NoSQL-Datenbanken auf Windows Azure als Cloud-Plattform

NoSQL-Datenbanken auf Windows Azure als Cloud-Plattform

Mario Szpuszta


Azure – VMs? Web/Worker? Beides? Szenarien und Praxisbeispiel im Detail

Genau mit diesen Fragen beschäftigen wir uns in diesem Artikel – insbesondere mit Fokus auf Windows Azure. Verstehen Sie diesen Artikel als erste Einführung in das Thema, sodass Sie den Kontext und die Optionen für NoSQL in Azure besser verstehen. Vereinfacht dargestellt verstehen die meisten Personen in der Softwareindustrie mittlerweile unter dem Begriff NoSQL [1], [2], [3] ein Synonym für „Not Only SQL“. Dabei gibt es streng genommen gar keine formale Definition für den Begriff, wie auch einige bekannte Buchautoren bei der Verfassung ihrer Bücher feststellen mussten [3]. Umso mehr fassen wir heutzutage NoSQL-Datenbanken (kurz NoSQL DBs) vereinfacht als solche Datenbanksysteme zusammen, die nicht dem klassischen relationalen Muster mit allen zugehörigen Eigenschaften inklusive ACID-Transaktionen folgen und vielmehr alternative Storage-Konzepte und Transaktionskonzepte implementieren.

Darüber hinaus trifft der Begriff NoSQL auf Basis meiner bisherigen Erfahrung das Thema recht gut. Denn oftmals werden derartige NoSQL DBs gemeinsam mit eben den bekannten RDBMS-Systemen zur Entwicklung einer Gesamtlösung eingesetzt. Und selbst wenn eine Lösung ausschließlich auf nicht relationale Datenbanksysteme setzt, trifft es der Begriff ganz gut – macht er doch klar, dass die Welt der Datenhaltung nicht mehr ausschließlich aus RDBMS besteht und sich auch Alternativen wie MongoDB, Cas­san­dra, CouchDB oder Ähnliche als primärer Storage für Anwendungsdaten in bestimmten Fällen durchsetzen. Vor allem im Cloud-Umfeld treffen wir immer häufiger auch auf derartige Architekturen.

Eines sei jedoch gleich gesagt: kein Vorteil ohne Nachteil. Das heißt also, dieser Artikel soll auf keinen Fall ein NoSQL-Fanbericht sein! Sowohl RDBMS als auch NoSQL-Datenbanken haben ihre Vor- und Nachteile – und diese sollten gezielt genutzt und gut verstanden sein, um entscheiden zu können, welches System denn nun auf welchen Anwendungsfall am besten passt.

CAP-Theorem

Beginnen wir zunächst mal mit ein wenig Theorie. Das CAP-Theorem [4] wurde erstmals von Eric Brewer [5] erwähnt. CAP ist dabei die Abkürzung für „Consistency, Availabilty, Partition Tolerance“ und Brewers Theorie war, dass man sich in einer Anwendungsarchitektur für zwei dieser drei Eigenschaften, also Konsistenz, Verfügbarkeit und keine Seiteneffekte durch Scale-out über mehrere Knoten, entscheiden müsse, da man nicht alle drei gleichzeitig implementiere...

NoSQL-Datenbanken auf Windows Azure als Cloud-Plattform

NoSQL-Datenbanken auf Windows Azure als Cloud-Plattform

Mario Szpuszta


Azure – VMs? Web/Worker? Beides? Szenarien und Praxisbeispiel im Detail

Genau mit diesen Fragen beschäftigen wir uns in diesem Artikel – insbesondere mit Fokus auf Windows Azure. Verstehen Sie diesen Artikel als erste Einführung in das Thema, sodass Sie den Kontext und die Optionen für NoSQL in Azure besser verstehen. Vereinfacht dargestellt verstehen die meisten Personen in der Softwareindustrie mittlerweile unter dem Begriff NoSQL [1], [2], [3] ein Synonym für „Not Only SQL“. Dabei gibt es streng genommen gar keine formale Definition für den Begriff, wie auch einige bekannte Buchautoren bei der Verfassung ihrer Bücher feststellen mussten [3]. Umso mehr fassen wir heutzutage NoSQL-Datenbanken (kurz NoSQL DBs) vereinfacht als solche Datenbanksysteme zusammen, die nicht dem klassischen relationalen Muster mit allen zugehörigen Eigenschaften inklusive ACID-Transaktionen folgen und vielmehr alternative Storage-Konzepte und Transaktionskonzepte implementieren.

Darüber hinaus trifft der Begriff NoSQL auf Basis meiner bisherigen Erfahrung das Thema recht gut. Denn oftmals werden derartige NoSQL DBs gemeinsam mit eben den bekannten RDBMS-Systemen zur Entwicklung einer Gesamtlösung eingesetzt. Und selbst wenn eine Lösung ausschließlich auf nicht relationale Datenbanksysteme setzt, trifft es der Begriff ganz gut – macht er doch klar, dass die Welt der Datenhaltung nicht mehr ausschließlich aus RDBMS besteht und sich auch Alternativen wie MongoDB, Cas­san­dra, CouchDB oder Ähnliche als primärer Storage für Anwendungsdaten in bestimmten Fällen durchsetzen. Vor allem im Cloud-Umfeld treffen wir immer häufiger auch auf derartige Architekturen.

Eines sei jedoch gleich gesagt: kein Vorteil ohne Nachteil. Das heißt also, dieser Artikel soll auf keinen Fall ein NoSQL-Fanbericht sein! Sowohl RDBMS als auch NoSQL-Datenbanken haben ihre Vor- und Nachteile – und diese sollten gezielt genutzt und gut verstanden sein, um entscheiden zu können, welches System denn nun auf welchen Anwendungsfall am besten passt.

CAP-Theorem

Beginnen wir zunächst mal mit ein wenig Theorie. Das CAP-Theorem [4] wurde erstmals von Eric Brewer [5] erwähnt. CAP ist dabei die Abkürzung für „Consistency, Availabilty, Partition Tolerance“ und Brewers Theorie war, dass man sich in einer Anwendungsarchitektur für zwei dieser drei Eigenschaften, also Konsistenz, Verfügbarkeit und keine Seiteneffekte durch Scale-out über mehrere Knoten, entscheiden müsse, da man nicht alle drei gleichzeitig implementiere...

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