Team Foundation Server: Work Items drucken

Zurück an die Tafel

Marco Röösli


In der agilen Softwareentwicklung sind Kanban- und Scrum-Boards weit verbreitet. Sie dienen als Visualisierung der Arbeit und Ressourcen in einem Projektteam und sind der zentrale Anlaufpunkt für alle Teammitglieder. Dabei werden physische oder digitale Boards verwendet. Bei den digitalen Boards gibt es wiederum verschiedene Varianten: Sie können rein virtuell sein und z. B. über den Webbrowser angeschaut werden, oder es können große Touchscreens aufgehängt bzw. aufgestellt werden. Einige Teams arbeiten nur digital, andere nur mit von Hand geschriebenen Kärtchen und wieder andere Teams verwenden eine Mischform. Sie verwalten User Stories, Requirements etc. in einem digitalen Tool und drucken die Kärtchen aus.

Der Team Foundation Server (TFS) bietet die Möglichkeit, alle Arten von Artefakten digital zu verwalten (User Stories, Requirements, Bugs, Tasks etc.). Es ist möglich, jeden Prozess und jedes Work Item beliebig anzupassen, sodass der eigene Prozess exakt abgebildet werden kann. Als Vorlagen dienen so genannte „TFS Work Item Templates“, die neu erstellt oder verändert werden können. Dies ermöglicht eine maximale digitale Flexibilität beim Abbilden von Artefakten und Prozessen. Leider bietet der Team Foundation Server out of the box keine Möglichkeit, die Work Items zu drucken. Für verteilte Teams ist es meist kein Problem, nur digital zu arbeiten. Für zentralisierte Teams, bei denen alle Teammitglieder am gleichen Ort arbeiten, ist es jedoch wünschenswert, die Work Items an einem physischen Board zu haben. Das ermöglicht ein freies Verschieben der Work Items am Board und dessen Gestalten nach den Wünschen des Teams. Work Items in gedruckter Form sind besonders dann nützlich, wenn nicht technische Personen ohne TFS-Zugriff sie anschauen möchten. Ebenfalls wird z. B. eine Sprintplanung vereinfacht, indem die Work Items auf einem Tisch beliebig verschoben und beschriftet werden können. Schlussendlich muss jedes Team für sich selbst entscheiden, wie es am effizientesten arbeiten kann. Als Entscheidungshilfe für Teams dient der Kasten „Eigenschaften von digitalen und physischen Boards“. Die meisten unserer Teams, die mit dem Team Founda­tion Server arbeiten, haben das Bedürfnis, die Work Items in Papierform zu haben. Aus diesem Grund haben wir uns mit dem Thema TFS Work Item Print befasst.

Vorstellung TFS-Print-ToolsEs gibt verschiedene Varianten, Work Items zu drucken, z. B. per Plug-in für Word, Visual Studio oder über eigenständige Tools. Bei allen Too...

Team Foundation Server: Work Items drucken

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Marco Röösli


In der agilen Softwareentwicklung sind Kanban- und Scrum-Boards weit verbreitet. Sie dienen als Visualisierung der Arbeit und Ressourcen in einem Projektteam und sind der zentrale Anlaufpunkt für alle Teammitglieder. Dabei werden physische oder digitale Boards verwendet. Bei den digitalen Boards gibt es wiederum verschiedene Varianten: Sie können rein virtuell sein und z. B. über den Webbrowser angeschaut werden, oder es können große Touchscreens aufgehängt bzw. aufgestellt werden. Einige Teams arbeiten nur digital, andere nur mit von Hand geschriebenen Kärtchen und wieder andere Teams verwenden eine Mischform. Sie verwalten User Stories, Requirements etc. in einem digitalen Tool und drucken die Kärtchen aus.

Der Team Foundation Server (TFS) bietet die Möglichkeit, alle Arten von Artefakten digital zu verwalten (User Stories, Requirements, Bugs, Tasks etc.). Es ist möglich, jeden Prozess und jedes Work Item beliebig anzupassen, sodass der eigene Prozess exakt abgebildet werden kann. Als Vorlagen dienen so genannte „TFS Work Item Templates“, die neu erstellt oder verändert werden können. Dies ermöglicht eine maximale digitale Flexibilität beim Abbilden von Artefakten und Prozessen. Leider bietet der Team Foundation Server out of the box keine Möglichkeit, die Work Items zu drucken. Für verteilte Teams ist es meist kein Problem, nur digital zu arbeiten. Für zentralisierte Teams, bei denen alle Teammitglieder am gleichen Ort arbeiten, ist es jedoch wünschenswert, die Work Items an einem physischen Board zu haben. Das ermöglicht ein freies Verschieben der Work Items am Board und dessen Gestalten nach den Wünschen des Teams. Work Items in gedruckter Form sind besonders dann nützlich, wenn nicht technische Personen ohne TFS-Zugriff sie anschauen möchten. Ebenfalls wird z. B. eine Sprintplanung vereinfacht, indem die Work Items auf einem Tisch beliebig verschoben und beschriftet werden können. Schlussendlich muss jedes Team für sich selbst entscheiden, wie es am effizientesten arbeiten kann. Als Entscheidungshilfe für Teams dient der Kasten „Eigenschaften von digitalen und physischen Boards“. Die meisten unserer Teams, die mit dem Team Founda­tion Server arbeiten, haben das Bedürfnis, die Work Items in Papierform zu haben. Aus diesem Grund haben wir uns mit dem Thema TFS Work Item Print befasst.

Vorstellung TFS-Print-ToolsEs gibt verschiedene Varianten, Work Items zu drucken, z. B. per Plug-in für Word, Visual Studio oder über eigenständige Tools. Bei allen Too...

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