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Windows Developer
Wie wichtig ist Loyalität gegenüber dem Arbeitgeber?

Kolumne: Karrieretipps


Wie jüngste Beispiele in renommierten Unternehmen zuletzt zeigten, können die Handlungen und Entscheidungen einzelner Unternehmenslenker früher oder später zu einem Skandal mit weitreichenden Folgen führen. Ob der Einsatz einer „Schummelsoftware“, Korruptionsvorwürfe oder Veruntreuung, solche Skandale kosten am Ende nicht nur den Verantwortlichen den Kopf, sondern schaden vor allem auch langfristig dem guten Ruf eines gesamten Unternehmens, vielleicht sogar der gesamten Branche. Gleichzeitig verursacht die Krise viele Unsicherheiten bei den Mitarbeitern, wie sie sich verhalten sollen und welche Auswirkungen der Skandal letztlich auf die eigene Karriere hat. Wie soll man sich verhalten, wenn der Arbeitgeber einfach nicht aus den negativen Schlagzeilen rauskommt?

Es hätte ein ganz normaler Arbeitstag werden können. Auf dem Weg zur Arbeit steht man – wie jeden Morgen – zwanzig Minuten im Stau. In Gedanken geht man schon einmal die heutigen Termine und Aufgabenlisten durch. Im Radio hört man noch schnell die Acht-Uhr-Nachrichten, als die Bombe platzt: Ganz nebenbei erfährt man, dass der eigene Arbeitgeber, in dessen Tiefgarage man gerade sein Auto fährt, in einen handfesten Skandal verwickelt sein soll. Von weitreichenden Folgen und hohen Schadenersatzklagen ist die Rede. Wie im falschen Film parkt man sein Auto und begibt sich auf direktem Wege in sein Büro. Die Kollegen stehen schon zusammen und fangen einen ab. Es wird geredet, diskutiert, spekuliert, im Internet nach weiteren Informationen gesucht und die Agenda des ersten Meetings an diesem Tag spontan geändert. Alles dreht sich nur noch um den vermeintlichen Skandal. Warum erfährt man das aus den Nachrichten? Hat hier wirklich keiner etwas davon gewusst? Wer ist verantwortlich für die Entscheidungen und Handlungen? Wie geht es jetzt weiter? Um elf Uhr erhalten die Mitarbeiter eine E-Mail mit einer öffentlichen Stellungnahme der Geschäftsführung zu den Anschuldigungen. Für morgen ist zudem eine Betriebsversammlung geplant. Dennoch kann keiner an diesem Tag seinem normalen Alltag so richtig folgen. Die Gedanken kreisen um die Vorwürfe und Unklarheiten, vor allem aber um die möglichen Folgen. Der Chef versucht die Mitarbeiter zu beruhigen, weiß aber selbst nichts Näheres. In den Abendnachrichten überschlagen sich dann weitere Meldungen. Es wird spekuliert, welcher Unternehmenslenker wohl für den Skandal verantwortlich gemacht ist und zurücktreten wird. Am nächsten Morgen bei der Betriebsversammlung erfähr...

Windows Developer
Wie wichtig ist Loyalität gegenüber dem Arbeitgeber?

Kolumne: Karrieretipps

Wie jüngste Beispiele in renommierten Unternehmen zuletzt zeigten, können die Handlungen und Entscheidungen einzelner Unternehmenslenker früher oder später zu einem Skandal mit weitreichenden Folgen führen. Ob der Einsatz einer „Schummelsoftware“, Korruptionsvorwürfe oder Veruntreuung, solche Skandale kosten am Ende nicht nur den Verantwortlichen den Kopf, sondern schaden vor allem auch langfristig dem guten Ruf eines gesamten Unternehmens, vielleicht sogar der gesamten Branche. Gleichzeitig verursacht die Krise viele Unsicherheiten bei den Mitarbeitern, wie sie sich verhalten sollen und welche Auswirkungen der Skandal letztlich auf die eigene Karriere hat. Wie soll man sich verhalten, wenn der Arbeitgeber einfach nicht aus den negativen Schlagzeilen rauskommt?

Yasmine Limberger


Wie jüngste Beispiele in renommierten Unternehmen zuletzt zeigten, können die Handlungen und Entscheidungen einzelner Unternehmenslenker früher oder später zu einem Skandal mit weitreichenden Folgen führen. Ob der Einsatz einer „Schummelsoftware“, Korruptionsvorwürfe oder Veruntreuung, solche Skandale kosten am Ende nicht nur den Verantwortlichen den Kopf, sondern schaden vor allem auch langfristig dem guten Ruf eines gesamten Unternehmens, vielleicht sogar der gesamten Branche. Gleichzeitig verursacht die Krise viele Unsicherheiten bei den Mitarbeitern, wie sie sich verhalten sollen und welche Auswirkungen der Skandal letztlich auf die eigene Karriere hat. Wie soll man sich verhalten, wenn der Arbeitgeber einfach nicht aus den negativen Schlagzeilen rauskommt?

Es hätte ein ganz normaler Arbeitstag werden können. Auf dem Weg zur Arbeit steht man – wie jeden Morgen – zwanzig Minuten im Stau. In Gedanken geht man schon einmal die heutigen Termine und Aufgabenlisten durch. Im Radio hört man noch schnell die Acht-Uhr-Nachrichten, als die Bombe platzt: Ganz nebenbei erfährt man, dass der eigene Arbeitgeber, in dessen Tiefgarage man gerade sein Auto fährt, in einen handfesten Skandal verwickelt sein soll. Von weitreichenden Folgen und hohen Schadenersatzklagen ist die Rede. Wie im falschen Film parkt man sein Auto und begibt sich auf direktem Wege in sein Büro. Die Kollegen stehen schon zusammen und fangen einen ab. Es wird geredet, diskutiert, spekuliert, im Internet nach weiteren Informationen gesucht und die Agenda des ersten Meetings an diesem Tag spontan geändert. Alles dreht sich nur noch um den vermeintlichen Skandal. Warum erfährt man das aus den Nachrichten? Hat hier wirklich keiner etwas davon gewusst? Wer ist verantwortlich für die Entscheidungen und Handlungen? Wie geht es jetzt weiter? Um elf Uhr erhalten die Mitarbeiter eine E-Mail mit einer öffentlichen Stellungnahme der Geschäftsführung zu den Anschuldigungen. Für morgen ist zudem eine Betriebsversammlung geplant. Dennoch kann keiner an diesem Tag seinem normalen Alltag so richtig folgen. Die Gedanken kreisen um die Vorwürfe und Unklarheiten, vor allem aber um die möglichen Folgen. Der Chef versucht die Mitarbeiter zu beruhigen, weiß aber selbst nichts Näheres. In den Abendnachrichten überschlagen sich dann weitere Meldungen. Es wird spekuliert, welcher Unternehmenslenker wohl für den Skandal verantwortlich gemacht ist und zurücktreten wird. Am nächsten Morgen bei der Betriebsversammlung erfähr...

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