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Windows Developer
Bücher

C# 6 mit Visual Studio 2015


C# wird mit jeder neuen Version umfangreicher. Bei Rheinwerk erscheint seit Jahr und Tag ein Klassiker, der Informatiker in die Finessen der neuesten Microsoft-Entwicklungen einzuführen sucht.

Andreas Kühnel beginnt seine Ausführungen mit grundlegenden Betrachtungen zur Rolle der CLR und der Struktur des .NET Frameworks. Leider kommt das im Laufe der letzten Jahre immer zuverlässiger werdende Mono im Buch nur sehr peripher zur Sprache.

Im nächsten Kapitel wird die Syntax von C# als Ganzes vorgestellt: Wer keinerlei Ahnung von Programmierung hat, braucht an dieser Stelle allerdings große Motivation. Immerhin findet OOP in zwei dedizierten Kapiteln Platz; die für Umsteiger oft schwierigen Delegaten und Ereignisse bekommen ebenfalls ein eigenes Kapitel spendiert.

LINQ – die Integration von Datenbankbefehlen in eine normale Programmiersprache sorgte seinerzeit für Kopfschütteln – wird vom Autor mit einem kleinen Beispiel angerissen, um die diversen Abfrageoperatoren danach „linear“ zu präsentieren. Dateiverarbeitung, Streams und Serialisierung kommen natürlich ebenfalls zur Sprache.

In Zeiten mobiler Achtkernprozessoren muss ein Lehrbuch zu C# auch auf Methoden zur effizienten Parallelisierung von Code eingehen. Nach einem Kapitel zu Threads, Threadpools und anderen Tricks folgt eine sorgfältige Besprechung der Task Parallel Library.

Der erste Teil endet mit einer Besprechung der in Visual Studio 2015 enthaltenen Möglichkeiten zur Strukturierung von Quellcode. Neben Klassenbibliotheken geht das Werk hier auch auf XML-Dokumentation, Assembly-Versionierung und einige verwandte Themenbereiche ein.

Grafik der Sprache

C# tritt unter Windows so gut wie immer in Personalunion mit dem WPF-Stack auf. Das Buch spendiert der GUI-Programmierumgebung einige Dutzend Seiten. Neben einer Komplettvorstellung der von Microsoft mitgelieferten Steuerelemente findet sich eine Vorstellung der universal gefürchteten Data Binding Engine, die – bei korrekter Anwendung – Glue-Code hocheffizient ersetzt.

Auch Profis scheitern immer wieder an der Erstellung von Styles oder zweidimensionalen Grafiken unter Nutzung der in XAML enthaltenen Zeichenbefehle: Dank einer detaillierten Referenz tritt dieses Problem in Zukunft nicht mehr auf.

Zu guter Letzt – das Werk enthält keine fixen Abschnittstrennungen – kommen Methoden zur Verwaltung großer Datenmengen zur Sprache. Neben ADO und dem DbContext-API findet sich ein Kapitel zum Entity Framework.

Dank des umfangreichen Index eignet sich das fas...

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C# 6 mit Visual Studio 2015

C# wird mit jeder neuen Version umfangreicher. Bei Rheinwerk erscheint seit Jahr und Tag ein Klassiker, der Informatiker in die Finessen der neuesten Microsoft-Entwicklungen einzuführen sucht.

Tam Hanna


C# wird mit jeder neuen Version umfangreicher. Bei Rheinwerk erscheint seit Jahr und Tag ein Klassiker, der Informatiker in die Finessen der neuesten Microsoft-Entwicklungen einzuführen sucht.

Andreas Kühnel beginnt seine Ausführungen mit grundlegenden Betrachtungen zur Rolle der CLR und der Struktur des .NET Frameworks. Leider kommt das im Laufe der letzten Jahre immer zuverlässiger werdende Mono im Buch nur sehr peripher zur Sprache.

Im nächsten Kapitel wird die Syntax von C# als Ganzes vorgestellt: Wer keinerlei Ahnung von Programmierung hat, braucht an dieser Stelle allerdings große Motivation. Immerhin findet OOP in zwei dedizierten Kapiteln Platz; die für Umsteiger oft schwierigen Delegaten und Ereignisse bekommen ebenfalls ein eigenes Kapitel spendiert.

LINQ – die Integration von Datenbankbefehlen in eine normale Programmiersprache sorgte seinerzeit für Kopfschütteln – wird vom Autor mit einem kleinen Beispiel angerissen, um die diversen Abfrageoperatoren danach „linear“ zu präsentieren. Dateiverarbeitung, Streams und Serialisierung kommen natürlich ebenfalls zur Sprache.

In Zeiten mobiler Achtkernprozessoren muss ein Lehrbuch zu C# auch auf Methoden zur effizienten Parallelisierung von Code eingehen. Nach einem Kapitel zu Threads, Threadpools und anderen Tricks folgt eine sorgfältige Besprechung der Task Parallel Library.

Der erste Teil endet mit einer Besprechung der in Visual Studio 2015 enthaltenen Möglichkeiten zur Strukturierung von Quellcode. Neben Klassenbibliotheken geht das Werk hier auch auf XML-Dokumentation, Assembly-Versionierung und einige verwandte Themenbereiche ein.

Grafik der Sprache

C# tritt unter Windows so gut wie immer in Personalunion mit dem WPF-Stack auf. Das Buch spendiert der GUI-Programmierumgebung einige Dutzend Seiten. Neben einer Komplettvorstellung der von Microsoft mitgelieferten Steuerelemente findet sich eine Vorstellung der universal gefürchteten Data Binding Engine, die – bei korrekter Anwendung – Glue-Code hocheffizient ersetzt.

Auch Profis scheitern immer wieder an der Erstellung von Styles oder zweidimensionalen Grafiken unter Nutzung der in XAML enthaltenen Zeichenbefehle: Dank einer detaillierten Referenz tritt dieses Problem in Zukunft nicht mehr auf.

Zu guter Letzt – das Werk enthält keine fixen Abschnittstrennungen – kommen Methoden zur Verwaltung großer Datenmengen zur Sprache. Neben ADO und dem DbContext-API findet sich ein Kapitel zum Entity Framework.

Dank des umfangreichen Index eignet sich das fas...

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