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Windows Developer
Teil 2: Implementierung biometrischer Anwendungen

Biometrische Technologien


Ein biometrisches System besteht prinzipiell aus einem Erfassungssystem (Enrollment) und einem Vergleichssystem (Matcher). Das Vergleichssystem nimmt Livedaten eines biometrischen Merkmals auf und vergleicht sie mit den während der Erfassung aufgenommenen Referenzdaten. Diese Referenzdaten können im Chip einer Smartcard oder in einer Datenbank eines Hintergrundsystems gespeichert sein. Bei der Erfassung und auch bei einem Vergleich werden hochkomplexe Algorithmen benötigt, um adäquate Kompressionsverfahren oder digitale Bildbearbeitungsfilter zu realisieren. Glücklicherweise gibt es für die Verarbeitung biometrischer Merkmale ein relativ breites Spektrum an Bibliotheken bzw. SDKs, sodass der Anwendungsentwickler nicht mit der hohen Komplexität der erforderlichen Algorithmen konfrontiert werden muss.

Artikelserie

Teil 1: Grundlagen und Standards

Teil 2: Implementierung biometrischer Anwendungen

Der zweite Teil dieses zweiteiligen Artikels beschreibt konkrete Realisierungen biometrischer Systeme mit professionellen Bibliotheken und Referenzimplementierungen und zwar sowohl für Fingerabdrücke als auch für Gesichtsbilder. Für beide genannten Kategorien biometrischer Merkmale werden jeweils die kompletten Prozesszyklen aufgezeigt, d. h. von der Erfassung und Speicherung der Referenzdaten bis hin zum Vergleich von Livedaten. Weiterhin werden die gängigen Strukturen und Speicherformate der biometrischen Merkmale „Fingerabdruck“ und „Gesichtsbild“ beschrieben. Hierzu zählen die internationalen Standards WSQ, Minutien und Templates für Fingerabdrücke sowie CBEFF für Gesichtsbilder.

Processing biometrischer Merkmale

Zur digitalen Erfassung eines biometrischen Merkmals ist neben einem geeigneten Sensor bzw. einer Kamera eine spezielle Software erforderlich, die den Erfassungsvorgang steuert und das Ergebnis als Bilddatei speichert. Weiterhin ist diese Capture-Software in der Regel auch dazu ausgelegt, vor dem Abspeichern eine Verbesserung der Bildqualität durchzuführen, sodass daraus ein optimiertes digitales Image resultiert. Aufgrund der qualitativen Mindestanforderungen an ein solches Image weist die zugehörige Datei eine entsprechende Größe auf, die durch geeignete Kompressionsverfahren reduziert werden sollte.

Die vom Erfassungssystem generierten Referenzdaten können entweder in einem gängigen Grafikformat oder basierend auf einem speziellen, für biometrische Merkmale definierten Template gespeichert werden, nachdem sie einen adäquaten Bildbearbeitungsfilte...

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Teil 2: Implementierung biometrischer Anwendungen

Biometrische Technologien

Ein biometrisches System besteht prinzipiell aus einem Erfassungssystem (Enrollment) und einem Vergleichssystem (Matcher). Das Vergleichssystem nimmt Livedaten eines biometrischen Merkmals auf und vergleicht sie mit den während der Erfassung aufgenommenen Referenzdaten. Diese Referenzdaten können im Chip einer Smartcard oder in einer Datenbank eines Hintergrundsystems gespeichert sein. Bei der Erfassung und auch bei einem Vergleich werden hochkomplexe Algorithmen benötigt, um adäquate Kompressionsverfahren oder digitale Bildbearbeitungsfilter zu realisieren. Glücklicherweise gibt es für die Verarbeitung biometrischer Merkmale ein relativ breites Spektrum an Bibliotheken bzw. SDKs, sodass der Anwendungsentwickler nicht mit der hohen Komplexität der erforderlichen Algorithmen konfrontiert werden muss.

Helmut Stoiber


Ein biometrisches System besteht prinzipiell aus einem Erfassungssystem (Enrollment) und einem Vergleichssystem (Matcher). Das Vergleichssystem nimmt Livedaten eines biometrischen Merkmals auf und vergleicht sie mit den während der Erfassung aufgenommenen Referenzdaten. Diese Referenzdaten können im Chip einer Smartcard oder in einer Datenbank eines Hintergrundsystems gespeichert sein. Bei der Erfassung und auch bei einem Vergleich werden hochkomplexe Algorithmen benötigt, um adäquate Kompressionsverfahren oder digitale Bildbearbeitungsfilter zu realisieren. Glücklicherweise gibt es für die Verarbeitung biometrischer Merkmale ein relativ breites Spektrum an Bibliotheken bzw. SDKs, sodass der Anwendungsentwickler nicht mit der hohen Komplexität der erforderlichen Algorithmen konfrontiert werden muss.

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Teil 1: Grundlagen und Standards

Teil 2: Implementierung biometrischer Anwendungen

Der zweite Teil dieses zweiteiligen Artikels beschreibt konkrete Realisierungen biometrischer Systeme mit professionellen Bibliotheken und Referenzimplementierungen und zwar sowohl für Fingerabdrücke als auch für Gesichtsbilder. Für beide genannten Kategorien biometrischer Merkmale werden jeweils die kompletten Prozesszyklen aufgezeigt, d. h. von der Erfassung und Speicherung der Referenzdaten bis hin zum Vergleich von Livedaten. Weiterhin werden die gängigen Strukturen und Speicherformate der biometrischen Merkmale „Fingerabdruck“ und „Gesichtsbild“ beschrieben. Hierzu zählen die internationalen Standards WSQ, Minutien und Templates für Fingerabdrücke sowie CBEFF für Gesichtsbilder.

Processing biometrischer Merkmale

Zur digitalen Erfassung eines biometrischen Merkmals ist neben einem geeigneten Sensor bzw. einer Kamera eine spezielle Software erforderlich, die den Erfassungsvorgang steuert und das Ergebnis als Bilddatei speichert. Weiterhin ist diese Capture-Software in der Regel auch dazu ausgelegt, vor dem Abspeichern eine Verbesserung der Bildqualität durchzuführen, sodass daraus ein optimiertes digitales Image resultiert. Aufgrund der qualitativen Mindestanforderungen an ein solches Image weist die zugehörige Datei eine entsprechende Größe auf, die durch geeignete Kompressionsverfahren reduziert werden sollte.

Die vom Erfassungssystem generierten Referenzdaten können entweder in einem gängigen Grafikformat oder basierend auf einem speziellen, für biometrische Merkmale definierten Template gespeichert werden, nachdem sie einen adäquaten Bildbearbeitungsfilte...

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