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Windows Developer
Vorschau auf SharePoint 2016

Kolumne: SharePoint ganz praktisch


Aus aktuellem Anlass widmet sich die heutige Ausgabe der Kolumne der kommenden SharePoint-Version 2016. Im Fokus steht die Betrachtung der Installation und Konfiguration einer Entwicklungsumgebung.

Viele Unternehmen sind aktuell noch mit der Migration nach SharePoint 2013 beschäftigt, doch bald kommt bereits eine neue SharePoint-Version mit der Bezeichnung „SharePoint 2016“ auf den Markt. Zu beachten ist, dass auch ältere SharePoint-Installationen – wie SharePoint 2010 – zunächst nach SharePoint 2013 migriert werden müssen, da keine direkte Migration von SharePoint 2010 nach SharePoint 2016 vorgesehen ist. Hier wiederholt sich also der Migrationsweg, der auch bei der Aktualisierung des Microsoft-Office-Servers 2007 zum SharePoint-2013-Server eingeschlagen werden musste. In diesem Fall war zunächst ebenfalls eine Migration nach SharePoint 2010 als Zwischenstation durchzuführen. Bevor einige Änderungen der aktualisierten Version vorgestellt werden, wird die Installation und Bereitstellung einer Entwicklungsumgebung für SharePoint 2016 erläutert.

Eine SharePoint-2016-Entwicklungsumgebung

Das Aufsetzen einer Entwicklungsumgebung hat sich gegenüber der Vorgängerversion 2013 nicht gravierend verändert. Allerdings unterstützt SharePoint 2016 keine Einzelinstallation (Standalone-Installation) mit einer eingebauten SQL-Express-Datenbank mehr. Stattdessen muss eine zuvor installierte SQL-Server-Instanz verwendet werden. Eine typische SharePoint-2016-Entwicklungsumgebung besteht somit aus den folgenden wesentlichen Softwarekomponenten:

  • Betriebssystem: Windows Server 2012 R2 oder Windows Server Technical Preview

  • .NET Framework Version 4.5.2 bzw. beim Technical Preview Server: .NET 4.6

  • Datenbankserver: SQL Server 2014

  • Visual Studio 2015

Auf der Entwicklermaschine muss zudem ein Active Directory eingerichtet werden, wenn nicht ein bestehendes verwendet werden soll. Tabelle 1 gibt einen zusammenfassenden Überblick über die möglichen Bereitstellungsvarianten im Vergleich zu SharePoint 2013. Neben den hier aufgelisteten Softwarekomponenten werden auch wieder viele so genannte „Prerequisites-Pakete“ benötigt, die über einen Prerequisite-Installationsassistenten installiert werden können. Neben den Softwareanforderungen spielen auch die Hardwareanforderungen eine wichtige Rolle, damit die spätere Entwicklermaschine zügig arbeiten kann – Tabelle 2 zeigt dazu eine Übersicht.

SharePoint Server 2013

SharePoint Server 2016

Workgroup

nicht unterstützt

nicht unterstützt

A...

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Vorschau auf SharePoint 2016

Kolumne: SharePoint ganz praktisch

Aus aktuellem Anlass widmet sich die heutige Ausgabe der Kolumne der kommenden SharePoint-Version 2016. Im Fokus steht die Betrachtung der Installation und Konfiguration einer Entwicklungsumgebung.

Marc André Zhou


Aus aktuellem Anlass widmet sich die heutige Ausgabe der Kolumne der kommenden SharePoint-Version 2016. Im Fokus steht die Betrachtung der Installation und Konfiguration einer Entwicklungsumgebung.

Viele Unternehmen sind aktuell noch mit der Migration nach SharePoint 2013 beschäftigt, doch bald kommt bereits eine neue SharePoint-Version mit der Bezeichnung „SharePoint 2016“ auf den Markt. Zu beachten ist, dass auch ältere SharePoint-Installationen – wie SharePoint 2010 – zunächst nach SharePoint 2013 migriert werden müssen, da keine direkte Migration von SharePoint 2010 nach SharePoint 2016 vorgesehen ist. Hier wiederholt sich also der Migrationsweg, der auch bei der Aktualisierung des Microsoft-Office-Servers 2007 zum SharePoint-2013-Server eingeschlagen werden musste. In diesem Fall war zunächst ebenfalls eine Migration nach SharePoint 2010 als Zwischenstation durchzuführen. Bevor einige Änderungen der aktualisierten Version vorgestellt werden, wird die Installation und Bereitstellung einer Entwicklungsumgebung für SharePoint 2016 erläutert.

Eine SharePoint-2016-Entwicklungsumgebung

Das Aufsetzen einer Entwicklungsumgebung hat sich gegenüber der Vorgängerversion 2013 nicht gravierend verändert. Allerdings unterstützt SharePoint 2016 keine Einzelinstallation (Standalone-Installation) mit einer eingebauten SQL-Express-Datenbank mehr. Stattdessen muss eine zuvor installierte SQL-Server-Instanz verwendet werden. Eine typische SharePoint-2016-Entwicklungsumgebung besteht somit aus den folgenden wesentlichen Softwarekomponenten:

  • Betriebssystem: Windows Server 2012 R2 oder Windows Server Technical Preview

  • .NET Framework Version 4.5.2 bzw. beim Technical Preview Server: .NET 4.6

  • Datenbankserver: SQL Server 2014

  • Visual Studio 2015

Auf der Entwicklermaschine muss zudem ein Active Directory eingerichtet werden, wenn nicht ein bestehendes verwendet werden soll. Tabelle 1 gibt einen zusammenfassenden Überblick über die möglichen Bereitstellungsvarianten im Vergleich zu SharePoint 2013. Neben den hier aufgelisteten Softwarekomponenten werden auch wieder viele so genannte „Prerequisites-Pakete“ benötigt, die über einen Prerequisite-Installationsassistenten installiert werden können. Neben den Softwareanforderungen spielen auch die Hardwareanforderungen eine wichtige Rolle, damit die spätere Entwicklermaschine zügig arbeiten kann – Tabelle 2 zeigt dazu eine Übersicht.

SharePoint Server 2013

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