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Windows Developer
Spring Data, JPA 2 und Querydsl

Building Microservices with ASP.NET Core

Microsoft intendierte .NET von Anfang an als Cross-Plattform-Sprache: Wer die Geschichte der Laufzeitumgebung von Anfang an verfolgt hat, weiß um die Umbenennung der MSIL in CIL. Wirklich erfüllt wurde das Versprechen indes erst durch das Erscheinen von .NET Core - aus der Logik folgt, dass das Produkt zur Erzeugung von Microservices geradezu ideal geeignet ist.

Tam Hanna


Kevin Hoffman beginnt mit einer Ultrakurzbesprechung der CLR: Was ist in .NET Core anders, und was muss man als Entwickler im Hinterkopf behalten? An dieser Stelle findet sich auch eine Kurzeinführung in die Arbeit mit dem auf Kommandozeilenebene lebenden Verwaltungswerkzeug. Im nächsten Schritt bespricht das Buch die in Docker lebende CI-Umgebung Wercker. Das dritte Kapitel des Buchs erklärt Schlagworte und beginnt mit der Umwandlung der Hello-World-Beispiele in einen primitiven Microservice. Kapitel 4 ergänzt das „primitive“ REST-Modul um ein Speicher-Backend: Aus dem alleinstehenden Microservice wird an dieser Stelle ein Ökosystem. Kapitel 5 führt sodann in die Nutzung von dedizierten Datenbankinstanzen ein.Einer der wichtigsten Vorteile von Microservices ist die reduzierte Koppelung zwischen den Modulen; dies setzt die Nutzung von Eventsystemen voraus. Kapitel sechs stellt diese im Detail vor. Danach folgt die Umstellung von REST-APIs auf eine klassische Webapplikation, mit der der Nutzer über einen Webbrowser kommuniziert. Der Autor konzentriert sich hier auf Skalierbarkeit – die Fingerübungen beeindrucken nicht mit aufwendiger grafischer Gestaltung.Wahrlich flexible Microservices-Ökosysteme konfigurieren sich zur Laufzeit. Das Buch geht auf dieses Thema durch Vorstellung von Netflix Eureka vor: Das Programm wird im achten Kapitel in die Infrastruktur eingebunden. Kapitel 9 geht sodann auf den etc Daemon und andere Methoden zur Parametrierung von Container-Images ein.In der Praxis sorgen sowohl Echtzeitansprüche als auch Sicherheit für Schwierigkeiten. Hoffman begegnet diesem Problem in zwei dedizierten Kapiteln, die neben Grundlagen auch die Nutzung von weit verbreiteten Drittanbieterlösungen wie OpenID besprechen. Zu guter Letzt folgt noch ein Kapitel, das die verschiedenen Design- und Antipatterns in der Microservices-Welt bespricht: Die im Laufe des Buchs errichtete Infrastruktur weist einige didaktisch günstige Fehler auf, die an dieser Stelle aufgelöst werden.„Building Microservices with ASP.NET Core“ ist als Schritt-für-Schritt-Buch vorgesehen. Wer vom Buch optimal profitieren will, sollte die Kapitel nacheinander durcharbeiten und die Aufgaben zur Gänze erledigen. Der Autor setzt dabei auf Kommandozeilenwerkzeuge: Wer Angst vor PowerShell und Bash hat, ist hier nicht gut aufgehoben. Sonst gibt es allerdings keinen Anlass zur Kritik – der englische Text ist auch für Nichtmuttersprachler problemlos verständlich.Microservices sind – bis zu ein...

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Spring Data, JPA 2 und Querydsl

Building Microservices with ASP.NET Core

Microsoft intendierte .NET von Anfang an als Cross-Plattform-Sprache: Wer die Geschichte der Laufzeitumgebung von Anfang an verfolgt hat, weiß um die Umbenennung der MSIL in CIL. Wirklich erfüllt wurde das Versprechen indes erst durch das Erscheinen von .NET Core - aus der Logik folgt, dass das Produkt zur Erzeugung von Microservices geradezu ideal geeignet ist.

Tam Hanna


Kevin Hoffman beginnt mit einer Ultrakurzbesprechung der CLR: Was ist in .NET Core anders, und was muss man als Entwickler im Hinterkopf behalten? An dieser Stelle findet sich auch eine Kurzeinführung in die Arbeit mit dem auf Kommandozeilenebene lebenden Verwaltungswerkzeug. Im nächsten Schritt bespricht das Buch die in Docker lebende CI-Umgebung Wercker. Das dritte Kapitel des Buchs erklärt Schlagworte und beginnt mit der Umwandlung der Hello-World-Beispiele in einen primitiven Microservice. Kapitel 4 ergänzt das „primitive“ REST-Modul um ein Speicher-Backend: Aus dem alleinstehenden Microservice wird an dieser Stelle ein Ökosystem. Kapitel 5 führt sodann in die Nutzung von dedizierten Datenbankinstanzen ein.Einer der wichtigsten Vorteile von Microservices ist die reduzierte Koppelung zwischen den Modulen; dies setzt die Nutzung von Eventsystemen voraus. Kapitel sechs stellt diese im Detail vor. Danach folgt die Umstellung von REST-APIs auf eine klassische Webapplikation, mit der der Nutzer über einen Webbrowser kommuniziert. Der Autor konzentriert sich hier auf Skalierbarkeit – die Fingerübungen beeindrucken nicht mit aufwendiger grafischer Gestaltung.Wahrlich flexible Microservices-Ökosysteme konfigurieren sich zur Laufzeit. Das Buch geht auf dieses Thema durch Vorstellung von Netflix Eureka vor: Das Programm wird im achten Kapitel in die Infrastruktur eingebunden. Kapitel 9 geht sodann auf den etc Daemon und andere Methoden zur Parametrierung von Container-Images ein.In der Praxis sorgen sowohl Echtzeitansprüche als auch Sicherheit für Schwierigkeiten. Hoffman begegnet diesem Problem in zwei dedizierten Kapiteln, die neben Grundlagen auch die Nutzung von weit verbreiteten Drittanbieterlösungen wie OpenID besprechen. Zu guter Letzt folgt noch ein Kapitel, das die verschiedenen Design- und Antipatterns in der Microservices-Welt bespricht: Die im Laufe des Buchs errichtete Infrastruktur weist einige didaktisch günstige Fehler auf, die an dieser Stelle aufgelöst werden.„Building Microservices with ASP.NET Core“ ist als Schritt-für-Schritt-Buch vorgesehen. Wer vom Buch optimal profitieren will, sollte die Kapitel nacheinander durcharbeiten und die Aufgaben zur Gänze erledigen. Der Autor setzt dabei auf Kommandozeilenwerkzeuge: Wer Angst vor PowerShell und Bash hat, ist hier nicht gut aufgehoben. Sonst gibt es allerdings keinen Anlass zur Kritik – der englische Text ist auch für Nichtmuttersprachler problemlos verständlich.Microservices sind – bis zu ein...

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