Windows Developer - 12.2019 - Serverless funktioniert


Preis: 9,80 €

Erhältlich ab:  November 2019

Umfang:  100

Autoren / Autorinnen: Tam Hanna, Veikko Krypczyk, Marc André Zhou, Carsten Eilers, Holger Schwichtenberg, Elena Bochkor, Manfred Steyer, Christian Weyer, Mirko Schrempp, Yasmine Limberger, Danuta Florczyk, Michael Rohrlich, Rainer Stropek, Boris Wilhelms, Andreas Grimm

Liebe Leserin, lieber Leser,

was müssen Sie als Entwickler nicht alles beachten und im Blick haben. Eigentlich wollen Sie doch nur Ihre Software entwickeln und sich nicht auch noch um den Server, die Datenbank oder die Sicherheit kümmern. Aber ist nicht gerade die IT dafür prädestiniert, Hilfsmittel zur Verfügung zu stellen, die Standardabläufe und die üblichen Rahmenbedingungen für Sie regeln und einrichten, sodass Sie sich nicht mehr direkt damit beschäftigen müssen. Und dann wäre es doch auch gut, gleich noch etwas Verantwortung abgeben zu können. Es muss ja nicht gleich die autonom fliegende Taxidrohne sein. Automatisierte Deployments oder Test sind doch auch schon was, oder viele kleine praktische Services. Dazu geht man am besten in die Cloud, dahin kann man viel Verantwortung abgeben. Man muss sich nicht mehr um den Server im eigenen Keller kümmern, keine Lizenzen kaufen, keine Angriffe abwehren und was uns sonst noch einfällt. Man kann sich auf das Wichtige konzentrieren – die Geschäftslogik – und muss nicht sich mit dem Drumherum beschäftigen. Diese Aufgaben kann man getrost abgeben, meint Boris Wilhelms (S. 30) und stellt Ihnen Azure Functions vor. Denn wenn man schon in der Cloud ist, kann man noch einen Schritt weitergehen und gleich Serverless werden, tolle Functions nutzen und überhaupt keine Verantwortung mehr haben – naja, wir sollten nicht übertreiben, ganz los wird man die Verantwortung für das große Ganze nicht, aber im Kleinen kann man sich von mancher Last befreien.

Serverless functioniert!

Was hier als Zwischenüberschrift steht, hätten wir auch auf das Cover der Ausgabe schreiben können – wenn es nur nicht so komisch aussähe – aber es sagt, worum es geht. Wie es geht bzw. funktioniert, das stellen die Autoren dieser Ausgabe vor. Denn Serverless, Functions und Microservices sind Ihre Hilfsmittel, um Arbeit und Verantwortung abzugeben, um sich auf die eigentlichen Aufgaben in Ihren Projekten konzentrieren zu können. Der Trend dahinter ist nicht neu, aber er hält an: alles wird kleiner! Functions sind kleine praktische Dinger, Microservices sind kleine praktische Dinger und zusammen sind sie immer noch klein, aber ganz schön mächtig, wenn große Systeme nicht noch größer werden sollen.

Christian Weyer beschreibt daher in seinem Artikel (S. 36), wie man von der Frage: Serverless oder Microservices? zu dem Schluss kommt: Microservices mit Serverless! Was das bedeutet, zeigt er an einem Beispiel mit einer Auswahl von Microsoft Azure Services. Im Hintergrund steht dabei immer die freie Wahl der Technologie – ein Gewinn für Teams mit unterschiedlichen Sprachkenntnissen und Firmen mit heterogenen Systemlandschaften. Andreas Grimme informiert Sie über die Sicherheit im Kontext von Serverless-Architekturen und ist sich sicher, dass man Serverless nicht scheuen muss (S. 48).

Nachdenken und Entscheiden müssen Sie aber noch selbst, also kein Blindflug in der Cloud, immer auf Sicht, aber wo es geht, die Verantwortung abgeben – nur nicht bei der Qualität ihres Produkts – sonst hebt es nicht ab.

schrempp_mirko_sw.tif_fmt1.jpgMirko Schrempp, Redakteur

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