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Kolumne: Stropek as a Service

Kolumne: Stropek as a Service


Wenn es um den immer weiter steigenden Automatisierungsgrad in der Wirtschaft geht, denken die meisten an Autofabriken, in denen kaum Menschen, aber viele Maschinen arbeiten. Oder an den Haushaltsroboter, der die weniger angenehmen Arbeiten in den eigenen vier Wänden übernimmt. In der Softwareindustrie allerdings sind es die Softwareroboter in der Cloud, die längst begonnen haben, unsere Arbeit zu revolutionieren.

Softwaregetriebene Rechenzentren

Die großen Cloud-Rechenzentren sind in einem viel höheren Maß softwaregesteuert als die üblichen Rechnerräume, die man in den meisten Unternehmen findet. Virtualisierte Server sind da und dort zu finden. Wenn es aber um Netzwerkkomponenten, Systeminstallation, Updates etc. geht, könnte der Unterschied zwischen Cloud und On-Premises nicht größer sein. Den großen Cloud-Anbietern kommen Skaleneffekte zugute. Sie haben so viele Kunden, dass es sich auszahlt, viel Geld in Automatisierung zu stecken. Eigentlich haben sie auch keine Wahl. Sie wollen nicht nur die großen Kunden erreichen, sondern insgesamt möglichst viele davon überzeugen, die IT in die Cloud zu übersiedeln. Dafür muss das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmen. Menschliche Arbeitskraft ist erstens teuer und zweitens skaliert sie nicht. Einen hervorragenden Administrator auszubilden, dauert lang, ist teuer und am Ende hat man genau einen. Einen Softwareagenten zu programmieren, der sich um eine Administrationsaufgabe kümmert, ist vielleicht sogar noch teurer. Der Agent ist aber praktisch kostenlos replizierbar. Hat man also das notwendige Kleingeld für die initiale Investition und ein Geschäftsmodell, das potent genug ist, machen hochgradig automatisierte Cloud-Rechenzentren, die softwaregetrieben sind, Sinn.

Selbstbedienung

Cloud-Anbieter wie Microsoft, Amazon und Google gehen aber noch weiter: Sie geben Kunden Zugang zu den hilfreichen Softwarerobotern in Form von APIs. Mit RESTful Web-APIs, PowerShell, Bash, domänenspezifischen Sprachen (z. B. Azure Resource Manager (ARM) Templates) und vielem mehr können wir die Abläufe, die wir für das Entwickeln, das Testen und den Betrieb unserer SaaS-Lösungen brauchen, automatisieren. Hier ein Beispielszenario, das bei SaaS-Anbietern heute schon häufig gelebt wird:

  • Bei jedem Check-in wird ein automatisierter Build-Prozess angestoßen (Continuous Integration). Dass die Build-Server nicht manuell gewartet werden, sondern sie der Cloud-Provider vollautomatisch zur Verfügung stellt und wartet, versteht sich von selbst.

  • B...

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