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Windows Developer
Mit User Story Mapping und Design Studio zusammenarbeiten

Von Menschen für Menschen entwickelt

„Wir machen die UX-Designs und dann kann das entwickelt werden“ - solche und ähnliche Sätze hat sicherlich fast jeder von uns schon mal gehört oder sogar selber gesagt. In interdisziplinären Projektteams, in denen das Wort „User Experience“ fällt, fühlen sich meist eine oder mehrere Personen für dieses Thema ausschließlich verantwortlich. Der Rest des Teams setzt um. Bedeutet User Experience aber nicht, eine ganzheitliche Lösung für den Benutzer, den Menschen, zu schaffen? Warum fühlen wir uns also nicht als gesamtes Team dafür verantwortlich?

Aminata Sidibe


Seit mehr als fünfzehn Jahren befasse ich mich mit der Umsetzung komplexer Applikationen, eCommerce-Projekten und Websites. Viel hat sich in diesen Jahren verändert. Technologien sind gekommen und gegangen, alte Methoden im neuen Gewand erschienen, die Buzzword-Flut kam und das Internet wurde wieder zum Neuland. In dieser Zeit habe ich viele Projekte gesehen. Große, kleine, gute, weniger gute, richtig gute, aber auch katastrophale Projekte. Sie hatten eine Gemeinsamkeit: die Art und Weise, wie wir im Kern als Team miteinander arbeiten und umgehen. Wir bemühen uns alle sehr, Schlagwörter wie „agil“ und „interdisziplinär“ zu verwenden. Das erweckt bei mir allerdings den Eindruck, als wären diese Begriffe einfach nur Wortwolken, die über den Projekten schweben müssen. In meiner Laufbahn habe ich viele wiederkehrende Aussagen gehört. (Kasten: „Wiederkehrende Sätze aus der UX-Welt“).

Wiederkehrende Sätze aus der UX-Welt„Wir machen die UX und dann geben wir das den Entwicklern.“„Dann malen die das an und geben uns das.“„Der Entwickler versteht nicht, wieso das falsch umgesetzt ist.“„Wir machen das fertig und dann kommen die Inhalte und Texte da rein.“„Die machen dann das UX-Design, und ich entwickle das dann.“„Ich mache doch nur Backend-Entwicklung. Was habe ich mit dem Benutzer zu tun?“„Ich mache (die) User Experience.“…

Mir scheint es so, dass wir eher nebenher und nacheinander, anstatt miteinander arbeiten. Ich stelle mir dann häufig die Frage: Verfolgen wir alle dasselbe Ziel? Wir wollen für unsere Kunden das bestmögliche Produkt entwickeln. Wer von uns würde jetzt nein sagen? Aber leben wir den Projektalltag wirklich mit diesem Ziel? An dieser Stelle passt die Beschreibung der User Experience aus der ISO-Norm DIN EN ISO 9241 [1]: „A person’s perceptions and responses resulting from the use and/or anticipated use of a product, system or service.“

Das Zitat sagt eindeutig, dass „diese User Experience“ alle Projektbeteiligten betrifft – auch Kunden und Stakeholder. Was nützt zum Beispiel die beste Informationsarchitektur, wenn die Seite nicht performt und der Nutzer abspringt?

Was nützt ein superklares Visual-Design, wenn die Texte eine schlechte Conversion erzielen? Oder noch schlimmer, wenn nicht verstanden wird, was das Produkt überhaupt leistet. Die besten Inhalte nützen nichts, wenn der Nutzer sie nicht finden kann. Und nun zum wichtigsten Punkt: Was nützt die beste Technologie, wenn ich den Nutzen meiner Features nicht getestet habe und sie schlichtweg ni...

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Von Menschen für Menschen entwickelt

„Wir machen die UX-Designs und dann kann das entwickelt werden“ - solche und ähnliche Sätze hat sicherlich fast jeder von uns schon mal gehört oder sogar selber gesagt. In interdisziplinären Projektteams, in denen das Wort „User Experience“ fällt, fühlen sich meist eine oder mehrere Personen für dieses Thema ausschließlich verantwortlich. Der Rest des Teams setzt um. Bedeutet User Experience aber nicht, eine ganzheitliche Lösung für den Benutzer, den Menschen, zu schaffen? Warum fühlen wir uns also nicht als gesamtes Team dafür verantwortlich?

Aminata Sidibe


Seit mehr als fünfzehn Jahren befasse ich mich mit der Umsetzung komplexer Applikationen, eCommerce-Projekten und Websites. Viel hat sich in diesen Jahren verändert. Technologien sind gekommen und gegangen, alte Methoden im neuen Gewand erschienen, die Buzzword-Flut kam und das Internet wurde wieder zum Neuland. In dieser Zeit habe ich viele Projekte gesehen. Große, kleine, gute, weniger gute, richtig gute, aber auch katastrophale Projekte. Sie hatten eine Gemeinsamkeit: die Art und Weise, wie wir im Kern als Team miteinander arbeiten und umgehen. Wir bemühen uns alle sehr, Schlagwörter wie „agil“ und „interdisziplinär“ zu verwenden. Das erweckt bei mir allerdings den Eindruck, als wären diese Begriffe einfach nur Wortwolken, die über den Projekten schweben müssen. In meiner Laufbahn habe ich viele wiederkehrende Aussagen gehört. (Kasten: „Wiederkehrende Sätze aus der UX-Welt“).

Wiederkehrende Sätze aus der UX-Welt„Wir machen die UX und dann geben wir das den Entwicklern.“„Dann malen die das an und geben uns das.“„Der Entwickler versteht nicht, wieso das falsch umgesetzt ist.“„Wir machen das fertig und dann kommen die Inhalte und Texte da rein.“„Die machen dann das UX-Design, und ich entwickle das dann.“„Ich mache doch nur Backend-Entwicklung. Was habe ich mit dem Benutzer zu tun?“„Ich mache (die) User Experience.“…

Mir scheint es so, dass wir eher nebenher und nacheinander, anstatt miteinander arbeiten. Ich stelle mir dann häufig die Frage: Verfolgen wir alle dasselbe Ziel? Wir wollen für unsere Kunden das bestmögliche Produkt entwickeln. Wer von uns würde jetzt nein sagen? Aber leben wir den Projektalltag wirklich mit diesem Ziel? An dieser Stelle passt die Beschreibung der User Experience aus der ISO-Norm DIN EN ISO 9241 [1]: „A person’s perceptions and responses resulting from the use and/or anticipated use of a product, system or service.“

Das Zitat sagt eindeutig, dass „diese User Experience“ alle Projektbeteiligten betrifft – auch Kunden und Stakeholder. Was nützt zum Beispiel die beste Informationsarchitektur, wenn die Seite nicht performt und der Nutzer abspringt?

Was nützt ein superklares Visual-Design, wenn die Texte eine schlechte Conversion erzielen? Oder noch schlimmer, wenn nicht verstanden wird, was das Produkt überhaupt leistet. Die besten Inhalte nützen nichts, wenn der Nutzer sie nicht finden kann. Und nun zum wichtigsten Punkt: Was nützt die beste Technologie, wenn ich den Nutzen meiner Features nicht getestet habe und sie schlichtweg ni...

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