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Frauen in der Tech-Branche

Im Porträt: Elke Steinegger, Area Vice President und General Manager Deutschland, Commvault


Die Tech-Industrie wird von Männern dominiert – so weit, so schlecht. Doch langsam, aber sicher bekommt der sogenannte Boys Club Gesellschaft von begabten Frauen: Immer mehr Frauen fassen in der Branche Fuß. Aus diesem Grund wollen wir hier spannenden und inspirierenden Frauen die Möglichkeit geben, sich vorzustellen und zu erzählen, wie und weshalb sie den Weg in die Tech-Branche gewählt haben. Diesmal zu Gast: Elke Steinegger, Area VP und General Manager Deutschland bei Commvault.

Windows Developer: Seit wann besteht dein Interesse für Tech?

Elke Steinegger: Ich war schon als Kind eher jemand, der Radioempfänger auseinanderbaute statt mit Puppen zu spielen – und zum Glück meiner Familie auch wieder zusammensetzte. Meine Eltern haben dieses Interesse nicht nur erkannt, sondern auch aktiv gefördert, etwa mit Elektro- und Chemiebaukasten zum Geburtstag oder zu Weihnachten. Als ich entdeckte, wie die Starkstromleitungen Energie über die Berge transportieren, spätestens da war ich von Technik endgültig fasziniert und habe mich für eine technische Ausbildung und Karriere entschieden.

WD: Wie verlief dein Weg bis zum jetzigen Job?

Steinegger: Nach dem Besuch des Gymnasiums im österreichischen Leoben ging ich an die Höhere Technische Bundeslehranstalt für Elektrotechnik (HTL), wo ich schon mal praktisch in die Industrie hineinschnuppern konnte. Ich hatte schon immer eine Vorliebe dafür, anderen die Funktionsweise und den Nutzen von innovativer Technologie nahezubringen. Die Rolle, in der ich beides vereinen konnte, war der Bereich Sales. In den ersten Jahren habe ich mir vor allem bei Siemens in München meine Sporen verdient – und zwar nicht nur an der Vertriebsfront. Ich durfte bereits früh mit vielen Partnern arbeiten, Teams führen und aufbauen und so auch Einfluss auf die Entwicklung meiner Teammitglieder nehmen. Das geht meiner Meinung nach nur, wenn man selbst Technik-Know-how, Qualitätsanspruch und Empathie vereinen kann. Es folgten verschiedene, internationale Stationen in anderen internationalen Unternehmen in unterschiedlichen Funktionen wie Business Development, Sales, Pre-Sales, Consulting oder Professional Services. Diese Aufgaben wurden dabei stets anspruchsvoller, größer und durchaus komplexer. Ich liebe Herausforderungen und greife auf unterschiedliche Erfahrungen zurück. Aber wenn die Aufgabe zu administrativ wird, der Bezug zu Menschen und Technik verloren geht, wird es für mich langweilig.

WD: Gibt es Personen, die dich unterstützt haben od...

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