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Windows Developer
Buchtipp

Buchtipp: M - Daten abfragen und verarbeiten mit Excel und Power BI

Quereinsteiger empfinden, dass Microsoft mit Power BI und Excel zwei im selben Markt wildernde Produkte anbietet. Das mag bis zu einem gewissen Grad stimmen, ist aber auch falsch - insbesondere, wenn man mit anspruchsvollen Daten arbeitet, die aus verschiedenen Quellen stammen, ist die Kombination aus Power BI Desktop und Excel kaum schlagbar.

Tam Hanna


Beim Hanser-Verlag ist mit „M“ nun ein Buch erschienen, das sich explizit auf die Datenintegration beschränkt – die Erzeugung von Visualisierungen wird von Ignaz Schels schon im Vorwort als Nicht-Ziel seines Werks angeführt. Das zweite Kapitel beginnt mit der Vorstellung der Möglichkeiten zur Datenintegration bzw. zur Erstellung von Abfragen in Excel und in Power BI. Die drei darauffolgenden Kapitel wenden sich der klassischen EDI zu – ein zum Beispiel im E-Commerce-Bereich weit verbreiteter Begriff, der sich damit auseinandersetzt, aus verschiedenen Quellen eintreffende Informationen „zu normalisieren“ und für weitergehende Verarbeitungsschritte ansprechbar zu machen. Dabei geht das Werk nicht nur auf einfache, sondern auch auf komplexere Transformationen ein – mangelnden Tiefgang kann man Schels’ Buch mit Sicherheit nicht vorwerfen.Da Informationen in der Praxis nur sehr selten aus dem Himmel fallen, bringen Excel und Power BI Desktop Methoden zum Anzapfen externer Datenquellen mit. Diese werden in den Kapiteln sechs, sieben und acht kurz vorgestellt; neben dem Anzapfen von Websites und einer Oracle-Datenbank geht das Werk auch darauf ein, wie man aus verschiedenen Quellen stammende Daten am effizientesten zusammenfasst.Microsoft unterstützt Power BI Desktop mit der Programmiersprache M – Pedanten regen sich an dieser Stelle auf, weil es sich dabei eigentlich um eine Formelsprache handelt. Wie dem auch sei, zeigt das neunte Kapitel Möglichkeiten auf, mit M im Benutzerinterface zu arbeiten. Im zehnten Kapitel werden die generierten Integration-Strings angepasst, während das elfte Kapitel die Nutzung von M in Visual Studio illustriert. Das ist insofern interessant, als dass der Otto-Normal-Excel-User wahrscheinlich noch nichts von Visual Studio gehört hat, von den fortgeschrittenen Möglichkeiten von Intelligence und Co. aber mit Abstand am meisten profitieren würde.Als Nächstes beginnt die Vorstellung von M als Programmiersprache. Das Werk zeigt als Erstes die diversen in M enthaltenen Datentypen, um im darauffolgenden Kapitel ihre Nutzung in einigen praktischen Anfragen zu illustrieren. Es folgt die Besprechung des Exception Handlings – Fehler, die in der Abarbeitung einer Anfrage auftreten, können Merge-Prozesse mitunter empfindlich behindern.Anschließend beschreibt Schels in einem mehr als hundert Seiten langen Kapitel die in M enthaltenen und von Microsoft bereitgestellten Berechnungs- und Transformationsfunktionen im Detail. Das Buch gibt hier im G...

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Buchtipp: M - Daten abfragen und verarbeiten mit Excel und Power BI

Quereinsteiger empfinden, dass Microsoft mit Power BI und Excel zwei im selben Markt wildernde Produkte anbietet. Das mag bis zu einem gewissen Grad stimmen, ist aber auch falsch - insbesondere, wenn man mit anspruchsvollen Daten arbeitet, die aus verschiedenen Quellen stammen, ist die Kombination aus Power BI Desktop und Excel kaum schlagbar.

Tam Hanna


Beim Hanser-Verlag ist mit „M“ nun ein Buch erschienen, das sich explizit auf die Datenintegration beschränkt – die Erzeugung von Visualisierungen wird von Ignaz Schels schon im Vorwort als Nicht-Ziel seines Werks angeführt. Das zweite Kapitel beginnt mit der Vorstellung der Möglichkeiten zur Datenintegration bzw. zur Erstellung von Abfragen in Excel und in Power BI. Die drei darauffolgenden Kapitel wenden sich der klassischen EDI zu – ein zum Beispiel im E-Commerce-Bereich weit verbreiteter Begriff, der sich damit auseinandersetzt, aus verschiedenen Quellen eintreffende Informationen „zu normalisieren“ und für weitergehende Verarbeitungsschritte ansprechbar zu machen. Dabei geht das Werk nicht nur auf einfache, sondern auch auf komplexere Transformationen ein – mangelnden Tiefgang kann man Schels’ Buch mit Sicherheit nicht vorwerfen.Da Informationen in der Praxis nur sehr selten aus dem Himmel fallen, bringen Excel und Power BI Desktop Methoden zum Anzapfen externer Datenquellen mit. Diese werden in den Kapiteln sechs, sieben und acht kurz vorgestellt; neben dem Anzapfen von Websites und einer Oracle-Datenbank geht das Werk auch darauf ein, wie man aus verschiedenen Quellen stammende Daten am effizientesten zusammenfasst.Microsoft unterstützt Power BI Desktop mit der Programmiersprache M – Pedanten regen sich an dieser Stelle auf, weil es sich dabei eigentlich um eine Formelsprache handelt. Wie dem auch sei, zeigt das neunte Kapitel Möglichkeiten auf, mit M im Benutzerinterface zu arbeiten. Im zehnten Kapitel werden die generierten Integration-Strings angepasst, während das elfte Kapitel die Nutzung von M in Visual Studio illustriert. Das ist insofern interessant, als dass der Otto-Normal-Excel-User wahrscheinlich noch nichts von Visual Studio gehört hat, von den fortgeschrittenen Möglichkeiten von Intelligence und Co. aber mit Abstand am meisten profitieren würde.Als Nächstes beginnt die Vorstellung von M als Programmiersprache. Das Werk zeigt als Erstes die diversen in M enthaltenen Datentypen, um im darauffolgenden Kapitel ihre Nutzung in einigen praktischen Anfragen zu illustrieren. Es folgt die Besprechung des Exception Handlings – Fehler, die in der Abarbeitung einer Anfrage auftreten, können Merge-Prozesse mitunter empfindlich behindern.Anschließend beschreibt Schels in einem mehr als hundert Seiten langen Kapitel die in M enthaltenen und von Microsoft bereitgestellten Berechnungs- und Transformationsfunktionen im Detail. Das Buch gibt hier im G...

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