In der IT werden Menschen ständig mit neuen Technologien, Praktiken, Prozessen, Frameworks und komplexen Problemstellungen konfrontiert. Nur mit einem Höchstmaß an Exzellenz ist es möglich, diesen Herausforderungen gerecht zu werden und gute Qualität auf allen Ebenen zu liefern. Das bedeutet: Entwickler (und alle anderen natürlich auch) müssen kontinuierlich lernen. Die Qualität der Weiterbildung definiert hierbei grundlegend die Qualität der Software, denn richtig gute Qualität schaffen nur Könner.

Frank Düsterbeck, Rico Saßen


Wie lernen Menschen, und was fördert das Lernen? Hier haben sich Methoden wie Katas, Randoris, Pair und Mob Programming, Communities of Practice und Gilden etabliert. Wir wollen uns anschauen, wie diese Methoden im Entwickleralltag zusammenspielen und wie eine agile Exzellenzkultur dafür sorgt, dass unstrukturiertes Üben zum richtig wirksamen Trainieren wird. „Unsere höchste Priorität ist es, den Kunden durch frühe und kontinuierliche Auslieferung wertvoller Software zufriedenzustellen“ [1]. Dies ist das erste Prinzip des Manifests für agile Softwareentwicklung. Anders ausgedrückt bedeutet es, dass Menschen zusammenarbeiten, um die Bedürfnisse eines Nutznießers, sprich des Kunden oder des Markts, durch eine Softwarelösung zu befriedigen. Der Nutzen oder Wert ist hierbei das Maß der zeitgerechten Befriedigung der Bedürfnisse. Immer ist die Suche nach einer wertvollen Lösung für die Bedürfnisbefriedigung die Ursache für das Zusammenwirken der Menschen.

Der Markt als Treiber

Treiber ist also der Markt – derjenige, bei dem der Nutzen generiert wird. Dieser unterliegt heute einem stetig dynamischer werdenden Wandel. Vernetzung sorgt beispielsweise für eine höhere Geschwindigkeit im Informationsfluss. Für die Entwicklung bedeutet das, dass die Änderungsgeschwindigkeit der Fachlichkeit ungleich höher geworden ist als beispielsweise noch vor zwanzig Jahren. Die heutigen Softwaresysteme und die moderne Softwareentwicklung müssen diesem Wandel und dieser Dynamik gerecht werden. Nur dann kann eine wertvolle Lösung schnell genug am Markt platziert werden, um den erforderlichen Nutzen zu stiften. Ist die Herstellung dieser Lösung zu langsam, läuft ein Unternehmen Gefahr, durch die Konkurrenz abgehängt zu werden, und ist in der Konsequenz nicht dauerhaft überlebensfähig. Damit ein Unternehmen der Dynamik gerecht werden kann, müssen exzellent ausgebildete Menschen (Könner) mit möglichst effektiven Prozessen und Praktiken unter Nutzung moderner Technologien und Infrastrukturen die wertvolle Lösung herstellen (Abb. 1). Nur wenn diese Komponenten optimal ineinandergreifen und die Organisation einen guten Rahmen für das Ineinandergreifen bietet, lässt sich das Ziel erfolgreich erreichen.

Abb. 1: Herstellung einer wertvollen Lösung

Menschen und Interaktionen

Unterschiedliche Lösungen verlangen nach unterschiedlichen Teamplayern. Einerseits in Abhängigkeit von den fachlichen und technischen Herausforderungen, andererseits in Abhängigkeit von der sozialen Kompetenz. Letztere wird...

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