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Windows Developer
Teil 1: Zielgruppen- und Nutzeranalyse

Passgenau für den Nutzer

Software wird für den Nutzer erstellt. Doch wer ist der Nutzer? Um das herauszubekommen, gibt es unterschiedliche Methoden, die zu einem großen Teil aus den Erkenntnissen der Marktforschung abgeleitet sind. Besondere Nutzergruppen bedürfen dabei einer besonderen Betrachtung, zum Beispiel Kinder oder ältere Anwender.

Elena Bochkor


ArtikelserieTeil 1: Zielgruppen- und NutzeranalyseTeil 2: Apps for KidsTeil 3: Silver SurferTeil 4: Zugänglichkeit und BarrierefreiheitTeil 5: Inclusive Design

Die Bedeutung eines professionellen User-Interface-Designs bestreitet heute niemand mehr. Software in jeder Form muss auf den Nutzer, seine Ansprüche und seinen Kontext zugeschnitten werden. In Theorie und Praxis stehen dazu eine Reihe von Ansätzen, Vorgehensweisen und Methoden zur Verfügung. Viele Ideen wurden aus dem Bereich der Marktforschung adaptiert und helfen uns, unseren Nutzer besser kennenzulernen. Das Ziel ist dabei stets, ein für den Anwender passgenaues Produkt – in unserem Fall in Form von Software – zur Verfügung zu stellen. In dieser Artikelserie gehen wir dem Thema methodisch auf den Grund. Den Schwerpunkt werden wir dabei auf besondere Nutzergruppen wie Kinder, ältere Leute oder Personen in besonderen Lebensumständen legen.

Die Zeiten, in denen sich digitale Produkte nur an eine bestimmte Gruppe von Anwendern, wie zum Beispiel technikaffine Personen, gerichtet haben, sind schon lange vorbei. Nahezu alle Personen sind im privaten und im beruflichen Umfeld in den digitalen Welten unterwegs. Dafür gibt es ganz klare Gründe: Die Partizipation an der modernen Gesellschaft funktioniert heute ohne eine digitale Teilhabe nur noch sehr schwer. Von der Kommunikation über Messenger-Dienste bis hin zum Onlinebanking findet ein Großteil unseres alltäglichen Lebens digitale Unterstützung. Da dieser Prozess immer weiter voranschreitet, ist es eine Notwendigkeit, dass digitale Produkte nicht nur für eine Hauptzielgruppe gestaltet werden, sondern dass sie für jeden zugänglich gemacht werden, der sie nutzen möchte.

In der Fachwelt spricht man in diesem Zusammenhang gelegentlich auch von „digitaler Teilhabe“ und meint damit mehrere Aspekte. Es geht zum einen darum, überhaupt Zugang zu digitalen Services zu haben, d. h. im einfachsten Fall eine simple Möglichkeit, auf das Internet zugreifen zu können. Hierunter kann man die gesamte Diskussion zur Versorgung der ländlichen Regionen mit schnellem Internet fassen.

Zum anderen geht es aber (insbesondere) auch um die Fähigkeit der Nutzer, digitale Produkte zu ihren Zwecken zu verwenden. Dabei gilt es, bestimmte Nutzer, wie zum Beispiel Personen mit einer Sehbehinderung, nicht von der Nutzung auszuschließen. Das Thema ist aber noch viel umfassender, denn Nutzer können aus ganz verschiedenen Gründen von der digitalen Welt, vielleicht auch nur temporär, ausges...

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Teil 1: Zielgruppen- und Nutzeranalyse

Passgenau für den Nutzer

Software wird für den Nutzer erstellt. Doch wer ist der Nutzer? Um das herauszubekommen, gibt es unterschiedliche Methoden, die zu einem großen Teil aus den Erkenntnissen der Marktforschung abgeleitet sind. Besondere Nutzergruppen bedürfen dabei einer besonderen Betrachtung, zum Beispiel Kinder oder ältere Anwender.

Elena Bochkor


ArtikelserieTeil 1: Zielgruppen- und NutzeranalyseTeil 2: Apps for KidsTeil 3: Silver SurferTeil 4: Zugänglichkeit und BarrierefreiheitTeil 5: Inclusive Design

Die Bedeutung eines professionellen User-Interface-Designs bestreitet heute niemand mehr. Software in jeder Form muss auf den Nutzer, seine Ansprüche und seinen Kontext zugeschnitten werden. In Theorie und Praxis stehen dazu eine Reihe von Ansätzen, Vorgehensweisen und Methoden zur Verfügung. Viele Ideen wurden aus dem Bereich der Marktforschung adaptiert und helfen uns, unseren Nutzer besser kennenzulernen. Das Ziel ist dabei stets, ein für den Anwender passgenaues Produkt – in unserem Fall in Form von Software – zur Verfügung zu stellen. In dieser Artikelserie gehen wir dem Thema methodisch auf den Grund. Den Schwerpunkt werden wir dabei auf besondere Nutzergruppen wie Kinder, ältere Leute oder Personen in besonderen Lebensumständen legen.

Die Zeiten, in denen sich digitale Produkte nur an eine bestimmte Gruppe von Anwendern, wie zum Beispiel technikaffine Personen, gerichtet haben, sind schon lange vorbei. Nahezu alle Personen sind im privaten und im beruflichen Umfeld in den digitalen Welten unterwegs. Dafür gibt es ganz klare Gründe: Die Partizipation an der modernen Gesellschaft funktioniert heute ohne eine digitale Teilhabe nur noch sehr schwer. Von der Kommunikation über Messenger-Dienste bis hin zum Onlinebanking findet ein Großteil unseres alltäglichen Lebens digitale Unterstützung. Da dieser Prozess immer weiter voranschreitet, ist es eine Notwendigkeit, dass digitale Produkte nicht nur für eine Hauptzielgruppe gestaltet werden, sondern dass sie für jeden zugänglich gemacht werden, der sie nutzen möchte.

In der Fachwelt spricht man in diesem Zusammenhang gelegentlich auch von „digitaler Teilhabe“ und meint damit mehrere Aspekte. Es geht zum einen darum, überhaupt Zugang zu digitalen Services zu haben, d. h. im einfachsten Fall eine simple Möglichkeit, auf das Internet zugreifen zu können. Hierunter kann man die gesamte Diskussion zur Versorgung der ländlichen Regionen mit schnellem Internet fassen.

Zum anderen geht es aber (insbesondere) auch um die Fähigkeit der Nutzer, digitale Produkte zu ihren Zwecken zu verwenden. Dabei gilt es, bestimmte Nutzer, wie zum Beispiel Personen mit einer Sehbehinderung, nicht von der Nutzung auszuschließen. Das Thema ist aber noch viel umfassender, denn Nutzer können aus ganz verschiedenen Gründen von der digitalen Welt, vielleicht auch nur temporär, ausges...

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