Windows Developer - 02.2020 - Blazor-schnell


Preis: 9,80 €

Erhältlich ab:  Januar 2020

Umfang:  100

Autoren / Autorinnen: Mirko Schrempp, Tam Hanna, Yasmine Limberger, Jonas Schweizer, Thomas Schissler, Holger Schwichtenberg, Martina Kraus, Elena Bochkor, Ina Einemann, Rainer Stropek, Robert Panther, Manfred Steyer, Veikko Krypczyk, Patrick Schnell, Marc André Zhou, Ole Albers

Liebe Leserin, lieber Leser,

das neue Jahr hat schon begonnen, die sinnvollen oder auch weniger sinnvollen Vorsätze wandern auf dem privaten Kanban Board langsam aus der Spalte „Beste und feste Absicht“ in die Spalte „Im Hinterkopf“. Die „ToDo!“-Spalte füllt sich mit den Anforderungen des Alltags, Neuem und den Erwartungen auf das, was da denn noch kommen könnte – letzteres steht wahrscheinlich in der Spalte „Roadmap“.

Eins aber ist jetzt schon sicher: Windows 7 ist ab nächster Woche Geschichte! Und damit vielleicht auch die Ära der klassischen Betriebssysteme und Desktopanwendungen. Natürlich bleibt uns beides erhalten, wird aber einen anderen Stellenwert haben – hier ist Zeit für ein bisschen Wehmut. Aber im mobilen Cloudzeitalter werden andere Pakete geschnürt, Servicepacks gehören der Vergangenheit an.

Kurz vor Weihnachten kamen daher nicht nur viele Päckchen vom Paketboten, sondern auch von Microsoft. Beispielsweise in Form des modularisierten .NET Core 3.1, das als Long-Term-Support-Version zu dem Neuen gehört, mit dem Sie Ihre .NET-Projekte im Jahr 2020 beginnen sollten. Im November wird dann .NET 5 erwartet, das allumfassende .NET für fast jede Plattform und fast jeden Einsatzbereich; inwieweit diese Erwartung erfüllt wird, werden wir voraussichtlich in einem Jahr sehen. Und natürlich wird es bis dahin sicher auch noch einige Überraschungen geben, die aktuell noch nicht aus Microsofts Roadmaps ablesbar sind. Berichten über die Neuerungen, die Ihren Alltag in der Entwicklung verändern könnten, werden wir in jedem Fall.

Razor-schnell

In dieser Ausgabe berichten wir mit dem Artikel „Der erste Blazor-Streich“ von Dr. Holger Schwichtenberg über den serverseitigen Einsatz von .NET. Nachdem Blazor im März 2018 als .NET-basiertes Webframework zur Entwicklung von Single Page Applications angekündigt wurde, ist jetzt mit ASP.NET Core 3 schließlich eine Form von Blazor erschienen. Mit Blazor Server läuft der C#-Programmcode auf dem Webserver auf Basis der .NET-Core-Laufzeitumgebung. Dadurch können Sie ohne Einschränkungen einer Sandbox alle .NET-Core-3.x-fähigen Assemblies laden und nutzen. Die clientseitige Variante Blazor WebAssembly läuft aktuell noch auf Mono statt auf .NET Core. In Zukunft soll bei Blazor WebAssembly allerdings auch .NET Core bzw. dessen Nachfolger .NET 5.0 zum Einsatz kommen und dann in der Sandbox des Browsers laufen. Für Sie ein schneller Weg mit C# direkt ins Web.

Mit diesem Ausblick wünschen wir Ihnen einen guten Start und ein erfolgreiches neues Jahr 2020!

schrempp_mirko_sw.tif_fmt1.jpgMirko Schrempp, Redakteur

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