Cross-Plattform-Entwicklung mit HTML5 und JavaScript

Das Intel-App-Framework

Gregor Biswanger


ArtikelserieTeil 1: Cross-Plattform-Entwicklung mit HTML5 und JavaScriptTeil 2: Intel-App-FrameworkTeil 3: Responsive DesignTeil 4: Zugriff auf Sensoren

Der erste Teil dieser Serie stellte eine Einführung zum Thema Cross-Plattform-Entwicklung dar. Es wurden die Vor- und Nachteile gezeigt und aufgewiesen, weshalb das Thema für uns Entwickler immer wichtiger wird. Passend dazu wurde das kostenfreie Entwicklungstool Intel XDK vorgestellt [1]. Das gerade einmal 74 Megabyte große Tool ist sehr leichtgewichtig und läuft unter Windows, Mac OS X und Linux. Es wurde selbst komplett in HTML und JavaScript geschrieben. Im Gegensatz zu bestehenden Lösungen werden hier alle wichtigen Funktionen aus einer Hand kostenfrei angeboten. Es gibt einen Webeditor sowie -designer und Emulatoren mit Debugging-Möglichkeiten. Auch das Erzeugen der Apps für gängige Plattformen ist inklusive.

Das Intel-App-Framework

Das Intel XDK ist aber nicht nur ein Entwicklungstool, sondern auch eine Allroundlösung für Cross-Plattform-Entwickler, denn passend dazu wird auch das Intel-App-Framework zur Verfügung gestellt. Dabei handelt es sich um eine umfangreiche UI-JavaScript-Bibliothek, die auf drei Hauptmerkmalen aufbaut:

Es verfügt über eine Abfrage-Selektor-Bibliothek für die einfache DOM-Manipulation, deren Syntax der von jQuery sehr ähnlich ist.Zusätzlich umfasst es ein UI/UX-Framework, das gestochen scharfe Animationen und flüssiges Scrollen bietet (native Lösungen).Zudem gibt es die Möglichkeit, hier für JavaScript Plug-ins zu erstellen.

Das Intel-App-Framework ist Open Source unter der MIT-X11-Lizenz verfügbar und hieß ursprünglich jqMobi [2]. Sein wesentliches Ziel ist die einfache Bereitstellung von JavaScript- und UI-Funktionen mit einer hohen Performance, denn diese wird bei hybriden Apps oft kritisiert. Das liegt daran, dass das Webprojekt bei der App-Erstellung zuerst an einen Cloud-Compiler gesendet werden muss. Dieser hält für jede gängige Plattform ein fertiges App-Gerüst bereit. Die App enthält ein WebBrowser-Steuerelement, das mit dem von uns hochgeladenen Webprojekt verknüpft wird. Dieses Steuerelement ist eine WebKit Engine mit Schnittstellen zum nativen System und wird WebView genannt. Anhand dieser Architekturlösung fehlt es jedoch immer etwas an Performance und Komfort – schließlich liegt durch das WebView immer ein Vermittler dazwischen. Genau dieses Problem möchte das App-Framework auf elegantere Weise lösen. Zum Beispiel erkennt es, auf welcher Plattform die App gerade ...

Cross-Plattform-Entwicklung mit HTML5 und JavaScript

Das Intel-App-Framework

Gregor Biswanger


ArtikelserieTeil 1: Cross-Plattform-Entwicklung mit HTML5 und JavaScriptTeil 2: Intel-App-FrameworkTeil 3: Responsive DesignTeil 4: Zugriff auf Sensoren

Der erste Teil dieser Serie stellte eine Einführung zum Thema Cross-Plattform-Entwicklung dar. Es wurden die Vor- und Nachteile gezeigt und aufgewiesen, weshalb das Thema für uns Entwickler immer wichtiger wird. Passend dazu wurde das kostenfreie Entwicklungstool Intel XDK vorgestellt [1]. Das gerade einmal 74 Megabyte große Tool ist sehr leichtgewichtig und läuft unter Windows, Mac OS X und Linux. Es wurde selbst komplett in HTML und JavaScript geschrieben. Im Gegensatz zu bestehenden Lösungen werden hier alle wichtigen Funktionen aus einer Hand kostenfrei angeboten. Es gibt einen Webeditor sowie -designer und Emulatoren mit Debugging-Möglichkeiten. Auch das Erzeugen der Apps für gängige Plattformen ist inklusive.

Das Intel-App-Framework

Das Intel XDK ist aber nicht nur ein Entwicklungstool, sondern auch eine Allroundlösung für Cross-Plattform-Entwickler, denn passend dazu wird auch das Intel-App-Framework zur Verfügung gestellt. Dabei handelt es sich um eine umfangreiche UI-JavaScript-Bibliothek, die auf drei Hauptmerkmalen aufbaut:

Es verfügt über eine Abfrage-Selektor-Bibliothek für die einfache DOM-Manipulation, deren Syntax der von jQuery sehr ähnlich ist.Zusätzlich umfasst es ein UI/UX-Framework, das gestochen scharfe Animationen und flüssiges Scrollen bietet (native Lösungen).Zudem gibt es die Möglichkeit, hier für JavaScript Plug-ins zu erstellen.

Das Intel-App-Framework ist Open Source unter der MIT-X11-Lizenz verfügbar und hieß ursprünglich jqMobi [2]. Sein wesentliches Ziel ist die einfache Bereitstellung von JavaScript- und UI-Funktionen mit einer hohen Performance, denn diese wird bei hybriden Apps oft kritisiert. Das liegt daran, dass das Webprojekt bei der App-Erstellung zuerst an einen Cloud-Compiler gesendet werden muss. Dieser hält für jede gängige Plattform ein fertiges App-Gerüst bereit. Die App enthält ein WebBrowser-Steuerelement, das mit dem von uns hochgeladenen Webprojekt verknüpft wird. Dieses Steuerelement ist eine WebKit Engine mit Schnittstellen zum nativen System und wird WebView genannt. Anhand dieser Architekturlösung fehlt es jedoch immer etwas an Performance und Komfort – schließlich liegt durch das WebView immer ein Vermittler dazwischen. Genau dieses Problem möchte das App-Framework auf elegantere Weise lösen. Zum Beispiel erkennt es, auf welcher Plattform die App gerade ...

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