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Kolumne: Karrieretipps

Kolumne: Karrieretipps


Karriere ist kein Zufall. Ich glaube nicht an Zufälle und habe auch meine Karriereplanung immer lieber selbst in die Hand genommen, als die Dinge dem Schicksal zu überlassen. Wie viele in meinem Alter bin ich damals als junges Mädel mit den ersten kommerziellen Computern wie dem C64 oder dem Amiga zunächst spielerisch in Kontakt gekommen. Die Technik dahinter habe ich den echten Techies überlassen. Aber es hat mich fasziniert, wie schnell es mit der EDV dann voranging. Die ersten Personal Computer waren eigentlich noch bessere Schreibmaschinen mit der Möglichkeit, Tippfehler vor dem Druck zu verbessern, aber mit Programmen wie Excel und Access wurde es immer interessanter. Erste Programmiererfahrungen konnte ich dann in COBOL während des BWL-Studiums machen. Dabei sollte es aber auch bleiben. Klar war für mich aber, dass ich nach meinem Studium in einer innovativen Branche arbeiten wollte. In einem Umfeld, in dem es immer vorangeht, in dem man die Zukunft mitgestaltet und nicht stehenbleibt. Daher entschied ich mich für eine internationale Technologieberatung. Mein Schwerpunkt lag jedoch schon immer im Personalbereich. Mich interessieren die Menschen, die Persönlichkeiten. Mich motivierte die Aufgabe, hoch qualifizierte Experten für die Technologieberatung zu rekrutieren. Um die Anforderungen, die an Entwickler hochkomplexer Lösungen gestellt werden, besser zu verstehen, lernte ich in Gesprächen mit den Architekten und IT-Projektleitern viel über die eingesetzten Technologien, Methodiken und Tools. Damals war eine weibliche Entwicklerin aber noch eine Rarität. Umso mehr freue ich mich, dass sich heute immer mehr Frauen für die IT interessieren und den Einstieg in Hightechunternehmen finden. Eine Entwicklung, die dazu beigetragen hat, ist sicher, dass heute eigentlich jeder täglich mit IT-Lösungen und Apps in Berührung kommt und somit das Interesse schon früh geweckt wird, an diesen mit zu entwickeln. Auch die Zunahme der Bedeutung benutzerfreundlicher, intuitiv bedienbarer Oberflächen hat bei Frauen die Motivation geweckt, hier am Design und der Technik zwischen Mensch und Maschine mitzuarbeiten. Dieser Trend wird sich im Rahmen zukünftig neu entstehender Berufsgruppen und dem Anspruch der Digitalisierung sicher weiter fortsetzen.

Frauen haben an ihre IT-Karriere langfristig oft andere Erwartungen

Nach der Geburt meiner Tochter habe ich meine Karriereambitionen für einen mittelfristigen Zeitrahmen neu geordnet. Karriere bedeutete für mich nun, Beruf und F...

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